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Oktober 2010

Zwei Sub Auspiciis-Promotionen an der JKU

Zwei junge Wissenschafter promovierten am Donnerstag an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz unter den Auspizien des Bundespräsidenten zu Doktoren der Natur- bzw. Technischen Wissenschaften. Diese höchste Auszeichnung von Studienleistungen in Österreich ist eine alte Tradition, die noch auf das Kaiserreich zurückgeht. Und sie ist äußerst selten, wie Bundespräsident Heinz Fischer bei den Feierlichkeiten betonte.

JKU-Forscher entdecken intakte Farbstoffe in fossilen Rotalgen aus dem Jura

Eine sensationelle Entdeckung machte eine JKU-Forschungsgruppe rund um Dr. Klaus Wolkenstein vom Institut für Analytische Chemie: Im Zuge der Arbeiten entdeckten sie noch intakte rosarote Farbstoffe in fossilen Meeresalgen. Diese Farbstoffe sind einzigartig und haben keine Ähnlichkeit mit den Algenfarbstoffen unserer Zeit.

Bundespräsident Fischer ehrt ausgezeichnete Promovenden der JKU

Am 28. Oktober promovieren Mag. Roswitha Hofer zur Doktorin der Naturwissenschaften und DI (FH) Gerald Madlmayr zum Doktor der Technischen Wissenschaften unter den Auspizien des Bundespräsidenten. Sie erhalten den Ehrenring des Bundespräsidenten im Rahmen einer akademischen Feier. Die beiden Promovenden schlossen sämtliche Stationen in ihrer Schullaufbahn und ihres Studiums an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der JKU mit Auszeichnung ab.

Dynamische Mathematiksoftware in Washington ausgezeichnet

Univ.Prof. Dr. Markus Hohenwarter vom Institut für Didaktik der Mathematik hat eine mathematische Unterrichtssoftware namens GeoGebra entwickelt, die Geometrie, Algebra und Analysis vereint. Sie ist für Schüler jeder Altersklasse geeignet und läuft auf allen Betriebssystemen. Diese Innovation wurde bereits mit zahlreichen Softwarepreisen in Europa und den USA und erst kürzlich mit dem NTLC (National Technology in Education) Award in Washington D.C. ausgezeichnet. GeoGebra ist in mehr als 50 Sprachen kostenlos erhältlich und wird von Millionen von Lernenden und Lehrenden weltweit eingesetzt.

Organische Elektronik: Nicht nur Nobelpreisträger sondern auch JKU-Wissenschafter beschäftigen sich mit dieser Zukunftsmaterie

Erst kürzlich wurde der Nobelpreis an zwei Physiker vergeben, die sich in der Grundlagenforschung mit organischen Stoffen beschäftigen, die in weiterer Folge zur Herstellung von leistungsfähiger organischer Elektronik führen sollen. Dass organische Elektronik der Zukunftsmarkt ist, ist kein Geheimnis mehr. Der „Run“ auf optimale 3-D Fernseher, aufrollbare Solarzellen, flexible Displays oder organische Laser- und Leuchtdioden etc. hat bereits begonnen. Auch die JKU folgt diesem „Run“. Das Forschungsteam rund um a.Univ.Prof. Dr. Helmut Sitter und Dr. Clemens Simbrunner vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik beschäftigt sich in der Grundlagenforschung mit Materiallösungen für kostengünstige, dünne, leichte und flexible organische Elektronik.

„JKU goes gender – Karriere für Wissenschafterinnen“

Im Rahmen der letzten Leistungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ist es der Leitung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz gelungen, 20 zusätzliche PostDoc-Stellen im Rahmen eines Frauenförderprogrammes zugesprochen zu bekommen. Am 14. Oktober wurden jene Wissenschafterinnen, die es in diese Auswahl geschafft haben, im Rahmen eines Festaktes im Beisein von Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Dr. Beatrix Karl und Landesrätin Mag. Doris Hummer vorgestellt.

JKU-Forschung über Teilchenstrahlung international an vorderster Front

Was u.a. Enrico Fermi, einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts vor rund 50 Jahren andachte, denken JKU-Wissenschafter auf dem Gebiet der Teilchenstrahlung heute fort. Mit Erfolg: Eine Arbeitsgruppe rund um a.Univ.Prof. Dr. Peter Bauer, Leiter der Arbeitsgruppe für Niederenergie-Ionenstreuung, und Dr. Daniel Primetzhofer konnte nun nur knapp vor anderen internationalen Forschungsteams einen großen Fortschritt auf dem Gebiet der Wechselwirkung von geladenen Atomen (Ionen) mit Festkörpern verzeichnen und damit einen viele Jahre währenden wissenschaftlichen Wettstreit um wenige Wochen für sich entscheiden. Diese Ergebnisse könnten in Zukunft wesentliche Vorteile im Bereich der Materialforschung bringen und beispielsweise zu Verbesserungen in der medizinischen Strahlentherapie bei der Krebsbehandlung führen oder als zukünftige Energiequelle im Bereich der Kernfusion angedacht werden.

JKU-Senat stellt erste Weichen für Wiederwahl von Rektor Richard Hagelauer

In seiner gestrigen Sitzung hat der Senat der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz unter Vorsitz von Prof. Hans Irschik von der Möglichkeit der Wiederwahl des amtierenden Rektors Richard Hagelauer ohne Ausschreibung Gebrauch gemacht. 25 von 26 Stimmberechtigten sprachen sich für seine Wiederbestellung für die nächste Rektoratsperiode von Herbst 2011 bis Herbst 2015 aus.

„JKU goes gender – Karriere für Wissenschafterinnen“

Im Rahmen der letzten Leistungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ist es der Leitung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz gelungen, 20 zusätzliche PostDoc-Stellen im Rahmen eines Frauenförderprogrammes zugesprochen zu bekommen. Am 14. Oktober werden jene Wissenschafterinnen, die es in diese Auswahl geschafft haben, im Rahmen eines Festaktes im Beisein von Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Dr. Beatrix Karl und Landesrätin Mag. Doris Hummer vorgestellt.

Eröffnung des JKU-JURIDICUM NEU, Pressekonferenz vom 6.Oktober 2010

TeilnehmerInnen:

  • Dr. Beatrix Karl, Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung,
  • o.Univ.Prof. Dr. Richard Hagelauer, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU),
  • Univ. Prof. Dr. Markus Achatz, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der JKU,
  • DI Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG)

Beste Karrierechancen mit Studien der Technischen Chemie und der Polymerchemie

Ab Oktober starten an der Johannes Kepler Universität (JKU Linz) zusätzlich zum Bachelorstudium Technische Chemie die drei Masterstudien Technische Chemie, Wirtschaftsingenieurwesen-Technische Chemie und Polymerchemie, letzteres in englischer Sprache. Um einen Überblick über Studieninhalte sowie Berufsaussichten und Tätigkeitsfelder von Technischen ChemikerInnen und PolymerchemikerInnen zu geben, findet am 8. Oktober 2010 am Campus eine Informationsveranstaltung für zukünftige Studierende statt.