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Studie: Lohnschere hat sich verringert

Der Trend zeigt in die richtige Richtung: Seit 2007 hat sich die Lohnschere zwischen Männern und Frauen von 20,2 auf 14,5 Prozent verringert.

Das hat eine Wifo-Studie ergeben, an der auch Assoc. Prof. René Böheim (Institut für Volkswirtschaftslehre der JKU) beteiligt war. Demnach sank die Lohnschere in den acht Jahren bis 2015 zwar stetig, stieg dann allerdings wieder um 1,1% auf 15,6%. Dabei lässt die Studie vermuten, dass die Gehaltsschere umso weiter auseinandergeht, je besser sich die Lage der heimischen Wirtschaft entwickelt. Dies etwa, weil Männer in "guten" Jahren stärker von Boni und Prämien profitieren.

Lohndifferenzen lassen sich durch Geschlechterrollen bei der Bildung oder der Berufswahl erklären. Auch Alter und Geburtsland spielen eine Rolle - es ist also noch viel zu tun. "Auch wenn die Entwicklung grundsätzlich in eine gute Richtung geht, ist Österreich im EU-Vergleich immer noch eines der Schlusslichter", heißt es in der Studie.

Mehr Infos finden Sie hier.

Foto: René Böheim

 

[Christian Savoy]