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Performance Report 2011-2013

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Herbst 2010

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Inhalt


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich begrüße Sie herzlich zur Herbstausgabe unseres Newsletters. Insbesondere soll Ihre Aufmerksamkeit auf einen Rückblick über den Mitte September in Linz stattgefundenen Europäischen Restrukturierungsgipfel gelenkt werden, bei dem sich erfahrene Krisen- und Restrukturierungsmanager trafen.

Einen wichtigen Bestandteil bilden ferner die Studienergebnisse über die Organisation des Controllings in mittleren und großen österreichischen Unternehmen. Weiters möchte ich Sie auf die vierte überarbeitete Auflage des Lehr- und Handbuches "Externe Unternehmensrechnung" hinweisen, das im Linde Verlag erschienen ist. Darüber hinaus freue ich mich Ihnen einen Vortrag über das "Controlling bei Merkur" an der JKU Linz ankündigen und Ihnen eine neue Mitarbeiterin am Institut für Controlling und Consulting - Dr. Silvia Payer-Langthaler - vorstellen zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe viel Vergnügen.

Ihre Birgit Feldbauer-Durstmüller
 


Restrukturierungsgipfel - Rückblick

Österreich hat sich in der Krise gut geschlagen

Am 15. September 2010 fand in Linz erstmals der Europäische Restrukturierungsgipfel statt, bei dem sich erfahrene Krisen- und Restrukturierungsmanager trafen. Einige Referenten bezweifelten zwar, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise schon vorbei ist. Einigkeit herrschte aber darüber, dass sich Österreich im europäischen Vergleich gut geschlagen hat.

Im Rahmen des Europäischen Restrukturierungsgipfel 2010 in Linz erläuterten 18 namhafte Experten aus der europäischen Wirtschaft in Fallstudien, Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion, worauf es bei erfolgreichen Restrukturierungen wirklich ankommt. Der Gipfel wurde gemeinsam vom Institut für Controlling und Consulting der Johannes Kepler Universität Linz und dem Krisennavigator - Institut für Krisenforschung in Kiel - veranstaltet.

In ihrem Eröffnungsvortrag beleuchtete Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Mitglied des Vorstandes der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Bankensituation in Ost- und Südosteuropa. "Nach dem Höhepunkt der Krise ist das Potential in Ost- und Südosteuropa nach wie vor größer als das Risiko", stellte sie für die Region, die für Österreichs Kreditwirtschaft besondere Relevanz besitzt, zusammenfassend fest.

Dass die Krise auch Österreich hart getroffen habe und noch nicht mit Sicherheit für beendet erklärt werden könne, sagte Dr. Christoph Schneider, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik der Wirtschaftskammer Österreich. So ist auch in Österreich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Krisenjahr 2009 um ca. 9% gestiegen. "Man muss jedoch beachten, dass auch in 2009 rund 80% der Insolvenzen hausgemacht waren. Das heißt, bei vier Fünftel der Insolvenzfälle lagen die Ursachen für die Insolvenz im Unternehmen selbst und nicht bei externen Faktoren wie z.B. mangelnder Nachfrage", erklärte Mag. Otto Zotter, Leiter der Niederlassung Linz des KSV von 1870. "Österreich hat sich im europäischen Vergleich in der Bewältigung der Krise insgesamt sehr gut geschlagen", ergänzte Nationalratsabgeordneter KR Konrad Steindl.

Hinsichtlich der Abwicklung von Insolvenzfällen ergeben sich in Österreich durch das per 1. Juli 2010 in Kraft getretene Insolvenzrechtsänderungsgesetz neue Rahmenbedingungen, welche Dr. Ernst Chalupsky, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Saxinger Chalupsky & Partner, erläuterte. "Das neue Sanierungsverfahren kombiniert die Vorteile von Ausgleich und Zwangsausgleich", lobte Chalupsky einen Kernpunkt des geänderten Insolvenzrechts.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch drei Praxisbeispiele über erfolgreiche Sanierungen und Restrukturierungen aus Österreich, Deutschland und Tschechien. Einen Kernerfolgsfaktor für erfolgreiche Unternehmensrestrukturierungen strich Dr. Christoph Senft, Geschäftsführer der MWS Industrieholding aus Tirol hervor: "Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation! Wir haben unsere Mitarbeiter bei der Restrukturierung immer up to date gehalten und durch ihre Anstrengungen konnten wir unseren Turnaround erfolgreich gestalten."

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.
 


Organisation des Controllings in österreichischen Unternehmen - Ergebnisse einer Studie

Die Leitung ist in Händen von Universitätsabsolventen

Über die Hälfte der österreichischen Controlling-Leiter haben ein Universitätsstudium und 55% der österreichischen Unternehmen besitzen bereits eine eigene Controlling-Instanz, so die Hauptaussagen einer Unternehmensbefragung, durchgeführt vom Institut für Controlling und Consulting der JKU Linz. 519 mittlere und große österreichische Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten nahmen an der Befragung teil.

Basierend auf einer Online-Befragung der Geschäftsführung wurde eine Analyse der Organisation des Controllings in mittleren und großen österreichischen Unternehmen durchgeführt. Aus den Ergebnissen wird ersichtlich, dass das Controlling eine gut etablierte Disziplin in österreichischen Unternehmen ist:

55% der befragten Unternehmen haben bereits eine eigenständige Controlling-Instanz, die bei mehr als der Hälfte bereits seit mindestens zehn Jahren besteht. Die Leitungsorgane sind zu 54% AbsolventInnen eines Universitätsstudiums, 19% haben die Matura bzw. eine andere Art der Hochschulreife und 13% ein Fachhochschulstudium.

Die Studie zeigt auch, dass Familienunternehmen (42%) weniger oft eine eigenständige Controlling-Instanz installiert haben als Nicht-Familienunternehmen (67%). In vielen Unternehmen (24%) übernimmt noch die Finanzbuchhaltung oder das Rechnungswesen die Controlling-Aufgaben, in 16% ist sogar die Geschäftsführung oder die Assistenz der Geschäftsführung für diese Agenden verantwortlich.

Beim Vorhandensein einer eigenständigen Controlling-Instanz ist diese tendenziell in einer höheren Hierarchieebene angesiedelt. Bei 24% der Unternehmen ist sie in der obersten Hierarchieebene, bei 68% auf der zweiten Hierarchieebene zu finden.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.
 


Externe Unternehmensrechnung

Handbuch für Studium und Bilanzierungspraxis

Dieses Buch wendet sich an Studierende mit fortgeschrittenen Buchhaltungs- und Bilanzierungskenntnissen und an Praktiker im Rechnungswesen; es setzt ein neues Lehrbuchkonzept sowohl für Studierende als auch für Praktiker um. Ein spezielles Layout, grafische Überblicke und zahlreiche Abbildungen machen dem Leser die externe Unternehmensrechnung leicht zugänglich. Umfangreiche Literaturhinweise bieten Hilfestellungen und Tipps für Problemlösungen.

Das Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz (RÄG) 2010 war Anlass für eine Neuauflage, im Zuge derer sämtliche Kapitel neu bearbeitet und der aktuellen Rechtslage im Unternehmens- und Steuerrecht entsprechend adaptiert wurden. Auch die Literaturempfehlungen wurden aktualisiert sowie um neue Beiträge, Stellungsnahmen und Gutachten ergänzt.

Bestellinformationen
 


Controlling bei Merkur

Veranstaltung am 16. November 2010 an der JKU Linz

Termin: 16. November 2010; 10.00 Uhr
Ort: HS 7, Keplergebäude
Johannes Kepler Universität Linz
Veranstalter: Institut für Controlling und Consulting
Vortragende: Mag. Klaus Pollhammer
Mag. Stefan Holly

Die Teilnahme ist kostenlos.


Mag. Dr. Silvia Payer-Langthaler

Die Mitarbeiter des Instituts für Controlling und Consulting stellen sich vor

Frau Mag. Dr. Silvia Payer-Langthaler studierte Handelswissenschaften und Wirtschaftspädagogik und im Jahr 2002 schloss sie das Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz erfolgreich ab. In den Jahren 1999 bis 2003 war sie als Universitätsassistentin am Institut für Betriebswirtschaftslehre der gemeinwirtschaftlichen Unternehmen der JKU Linz tätig. Im Anschluss daran war Frau Dr. Payer-Langthaler im Controlling des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen (2003-2007) und im Programm- und Bildungsmanagement des Österreichischen Controller-Instituts Wien (ÖCI; 2007-2009) beschäftigt. Seit Oktober 2010 verstärkt sie als Universitätsassistentin mit Doktorat das Team des Instituts für Controlling und Consulting im Bereich der Lehre und Forschung.