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Performance Report 2011-2013

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Frühling 2010

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Inhalt


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich begrüße Sie herzlich zur Frühlingsausgabe unseres Newsletters. Insbesondere möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die ersten Ergebnisse der Studie "Familienunternehmen in Österreich" richten, welche im Vorjahr durchgeführt wurde. Einen wichtigen Bestandteil dieser Ausgabe bildet ferner die Vorstellung der Dissertation von Mag. Dr. Stefan Mayr zum "Stakeholdermanagement in der Unternehmenskrise". Darüber hinaus freut es mich Ihnen Vorträge einerseits zur Unternehmensinsolvenz und -sanierung und andererseits  zum Bereich der Unternehmensethik ankündigen zu dürfen. Abschließend erfolgt die Vorstellung eines externen Lektors des Instituts für Controlling und Consulting - Mag. Dietmar Ploier.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe viel Vergnügen.

Ihre Birgit Feldbauer-Durstmüller

 


Untersuchungsergebnisse - Wirtschaftsfaktor Familienunternehmen in Österreich

Familienunternehmen wirtschaften über mehrere Generationen gesehen langfristiger als Nicht-Familienunternehmen, so das Ergebnis einer Unternehmensbefragung, durchgeführt von den JKU-Instituten Controlling und Consulting, Unternehmensgründung und -entwicklung, Betriebliche Finanzwirtschaft und Angewandte Statistik. Befragt wurden österreichische Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten.

Basierend auf einer Unternehmensbefragung wurde die Gestaltung des Controllings, des Finanzmanagements und der Unternehmensentwicklung (insbesondere Nachfolge) in österreichischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen untersucht. Zugleich wurden auch Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis abgeleitet. Im Zuge der Online-Befragung konnten 519 Unternehmen ausgewertet werden. Hierbei wurden 46 Prozent als Familienunternehmen klassifiziert. Bei diesen zeigte sich, dass bereits 78 Prozent mindestens in zweiter Generation geführt werden, 20 Prozent sogar in vierter oder längerer Generation. Aus der Studie wird ersichtlich, dass Familienunternehmen tendenziell mehr Gewinne zurückhalten bzw. weniger ausschütten als Nicht-Familienunternehmen. Dies deutet auf einen längeren Horizont und eine höhere Bereitschaft zum Ausschüttungsverzicht zugunsten einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung hin.

Familienunternehmen weisen auch langfristigere Bankbeziehungen (zu drei Viertel bestehen diese seit mindestens 17 Jahren) als Nicht-Familienunternehmen auf und haben tendenziell auch mehr Hausbanken. Im Zuge der Studie wurde weder bei den Familienunternehmen noch bei den Nicht-Familienunternehmen eine allgemeine Kreditklemme aufgrund der Finanzkrise festgestellt: Rund 78 Prozent der Unternehmen gaben an, guten oder sehr guten Zugang zu Krediten zu haben. „Häufig wird beim Thema Finanzmanagement das Argument vorgebracht, dass Familienunternehmen weniger neue betriebswirtschaftliche Methoden einsetzen. Wir konnten allerdings bei unserer Studie zum Beispiel im Bereich Risikomanagement feststellen, dass Familienunternehmen kein schlechteres finanzielles Risikomanagement besitzen als Nicht-Familienunternehmen. So setzen Familienunternehmen etwa bei der Absicherung von Zins- und Währungsrisiken in ähnlichem Ausmaß wie Nicht-Familienunternehmen Methoden wie Termingeschäfte oder Optionen ein“, sagt o.Univ.Prof. Dr. Helmut Pernsteiner vom Institut für Betriebliche Finanzwirtschaft. Generell fühlten sich mehr als die Hälfte der Unternehmen von der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wenig oder überhaupt nicht betroffen. Insgesamt sind die befragten Unternehmen optimistisch: 90 Prozent glauben, dass die Krise erfolgreich überwunden werden kann.

Im Zeitraum 2006 bis 2012 sind über 44 Prozent der befragten Unternehmen von Übergabe- oder Nachfolge-Fragen betroffen. „Häufig werden betriebliche Änderungen im Zuge der Übergabe/Übernahme angegangen, wie z.B. neue Aufbau- bzw. Ablauforganisationen oder die Einführung bzw. der Ausbau des Controllings", so Univ.Prof. Dr. Norbert Kailer vom Institut für Unternehmensgründung und -entwicklung. Im Allgemeinen ist das Controlling in Familienunternehmen weniger formalisiert bzw. gibt es weniger eigenständige Controlling-Abteilungen. Ist jedoch eine eigenständige Controlling-Instanz vorhanden, so ist diese tendenziell in einer höheren Hierarchieebene angesiedelt als bei Nicht-Familienunternehmen. Familienunternehmen erstellen gemeinhin weniger operative Teilpläne wie etwa eine Planbilanz oder einen Personalplan und verwenden seltener eine eigenständige Planungssoftware. Auch Strategien oder strategische Pläne werden in Familienunternehmen weniger stark dokumentiert. „Es wäre empfehlenswert, zumindest die wichtigsten strategischen Pläne zu dokumentieren, beispielsweise einen Notfallplan für unerwartete Wechsel in der Geschäftsführung, etwa durch das plötzliche Ableben eines Geschäftsführungsmitglieds durch einen Verkehrsunfall“, betont Univ.Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller vom Institut für Controlling und Consulting.

Generell planen zwei Drittel der Unternehmen bis Mitte 2010 Reorganisationsmaßnahmen und rund die Hälfte möchte ihre Produkt- bzw. Dienstleistungspalette erweitern. 40 Prozent beabsichtigen die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter zu intensivieren und rund ein Drittel möchte die Forschungs- & Entwicklungsaktivitäten ausbauen.

Gegen einen Unkostenbeitrag iHv EUR 59 kann der Ergebnisbereicht in einer gedruckten Langfassung bestellt werden. Nähere Informationen dazu unter office(/\t)controlling.jku.at .

 


Stakeholdermanagement in der Unternehmenskrise

Eine unternehmensethische Betrachtung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche ethischen Prinzipien bei der Bewältigung einer Unternehmenskrise gelten sollen. Im theoretischen Teil wird ausgehend von der Stakeholdertheorie, als Konzept der Verantwortungsethik, ein theoretisches Rahmenkonzept für eine ethisch legitimierte Unternehmenssanierung entwickelt. Im empirischen Teil wird anhand einer anonym dargestellten Fallstudie eine unternehmensethische Analyse der Sanierung vorgenommen. Mithilfe von Experteninterviews werden das theoretische Rahmenkonzept evaluiert, die auf-gestellten Thesen überprüft und Handlungsempfehlungen für alle Sanierungsbeteiligten abgeleitet.

Für diese Dissertation wurde Herr Mag. Dr. Stefan Mayr mit dem Leopold Kunschak-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Dieser Preis wird an Arbeiten auf dem Gebiet der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Arbeits- und Sozialmedizin sowie Arbeiten auf dem Gebiet der Publizistik vergeben, die geeignet sind, das Verständnis für die Grundlagen, das Wesen und die Arbeitsweise der Demokratie, für das friedliche Zusammenleben der Völker, für die Tradition und Aufgabe der christlichen Arbeitnehmerbewegung oder für das Zusammenwirken und den Interessenausgleich zwischen den Sozialpartnern zu fördern.

Mag. Dr. Stefan Mayr ist seit dem Abschluss der Diplomstudien Betriebswirtschaft und Handelswissenschaften  im Jahr 1996 als Unternehmensberater tätig. Seit 2002 ist er geschäftsführender Gesellschafter der UNICONSULT Unternehmensberatung GmbH. Seit seinem Doktoratsstudium (2006-2009) forscht und lehrt er am Institut für Controlling und Consulting der Johannes Kepler Universität Linz, referiert auf internationalen Konferenzen und ist derzeit mit seiner Habilitation beschäftigt.

Bestellinformation
Nähere Informationen zum Leopold Kunschak-Preis
 


Insolvenz und Sanierung aus Sicht der Gläubigerschutzverbände

Veranstaltung am 17. Mai 2010 an der JKU Linz

Termin: 17. Mai 2010; 15.30 Uhr
Ort: HS 5, Keplergebäude
Johannes Kepler Universität Linz
Veranstalter: Institut für Controlling und Consulting
Vortragende:
Dr. Franz Loizenbauer
(Leiter des AKV, Geschäftsstelle Linz)

Mag. Otto Zotter
(Leiter des KSV1870, Niederlassung Linz)
 

Die Teilnahme ist kostenlos.


 

Unternehmensethik

Veranstaltung am 22. Juni 2010 an der JKU Linz

Termin: 22. Juni 2010; 10.15 Uhr
Ort: BA 9911, Bankengebäude
Johannes Kepler Universität Linz
Veranstalter: Institut für Controlling und Consulting
Vortragender:


Univ.-Prof. Dr. Helmut Renöckl

(Professor für Wirtschaftsethik, Südböhmische Universität České Budějovice/Budweis, Honorarprofessor für Ethik in Naturwissenschaften und Technik, Johannes Kepler Universität Linz)
 

Die Teilnahme ist kostenlos.


WP/StB Mag. Dietmar Ploier

Die Lektoren des Instituts für Controlling und Consulting stellen sich vor

Mag. Dietmar Ploier studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. Im Anschluss daran war er von 1988 bis 1999 bei der PARTNER-TREUHAND Wirtschaftstreuhandgesellschaft GmbH, Wels beschäftigt. Im Rahmen dieser Beschäftigung legte er auch die Prüfungen zum Steuerberater im Jahr 1993 und Wirtschaftsprüfer im Jahr 1999 erfolgreich ab. Seit 1999 ist er geschäftsführender Gesellschafter der OVILAVA Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft m.b.H. Mag. Ploier unterstützt das Institut für Controlling und Consulting im Bereich der Lehre (Theorie- und Fallstudienseminare).