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Studie zur sozialen Lage von KünstlerInnen

Traumberuf KünstlerIn? Bei der Frage nach der sozialen Absicherung zeigen sich Schattenseiten, die am 6. Dezember vorgestellt werden.

Ein neues Buch zeigt nicht nur die Situation von freiberuflich tätigen Menschen, sondern gibt auch Tipps für den Umgang mit Behörden und übe die Rechtslage. Die zugrunde liegende Studie wurde von Ass.-Prof.in Dr.in Barbara Trost (Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht der JKU), Mag.a Birgit Waldhör (AK OÖ), und Rechtsreferentin Arbeitsrecht und Sozialrecht Mag.a Tanja Iljkic (Bundesministerium für Finanzen) erstellt.

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durchbrochen von Arbeitslosigkeit, und ständiger Wechsel von Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit bewirken Lücken im Sozialversicherungsschutz. Ein Zustand, der zu Armutsgefährdung und Armut führen kann. Betroffen sind überwiegend freiberuflich Tätige wie ErwachsenenbildnerInnen, (Sport)TrainerInnen, Mental Coaches, insbesondere jedoch Kunstschaffende. Anhand der KünstlerInnen werden in diesem Buch Lücken im Sozialversicherungsschutz untersucht. Es wird aufgezeigt, wie tatsächlich missliche Situationen durch Information und richtigen Umgang mit Behörden vermieden werden könnten bzw. in welchem Umfang Rechtsanwendung und Gesetze selbst für Probleme verantwortlich sind. Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung, nicht nur für Kunstschaffende.

Was: Buchpräsentation "UNSELBSTSTÄNDIG – SELBSTSTÄNDIG – ERWERBSLOS"
Wann: 6. Dezember 2017
Wo: AK OÖ, Volksgartenstr. 40, 4020 Linz, Festsaal 2. Stock
Um: 18 Uhr


Foto: v.l.: Waldhör, Iljkic, Trost

 

[Christian Savoy]