English Version English Version


Inhalt:
Menü des aktuellen Bereichs:

Zusatzinformationen:

Campus News

Campus News

Univationen

Univationen

JKU-Fangemeinde auf Facebook

Werde JKU-Fan auf Facebook!

Werde JKU-Fan auf Facebook! ...  mehr zu JKU-Fangemeinde auf Facebook (Titel)


Positionsanzeige:

Inhalt:

Nano-Projekt geht in die zweite Runde

Foto: Goldinseln, die mit Linker-Molekülen Biomoleküle binden sollen Passend zum technischen Inhalt erfolgte heute, 11. Juni 2007, im TechCenter in Linz das Kick-Off-Meeting für die zweite Runde des Clusterverbundprojekts Nanostructured Surfaces and Interfaces (NSI), das unter der Federführung der JKU und u.a. mit der Upper Austrian Research läuft. Das Projekt hat sich bereits 2005 erfolgreich an einer Ausschreibung der österreichischen NanoInitiative beteiligt und wurde nun, nach einem internationalen Hearing, erweitert. Vom gesamten Fördervolumen der NanoInitiative - 8,5 Millionen Euro - gehen an das NSI mehr als 2 Millionen Euro.

Ao.Univ.Prof. Dr. Ferdinand Hofer von der Technischen Universität Graz zeigte in seinem Vortrag beim Kick-Off-Meeting auf, welche neuen Elektronenmikroskopiemethoden in der Nanoanalytik heute angewendet werden und wo die neuen Methoden noch an ihre Grenzen stoßen. – Für viele dieser Methoden ist allerdings teures Gerät nötig, das normalerweise von einem Universitäts-Institut nicht angeschafft werden kann. Nichtsdestotrotz werden etwa am Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik der JKU – und im NSI-Projekt namentlich von Univ.Prof. Dr. Friedrich Schäffler und seinen MitarbeiterInnen – großartige Leistungen erbracht. Als Beweis gilt die Verlängerung und Aufstockung des Clusterverbundprojekts.
Ein Beispiel für die Arbeit im NSI: In der Kombination von Nanotechnologie und Biologie arbeiten WissenschafterInnen mit den Methoden der Physik auf molekularer Ebene, zum Beispiel an DNA-Strängen: einzelne DNA-Stränge werden auf einer nanostrukturierten Oberfläche lokalisiert und optisch in einem NanoReader analysiert, wodurch die DNA-Sequenzierung effizienter wird. In einem weiteren Projekt wird an lebenden Zellen lokales Zellwachstum auf einer nanostrukturierten Kunstofffolie untersucht, wobei hier die Nanostrukturierung zu verbesserter Biokompatibilität führt, wie im ersten Förderzeitraum von NSI nachgewiesen wurde. Mit diesen neuen Verfahren lassen sich Krankheiten besser als bisher diagnostizieren und maßgeschneiderte Medikamente entwickeln, die den Krankheitserreger daran hindern, eine Zelle anzugreifen, und die keine unerwünschten Nebenwirkungen zeigen.

[Isabella Staska-Finger]