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Förderprogramme
Programme zur Forschungsförderung werden aufgrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Interessen ins Leben gerufen. Darin liegt auch die Vielschichtigkeit und oft sehr rasche Änderung ihrer Schwerpunkte begründet. Hier eine erste Annäherung an die Thematik durch eine geographische Gliederung ausgehend von der Forschungspolitik der Europäischen Union bis zur lokalen Standortsicherung, d.h. durch eine Unterteilung in europäische sowie nationale und regionale Förderprogramme. Eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Förderprogramme und Datenbanken finden Sie auch weiter unten.
Vor der eigentlichen Antragstellung ist es wichtig, einen Perspektivenwechel vorzunehmen, denn ein erfolgreicher Förderantrag hängt stark davon ab, inwieweit der/die Forscher/in in der Lage ist, sich in die Ziele des Fördergebers hineinzuversetzen. Hier einige Fragen, die sich jede/r Antragsteller/in zu Beginn stellen sollte, d.h. eine
Checkliste für die Suche nach einer passenden Forschungsförderung:
- Gibt es eine thematische Ausrichtung der Förderung oder nicht?
- Gibt es Einreichfristen oder kann das ganze Jahr angesucht werden?
- Wie wahrscheinlich ist es, die Förderung zu bekommen?
- Was wird als Gegenleistung für die Förderung erwartet?
- Ist der/die EinzelforscherIn formeller Antragsteller oder das Institut oder die Universität (Haftung)?
- Wird das gesamte Projekt gefördert oder wird erwartet, dass die Universität bzw. andere PartnerInnen einen Teil der Finanzierung übernehmen?
- Werden die Overheadkosten (die der Universität durch dieses Projekt entstehen) abgedeckt?
- Stehen für alle Ausgaben von Projektbeginn weg Gelder zur Verfügung oder muss eine Zwischenfinanzierung bis zum Einlangen der Fördergelder organisiert werden?
Auf der Suche nach passender Forschungsförderung:
Förderprogramme zielen immer mehr auf strategische Ausrichtungen im Einsatz der Finanzmittel. Eine enge Abstimmung der konkret beabsichtigten Forschungsaktivitäten mit den Zielrichtungen des konkreten Förderprogrammes ist unumgänglich.
Empfehlenswert ist ein Zugang, der das Forschungsziel ins Zentrum der Überlegungen stellt und von dieser „schöpferischen Idee“ ausgehend Möglichkeiten für deren Realisierung erarbeitet.
Folgende Checklisten können erste Hilfestellung im Zugang bieten:
- Ist das Ziel die Förderung der Forschungsaktivität einer Person oder steht ein konkretes Forschungsziel / eine Fragestellung im Fordergrund?
- Wie ist die thematische Ausrichtung?
- Wird eine Bearbeitung auf persönlicher Ebene, in einem Team, interdisziplinär innerhalb der Universität oder in Zusammenarbeit mit weiteren (inter)nationalen PartnerInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft angestrebt?
Die Antworten entscheiden bereits im Wesentlichen über die Auswahl aus der Vielzahl an Programmen
Förderprogramme - Auswahl und Übersicht
BMVIT - Förderkompass
BMWF - Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
ESF - European Science Foundation
Europäische Kommission
FFG - Forschungsförderungsgesellschaft
Förderkompass
Förderportal
FWF (Der Wissenschaftsfonds)
Partnerlinks des FWF
ÖAD - Österreichischer Austauschdienst
ÖAW - Österreichische Akademie der Wissenschaften
Ö-Datenbank: Stipendien + Forschungsförderung
ÖFG - Österreichische Forschungsgemeinschaft
Übersicht: ZIS-Datenbank - Wissenschaftsförderung (Schwerpunkt Österreich)



