Seitenbereiche:



Menü des aktuellen Bereichs:

Zusatzinformationen:

JKU-Fangemeinde auf Facebook

Werde JKU-Fan auf Facebook!

Werde JKU-Fan auf Facebook! ...  mehr zu JKU-Fangemeinde auf Facebook (Titel)

Social Media


Positionsanzeige:

Inhalt:

Große Freude an der JKU: Bund genehmigt Finanzierung der geplanten JKU Campusattraktivierung

Minister Reinhold Mitterlehner hat mit der BIG ein Bauprogramm für die Universitäten fixiert: Die JKU erhält 26 Mio. Euro für die Campusattraktivierung.

Visualiserung Kepler Hall, Bibliothek und TNF-Turm

Konkret genehmigt der Bund der Johannes Kepler Universität zweimal 13 Millionen Euro zur Realisierung des geplanten Bauvorhabens „Kepler Hall“ (ein Eingangs- und Veranstaltungsgebäude) und für die Neugestaltung der JKU Bibliothek.

„Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich beim Bund für die finanziellen Mittel. Sie machen es möglich unser Gesamtkonzept ‚Vitaler Lebensraum Campus‘ zu realisieren. Neue Gebäude und die Belebung der großzügigen Freiflächen stehen hier im Mittelpunkt.“, so Rektor Meinhard Lukas. „Danken möchte ich aber auch Landeshauptmann Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer, die die Realisierung der Campusentwicklung unterstützen und sich auch beim Bund für die JKU eingesetzt haben.“, ergänzt Lukas.

„Aufgrund der im vergangenen Jahrzehnt gestiegenen Studierendenzahlen gibt es einen erhöhten Raumbedarf. Mit Infrastrukturverbesserungen und der geplanten Einführung der Studienplatzfinanzierung wollen wir ein möglichst gutes Umfeld für Studierende und Lehrende schaffen. Wir wollen die Zahl der Abschlüsse erhöhen und die Drop-Out-Quoten senken“, sagt Bundesminister Reinhold Mitterlehner.

Das Projekt der JKU Campusattraktivierung erfolgt in Etappen. Mit der Sanierung des TNF-Turms wurde bereits begonnen, auch die Schaffung von Sport- und Freizeitflächen ist in Planung. Mit der Zusage des Bundes kann ab sofort an der Realisierung der Kepler Hall und der Bibliothek gearbeitet werden. Der Baustart soll im Jahr 2018 erfolgen. Damit ist ein wichtiger Meilenstein der JKU zur Positionierung im Wettbewerb um die besten Studierenden auf den Weg gebracht.


Das Projekt im Detail, die Bausteine

Die Johannes Kepler Universität (JKU) feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen – Zeit für die Weiterentwicklung des Campusareals. Ein von Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und JKU europaweit ausgelobter Architekturwettbewerb wurde im September 2016 abgeschlossen. Aus 15 Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury einstimmig das Vorentwurfskonzept von Architekturbüro RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN ZT GMBH aus Linz zum Sieger.

- die Errichtung eines Eingangs- und Veranstaltungsgebäudes (Kepler Hall)
- die Umformung und Neugestaltung der Bibliothek
- die Erhöhung des Turms der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Somnium)
- Sport- und Freizeitflächen am Campusareal

Der Entwurf sieht als Entrée für das gesamte Universitätsareal die neue Kepler Hall vor. Mit einer Bruttogesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern soll sie auf der derzeit wenig genutzten, aber sehr zentralen Freifläche zwischen Teich und Besucherparkplatz errichtet werden. Der multifunktionale Bau bietet Raum für unterschiedlichste Nutzungen wie Empfänge, Kultur- und Sportveranstaltungen und ist zudem Aufenthaltsbereich.

In einem weiteren Schritt wird die Bibliothek erweitert. Für das Gebäude aus den 1980er-Jahren ist eine in den Vorplatz hinausragende Aufstockung geplant, dazu kommen ein Lichthof und eine große Freitreppe. Durch die Erweiterung entstehen einerseits neue Lernorte im Inneren und andererseits attraktive Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche im Freien.

Weithin erkennbares Wahrzeichen mit faszinierendem Ausblick
Der TNF-Turm wird durch eine „grüne Krone“ erhöht. Der offene Aufbau aus Stahlgitter sieht eine teilweise Bepflanzung und eine schwebende Plattform samt Sonnensegel vor. Das Bauwerk wird so zu einem weithin erkennbaren Wahrzeichen und bietet gleichzeitig einen faszinierenden Ausblick.

Bei der Sanierung der Fassade bleibt das ursprüngliche Erscheinungsbild erhalten, wird aber an die heutigen energetischen Standards angepasst. Durch den Austausch sämtlicher Fenster (rund 5.500 Quadratmeter Fensterfläche) sinkt der Energieverbrauch um etwa die Hälfte. Die Maßnahmen ergänzen die bereits seit 2014 stattfindenden Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes aus den 1970er-Jahren.

Die JKU wurde vor 50 Jahren bewusst am Stadtrand als Campusuniversität etabliert. Die weitläufigen Grünflächen haben ein enormes Potenzial, das die Universität bisher nicht ausgeschöpft hat. Rektorat und ÖH wollen den Campusgedanken stärken und ein belebtes und attraktives Uni-Umfeld für MitarbeiterInnen, Studierende und das gesamte Universitätsviertel schaffen.

Fotos (von oben nach unten): Visualisierung Kepler Hall, Bibliothek und TNF-Turm
Copyright: RIEPL RIEPL ARCHITEKTEN ZT GMBH

Über die BIG
Der BIG Konzern ist mit rund 2.100 Liegenschaften einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio besteht aus rund 7,0 Mio. Quadratmetern vermietbarer Fläche mit einem Unternehmenswert (Fair Value) von rund 11,0 Mrd. Euro. Es gliedert sich in die Unternehmensbereiche Schulen, Universitäten und Spezialimmobilien. Büro- und Wohnimmobilien sind in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Das Portfolio der ARE umfasst 572 Liegenschaften mit rund 1,7 Mio. Quadratmeter vermietbarer Fläche. Während sich die BIG primär auf öffentliche Institutionen konzentriert, sollen mit dem Angebot der ARE auch vermehrt nicht-öffentliche Mieter angesprochen werden.

Als Bauherr stellt der BIG Konzern einen wichtigen ökonomischen Faktor in Österreich dar. Wirtschaftlichkeit und Architekturqualität gehen dabei Hand in Hand, was laufend unter Beweis gestellt wird. Jedes Projekt hat den Anspruch, seinen künftigen Nutzern im Sinne der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Der BIG Konzern wurde für sein architektonisches Engagement mehrfach ausgezeichnet und erhielt bis heute neun Bauherrenpreise.

Die BIG in Zahlen

(Konzernbericht 2015 nach IFRS):
Liegenschaften ca. 2.100
Vermietbare Fläche 7,0 Mio. m²
Mitarbeiter Ø 872
Bilanzsumme € 12,1 Mrd.
Mieterlöse € 795 Mio.
Projekt-Investitionen *) € 424 Mio.

*) Instandhaltungen + Neubau/Generalsanierungen; ohne Projektgesellschaften

[Susanne Daxbacher]