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FoFö-Stammtisch, 23. November 2017, 14 Uhr siehe Info-Veranstaltungen

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Forschungsqualität

Europäische Charta für ForscherInnen und Verhaltenskodex für die Einstellung von ForscherInnen

Die Johannes Kepler Universität Linz bekennt sich zur Europäischen Charta für ForscherInnen. Mit dieser Empfehlung will die Europäische Kommission zur Entwicklung eines attraktiven, offenen und beständigen europäischen Arbeitsmarktes für Forscher und Forscherinnen beitragen. In der Sitzung vom 18. November 2010 bestätigt das Team der RektorInnen der JKU den Beitritt zur Charta für ForscherInnen und die Anerkennung des Verhaltenskodex für die Einstellung von ForscherInnen.

Die Implementierung dieser Charta ist wesentlicher Bestandteil der strategischen Planung und Realisierung der Forschung an der JKU Linz. Mit den in der Strategie der JKU festgelegten Bereichen: Wissenschaft und Forschung, Qualitätsmerkmal Lehre, Internationalisierung und gesellschaftspolitische Verantwortung und den daraus erarbeiteten Programmen und Schwerpunkten realisiert die JKU zentrale Anliegen der Charta, einschließlich der Agenden der Frauenförderung und Gleichstellungspolitik.

Richtlinie zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich Qualitätssicherung bzw. -management in der Forschung, der sich derzeit noch im Aufbau befindet. Grundlegendes zum Thema Sicherung der Qualität in der Forschung sowie Richtlinien zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis an der JKU finden Sie aber bereits jetzt auf unseren Seiten.

Grundlegendes

Qualitätsmanagement und Evaluationswesen haben an Universitäten eine lange Tradition: Habilitations- und Berufungsverfahren legen die Latte für eine wissenschaftliche Karriere sehr hoch (und gehören zu den aufwändigsten und angesehensten Instrumenten der Qualitätssicherung, den ein Sektor der Gesellschaft bislang entwickelt hat).

Viele Forschungsprojekte durchlaufen vom Begutachtungsverfahren des Fördergebers vor der Förderentscheidung (sehr oft durch ausschliesslich ausländische BegutachterInnen), über eine Evaluation des Projektverlaufs bis zur Aufnahme eines Artikels über die Forschungsergebnisse in einer international angesehenen Zeitschrift einen beachtlichen Qualitätssicherungsparcours. Daneben können stetig ansteigende Kooperationen mit nationalen und internationalen Unternehmen als Hinweis auf Qualität und Einschätzung der praktischen Nutzung der Forschungsergebnisse gelten.

Österreichs Universitäten haben mit dem Universitätsgesetz 2002 die Möglichkeit und die Verpflichtung bekommen, sich in ihrer Autonomie in Forschung und Lehre zu positionieren und zu profilieren. Die JKU steht also gleichzeitig mit dem Auftrag zur Profilbildung vor der Aufgabe der Förderung und Sichtbarmachung von Exzellenz und Qualität in der Forschung.

Ein umfassendes Qualitätsmanagement in der Forschung wird an der JKU derzeit aufgebaut. Hier die zwei wichtigsten Leitsätze:

Wissen schaffen

Wissenschaftliche Exzellenz beginnt bei der Leistung der einzelnen ForscherInnen, die aus eigenem Antrieb den Stand der Forschung aktiv und hoch ambitioniert vorantreiben. Eine ausgewogene Bewertung aller Leistungen der MitarbeiterInnen (z.B. betreffend Lehre, Leistungen in Verwaltung und Kommissionstätigkeit, Leistungen des nichtwissenschaftlichen Personals) soll die Motivation zur Zielerreichung steigern.

Die Leistung der einzelnen bündeln die Institute. Als eigenverantwortliche, fachlich abgegrenzte, operative Zentren des Wissenschaftsbetriebs unterliegen sie einer Qualitäts- und Leistungssicherung gegenüber der Scientific Community einerseits, im Rahmen der Zielvereinbarung auch gegenüber dem Rektorat andererseits.

Wissens- und Leistungsbilanz werden qualitativ von den Instituten getragen. Durch den Ausbau der Qualitätssicherung im Bereich Forschung soll den Instituten ein Instrument zur Beurteilung des Grades der Zielerreichung, zur Effektivitätsprüfung gesetzter Maßnahmen und zur Unterstützung im Bereich der Forschungsförderung gegeben werden.

Exzellenz zeigen

Die Frage der Beurteilung der Qualität wissenschaftlicher Leistungen ist so alt, wie die Wissenschaft selbst. Gegenwärtig genießt der Versuch, die Exzellenz einer Universität anhand ihres Platzes in einer Rangliste zu dokumentieren, große Aufmerksamkeit. Inwieweit die für solche Rankings herangezogenen Kennzahlen aussagekräftig sind, ist ebenfalls Gegenstand einer internationalen Diskussion.

Dass die JKU erwiesenermaßen Topleistungen in der Forschung erbringt, lässt sich u.a. an folgenden Kriterien festmachen:

  • Positive Evaluierungen einzelner Fachbereiche oder Institute, von Forschungsprojekten oder Projektanträgen durch internationale GutachterInnen.
  • Hochrangige wissenschaftliche Auszeichnungen von ForscherInnen bzw. Forschungsleistungen der JKU.
  • Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften, die einen hohen Impact-Faktor haben.
  • Große Anzahl an Kompetenzzentren.
  • Viele erfolgreiche Patentanmeldungen.
  • Großer Anteil der Drittmittel am Gesamtbudget.