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Inhalt:

Universitätslehrgang Aufbaustudium Mediation und Konfliktmanagement

Zielsetzung
Mediatorische Konfliktlösung hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten auch im Europäischen Kulturraum große Verbreitung und Anerkennung gefunden. Mediation als außergerichtliches Verfahren der Konfliktbewältigung und Streitbeilegung hat sich im deutschen Sprachraum hinsichtlich Ausbildung und Anwendung etabliert und wurde in vielen Bereichen bereits institutionalisiert. Mediatorische Konfliktlösung wird bei Familien- und PartnerInnenkonflikten, bei Scheidungen, bei Wirtschaftskonflikten wie bei Konflikten im Schulalltag, bei Umweltkonflikten und bei internationalen Konflikten und Auseinandersetzungen erfolgreich praktiziert und stellt ein zukunftsweisendes Modell in der Konfliktkultur dar.

In der universitären Aus- und Weiterbildung spiegelt sich die praktische Bedeutung und gesellschaftspolitische Relevanz dieses wichtigen Berufsfeldes durch die Errichtung von Universitätslehrgängen wider.

Zahlreiche neue gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische aber auch private Spannungsfelder und ein verändertes Verständnis der Aufgaben der Justiz in der aufgeklärten Demokratie eröffnen immer mehr Praxisfelder für mediatorische Konfliktlösungsmodelle, verlangen aber ebenso nach einem qualitativ hochwertigen, den vielfältigen Anforderungen der MediatorInnenrolle auch auf der persönlichen Ebene angepassten sowie den fachlich-wissenschaftlichen Standards entsprechenden Ausbildungsmodell.
Der Gesetzgeber hat auf diese Anforderungen grundsätzlich mit den Regelungen der ZivMediat-AV 2004 (BGBl. II 47/2004) reagiert.

Der Universitätslehrgang Aufbaustudium Mediation und Konfliktmanagement bietet neben den in dieser Verordnung geregelten Basiskompetenzen zur standardisierten praktischen Ausübung der Mediation die Möglichkeit, sich auf universitärem Niveau mit den theoretischen und praktischen interdisziplinären Inhalten der Mediation auseinanderzusetzen und diese auch weiter zu entwickeln und lehrgangsbegleitend die persönlichen Handlungskompetenzen intensiv und prozessorientiert zu fördern.

Das Aufbaustudium Mediation und Konfliktmanagement vermittelt theoretische Inhalte und praktische Methoden durch international erfahrenes Lehrpersonal auf universitärem Niveau professionell und praxisrelevant, bietet mit seinen berufspraktisch orientierten Zusatzqualifikationen auf wissenschaftlichem Niveau eine zukunftsrelevante Ergänzung für viele facheinschlägige Studienrichtungen und wendet sich vor allem an

  1. AbsolventInnen von Universitäten (vor allem der rechts-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen), AbsolventInnen von Fachhochschulen, Pädagogischen Akademien sowie Pädagogischen Hochschulen; Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik;
  2. VertreterInnen verschiedener Berufsfelder mit psychosozialer Grundausbildung (Sozialarbeit, Training, Coaching, Beratung) und/oder beratenden Aufgaben im wirtschaftlichen Bereich (Unternehmensberatung, Personal- und Organisationsentwicklung).

Der Universitätslehrgang Aufbaustudium Mediation und Konfliktmanagement bietet vielen Berufsgruppen durch das berufsbegleitende Modulsystem und die durchgehende entwicklungs- und prozessorientierte Gruppenbetreuung eine interessante und zukunftsorientierte Zusatzqualifikation und führt zur Eintragung in die MediatorInnenliste beim Bundesministerium für Justiz.

Zulassung
(1) Für die Zulassung zum Universitätslehrgang ist der Abschluss eines Bachelor-, Master- oder Diplomstudiums oder eines gleichwertigen Studiums erforderlich.
(2) Nach Maßgabe freier Studienplätze können in begründeten Ausnahmefällen auch solche Personen zum Aufbaustudium zugelassen werden, die die Voraussetzungen nach Abs. 1 nicht erfüllen, aber ausreichend facheinschlägige Berufserfahrung nachweisen können und aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrer Erfahrungen und Leistungen (einschließlich nicht abgeschlossener Studien bzw. Weiterbildungsveranstaltungen geringerer Dauer) über eine vergleichbare Qualifikation verfügen.

Lehrgang: Universitätslehrgang Mediation und Konfliktmanagement
Abschluss: "Professional Master of Mediation", abgekürzt "PMM"
Dauer: 4 Semester

nächster geplanter Lehrgangsstart: Oktober 2018
nächste Informationsabende: 13. Oktober 2017 und 16. März 2018 jeweils um 19:00 Uhr im WIFI Linz