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Genderdimensionen in der Lehre

Das Institut für Frauen- und Geschlechterforschung wurde im Mai 2001 gegründet und ist bislang das einzige überfakultäre Universitätsinstitut in Österreich, das sich mit Frauen- und Geschlechterforschung (Gender Studies) befasst.

Seit Dezember 2003 ist das Institut mit einer interdisziplinären Professur für Frauen- und Geschlechterforschung sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen ausgestattet. Das Institut definiert sich als Schnittstelle in Fragen der Geschlechterverhältnisse in Wissenschaft und Gesellschaft.

Detaillierte Informationen zu Gender Studies in der Lehre finden Sie unter

Warum Gender Studies?

Die Johannes Kepler Universität Linz hat in ihrem Entwicklungsplan 2006-2012 die interdisziplinären Gender Studies (gender = engl. für soziales Geschlecht) zu einem gesamtuniversitären Aufbauschwerpunkt erklärt – damit einher ging die sukzessive Einführung von Gender Studies Lehrveranstaltungen in allen Studienplänen der JKU.

Hintergrund ist, dass die Europäische Union mit dem Vertrag von Amsterdam (1997) die Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen als gemeinschaftliche Aufgabe festgelegt hat (Art. 3 Abs. 2 EGV). Der Amsterdamer Vertrag verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU zur Durchsetzung der Strategie des Gender Mainstreaming, dh. dass bei allen Aktivitäten in Politik und Verwaltung mitbedacht und dargelegt werden muss, welche Auswirkungen sie auf die Gleichstellung von Männern und Frauen haben bzw. welchen Beitrag sie dazu leisten können.

Das Land OÖ verpflichtet sich seit 05. Juli 2001 zur Durchsetzung von Gender-Mainstreaming-Maßnahmen. In der Zwischenzeit gibt es Gender Budgeting-Projekte für öffentliche Haushalte aller Ebenen der Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden). Weiters ist in (EU-)Projektanträgen und (EU-)Förderungen die „Implementierung von Gender Mainstreaming“ ein entscheidendes Kriterium.

Auch im Bereich der Privatwirtschaft erlangt Gleichstellungskompetenz als Führungskompetenz zunehmende Bedeutung (z. B. Gender- und Diversity Management). Der Abbau diskriminierender sozialer Mechanismen und die Etablierung von Geschlechtergerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen stellen zentrale Herausforderungen dar, denen sich Universitäten und Wissenschaft stellen und auf die auch Sie in Ihrem künftigen beruflichen Umfeld vorbereitet sein müssen.

Das dafür nötige Grundlagenwissen – und damit die wissenschaftliche Basis für die Umsetzung dieser Strategien – bereiten die Gender Studies auf. Gender Studies als wissenschaftliche Disziplin sind inter- und transdiziplinär, dh., sie knüpfen an die unterschiedlichen Fachdisziplinen an, um die inhaltliche und methodische Relevanz der Kategorie „gender“ im jeweiligen disziplinären Kontext aufzubereiten. Wesentliche Bezugspunkte sind dabei zum einen wissenschaftliche Themen (Theoretische Modelle, Wissenschaftstheorie, Empirische Forschung), zum anderen die geschlechterpolitischen Implikationen.

Mit der zielgenauen Aufbereitung dieses Wissensfeldes und den damit verbundenen Instrumentarien bereitet die JKU ihre Studierenden innovativ und österreichweit einzigartig darauf vor, diesen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in ihren späteren Tätigkeitsfeldern begegnen zu können.