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Besuch in Straßburg: Arbeitsrecht hautnah

JUS-Studierende besuchten im Rahmen einer Exkursion die Schaltzentren der europäischen Rechtgebung. Auch konkrete Rechtsfälle wurden beleuchtet.

Gemeinsam mit der Uni Salzburg organisierte das Institut für Arbeitsrecht der JKU (Vorstand: Univ.-Prof. Mag. Dr. Elias Felten) im September den Ausflug nach Straßburg. Unter dem Thema die "Internationale Dimension des Arbeitsrechts und Sozialrechts" verdeutlichte die Exkursion mit inkludiertem Seminar den Studierenden die Bedeutung der europäischen Institutionen für das nationale Arbeitsrecht und Sozialrecht. Zu diesem Zweck besuchten die angehenden JuristInnen das Europäische Parlament, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und den Europarat.

 

Auch die Praxis kam nicht zu kurz: Die BesucherInnen durften einer Verhandlung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte mit arbeitsrechtlichem Kontext beiwohnen (Denisov v. Ukraine, application no. 76639/11) und bekamen im Rahmen eines Hintergrundgespräches mit einer Referentin des EGMR Einblicke in die Arbeitsweise des Menschenrechtsgerichtshofs. Beim anschließenden Seminar, das gemeinsam mit Studierenden der Universität Salzburg abgehalten wurde, präsentierten und diskutierten die Studierenden aktuelle Entscheidungen des EGMR. Behandelt wurden beispielsweise das Verbot religiöser Kleidungsstücke am Arbeitsplatz, die Überwachung der privaten E-Mail-Kommunikation von Arbeitnehmern oder die Entlassung eines Arbeitnehmers auf Grund einer HIV-Erkrankung.

Darüber hinaus waren wir nicht nur von der Vizebürgermeisterin von Straßburg Frau Nawel Rafik-Elmiri im Rathaus von Straßburg zum Empfang eingeladen, sondern waren auch Gäste des Ständigen Repräsentanten Österreichs beim Europarat, Botschafter Dr. Rudolf Lennkh.

Mehr Infos und Bilder finden Sie hier.

[Christian Savoy]