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Aktuelles aus dem Zentrum für Fernstudien Österreich

[21.11.2011] Vertragsunterzeichnung zwischen der FernUniversität in Hagen und der Johannes Kepler Universität Linz

Vertragsunterzeichnung zwischen JKU Linz und FernUniversität in Hagen

2.600 Österreicherinnen und Österreicher absolvieren derzeit ihr Studium von zu Hause aus. Diese Zahl soll in den nächsten Jahren deutlich gesteigert werden. Dazu haben die FernUniversität in Hagen und die Johannes Kepler Universität in Linz am Montag, 21. November, einen bilateralen Vertrag unterzeichnet, der die bestehende strategische Zusammenarbeit vertieft.

Die JKU in Linz als führende Universität für Fernstudien in Österreich war am Montag Gastgeberin eines „bildungspolitischen Gipfels“: Im Beisein des Staatssekretärs des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Helmut Dockter, und des Generalsekretärs des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Mag. Friedrich Faulhammer, unterzeichneten die Rektoren Univ.-Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer von der FernUniversität in Hagen und Univ.-Prof. Dr. Richard Hagelauer von der Johannes Kepler Universität Linz sowie der für die Fernstudien zuständige Vizerektor der JKU, Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb, im Rahmen eines Festaktes die Kooperationsvereinbarung. Die erneuerte Partnerschaft soll dazu beitragen, das universitäre Fernstudium in Österreich noch stärker zu positionieren und die Betreuung der Studierenden nach einheitlichen Standards zu gewährleisten. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit in der Lehre ausgebaut werden.

79.000 Studierende an der FernUniversität in Hagen

Die FernUniversität in Hagen ist die einzige öffentlich-rechtliche Fernuniversität im deutschsprachigen Raum. Das Ziel war und ist, ein qualitativ hochwertiges Studium für all jene zu ermöglichen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen an keiner Präsenzuniversität einschreiben können. „Die seinerzeit erwartete Nachfrage ist bei weitem übertroffen worden“, sagte NRW– Staatssekretär Dockter in Linz: „Die FernUniversität in Hagen ist mit 79.000 Studierenden – zumeist Berufstätige – eine der größten Universitäten im deutschsprachigen Raum.“ Österreich hat frühzeitig dieses Potenzial erkannt und auf Kooperation mit dem Land NRW und der FernUniversität in Hagen gesetzt. „Heute ist die FernUniversität die deutsche Universität mit den meisten österreichischen Studierenden“, sagte Rektor Hoyer.

JKU betreut als einzige österreichische Universität Fernstudierende

Alleinstellung in Sachen Fernstudien hat in Österreich die Johannes Kepler Universität Linz: „Wir sind die einzige Universität, die österreichische Studierende, die an der FernUniversität in Hagen inskribiert sind, betreut und damit substantiell zur Verbreitung des Fernstudiums in Österreich beiträgt“, unterstrich JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Richard Hagelauer. Dies geschieht über sechs Studienzentren, an denen die Studierenden Präsenzveranstaltungen – meist an den Wochenenden – geboten bekommen. Hier werden Prüfungen abgelegt und den Studierenden wird Unterstützung bei allen Fragen rund um das Studium angeboten. Absolviert werden können Studiengänge an den vier Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft, Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Bachelor- und Masterstudiengänge können belegt und auch das Doktorat erworben werden. Zudem werden interdisziplinäre Weiterbildungsstudien – zum Beispiel Umweltwissenschaften – sowie Kurse zur Vorbereitung auf das Studium angeboten.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie in der Medienecke.

 





Erste Absolventin im FernUni-Bachelorstudiengang Psychologie

Herzliche Gratulation, Frau Gabriele Schneider!

Herr Rektor Hoyer von der FernUniversität gratuliert der ersten Absolventin in Psychologie - Frau Gabriele Schneider

Sie hat als erste Absolventin im Bachelorstudiengang Psychologie der FernUniversität in Hagen ihr Ziel erreicht. Wir freuen uns sehr mit ihr! Geschafft hat sie ihren Abschluss in nur fünf Semester. Und das, obwohl sie parallel voll berufstätig ist.

Ihren Erfolg führt Frau Schneider auf mehrere Aspekte zurück: Sie hat die Angebote des Zentrums für Fernstudien Bregenz intensiv genutzt, indem sie fast alle angebotenen Veranstaltungen besucht hat. „Ob Mentoriate oder Klausurvorbereitungen, sie waren durch die Bank super und sehr hilfreich für mich“, betont sie. Weitere Erfolgsfaktoren waren das strukturierte Vorgehen nach Zeitplan sowie die Gründung einer Lerngruppe. Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen aus der Umgebung haben sie sich persönlich, per Telefon oder auch über das Netz ausgetauscht, diskutiert und sich gegenseitig unterstützt und motiviert.

Im Zuge der Festivitäten zu "30 Jahre Fernstudien in Österreich" wurde Frau Gabriele Schneider für ihre außergewöhnliche Leistung vom Rektor der FernUniversität, Herrn Prof. Helmut Hoyer, geehrt.

Wir haben sie nach Anregungen und Tipps für StudentInnen der FernUniversität in Hagen gefragt. Dabei war spürbar, dass es Frau Gabriele Schneider eine Herzensangelegenheit ist, Ihre während des Studiums gemachten Erfahrungen weiterzugeben und somit auch KollegInnen zum/beim Studium zu motivieren, das Ihr selbst soviel Freude bereitet hat.

Zu den nachfolgenden Tipps führte sie an, "Nun, ich weiß nicht, ob das ermunternde oder abschreckende Tipps sind. Man muss die Regelstudienzeit ja nicht unbedingt unterschreiten - insofern kann man sicher einiges anders oder auch besser machen.":

 
  • Im Hagener Kurs 03402 haben wir sehr wertvolle Tipps bekommen, an denen ich mich gut orientieren konnte.
  • Eiserne Disziplin und ein Lernplan, der auch kleine Puffer für unvorhergesehene Dinge enthält, sind unabdingbar.
  • Konsequentes, kontinuierliches Lernen mit Wiederholungsphasen habe ich von Anfang bis zum Ende durchgezogen.
  • Eine durchschnittliche Arbeitszeit von 35-40 Stunden / Woche hatte ich eingeplant und auch benötigt.
  • Nach verkürzten Semesterferien begann ich möglichst zügig die Pflichtliteratur zu lesen. Sobald die Studienbriefe erhältlich waren (Printversion oder auch als PDF) habe ich den Lernplan gemacht und gestartet.
  • Die Mentoriate, Klausurvorbereitungen des StuZ habe ich (bis auf ein Angebot) alle genutzt. Diese waren sehr hilfreich! Das Seminar "Internetkompetenz - Strategien und Tipps für das zeitsparende Studieren alleine und mit KollegInnen" war für mich besonders nützlich. Dadurch konnte ich sowohl beim ExPra, wie auch bei der Abschlussarbeit sehr viel Zeit und Mühe sparen.
  • Und nicht zuletzt, hohe Motivation! Frei nach Aristoteles: Freude an der Arbeit lässt das Werk vortrefflich gelingen!





30 Jahre Fernstudium in Österreich

Vor dem Podiumsgespräch: Rektor Hagelauer, Wissenschaftsminister Töchterle und Rektor Hoyer (v.l.)

Auszug aus der FernUni Perspektive (Ausgabe 36):

Mit einer Veranstaltung für Politik und Wirtschaft präsentierte sich die FernUniversität in Hagen Anfang Juni in Wien. Das Erfolgskonzept Fernstudium sorgt auch in Österreich für mehr Chancengerechtigkeit und die Möglichkeit zur akademischen Qualifikation neben Beruf oder Familienphase. Der österreichische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Karlheinz Töchterle sowie der Rektor der Johannes Kepler Universität Linz, Prof. Dr. Richard Hagelauer, bestätigten, dass das Konzept der FernUniversität auch in Österreich ein passgenauer Baustein in der Bildungslandschaft ist. Ein großes Potential in der Wirtschaft sieht die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, KommR. Brigitte Jank.

Der Vizerektor der JKU, Prof. Dr. Herbert Kalb, unterstützte den Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, in dem Wunsch nach einer Intensivierung der Zusammenarbeit. Beide Universitäten, unterstützt vom Zentrum für Fernstudien Österreich an der JKU Linz, möchten den erwarteten erheblichen Bedarf an berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengängen in den nächsten Jahren bedienen. Gemeinsam wollen sie dazu beitragen, dass Chancengerechtigkeit und lebensbegleitendes Lernen in Österreich und in Deutschland für alle Menschen erreichbar sind.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie in der Medienecke.