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Sommer 2008

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Institut für Controlling und Consulting der Johannes Kepler Universität Linz - Newsletter Ausgabe Sommer 2008
     

Inhalt


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Ich freue mich, Ihnen hiermit die Sommer-Ausgabe 2008 des Newsletters des Instituts für Controlling und Consulting präsentieren zu dürfen. Gleichzeitig darf ich Sie auf den kürzlich erschienenen ersten Leistungsbericht unseres Instituts für den Zeitraum 2005 bis 2007, welcher Ihnen einen guten Überblick über die wesentlichen Arbeitsbereiche und Leistungen bietet, hinweisen. Dieser steht Ihnen auch auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung.

Einen wesentlichen Bestandteil dieser Ausgabe stellt der Rückblick auf die Anfang Juni stattgefundene Studienpräsentation "Familienunternehmen in Oberösterreich" dar. Im Zuge dessen möchte ich Sie nochmals speziell auf das neu erschienene Buch "Familienunternehmen" aufmerksam machen. Ein weiterer Beitrag ist den Highlights der ebenfalls sehr gut besuchen Veranstaltung "REWE Group Austria - von der strategischen zur operativen Planung" gewidmet.

Ebenfalls möchte ich die hohe Praxisorientierung unseres Instituts betonen, welche sich unter anderem in Exkursionen zu renommierten Unternehmen wie etwa der MIBA AG widerspiegelt. Abschließend wird im Zuge unserer Serie zur Vorstellung der Instituts-Mitarbeiter in dieser Ausgabe über Mag. Stefan Mayr berichtet.

Ich wünsche Ihnen wiederum viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe sowie einen erholsamen Sommer und freue mich, wenn ich mich im Oktober mit der Herbst-Ausgabe des Newsletters bei Ihnen zurückmelden darf.

Ihre Birgit Feldbauer-Durstmüller


 

Wirtschaftsmotor Familienunternehmen

Rückblick auf die Studienpräsentation "Familienunternehmen in Oberösterreich" vom 09.06.2008

 

Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Wührer, Univ.-Prof. Dr. Tumpel, Mag. Rabmer-Koller, Prok. Mag. Steiner-Posch

Univ.-Prof. Dr. Feldbauer-Durstmüller

Univ.-Prof. Dr. Pernsteiner

Univ.-Prof. Dr. Rohatschek

Univ.-Prof. Dr. Tumpel, Mag. Rabmer-Koller, Prok. Mag. Steiner-Posch

Dr. Mennel

Am Montag, den 9. Juni 2008, luden die Institute für Controlling und Consulting, für betriebliche Finanzwirtschaft, für Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung, für betriebswirtschaftliche Steuerlehre, die Investkredit Bank AG, die Wirtschaftskammer Oberösterreich sowie der Linde Verlag zur Studienpräsentation „Familienunternehmen in Oberösterreich“ ein. Begrüßt wurden die rund 70 Teilnehmer durch Univ.-Prof. Dkfm. Dr. Gerhard Wührer (1. Foto: 1.v.l.), Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, welcher das gelungene Forschungsprojekt würdigte und die fruchtbare Zusammenarbeit betonte. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass dem Thema „Familienunternehmen“ in der österreichischen, primär auf Großunternehmen abgestellten Forschungslandschaft bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde, obwohl zwischen 70 und 80% aller österreichischen Unternehmen Familienunternehmen darstellen.

Anschließend erfolgte die Präsentation der Studienergebnisse durch Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller (2. Foto), Univ.-Prof. Dr. Helmut Pernsteiner (3. Foto) sowie Univ.-Prof. Dr. Roman Rohatschek (4. Foto). Ziel der empirischen Untersuchung war es, finanzwirtschaftliche Aspekte des Controllings, der Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung sowie des Finanzmanagements in (mittleren und großen) Familienunternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten zu erheben. Es zeigte sich deutlich, dass die verfolgten Ziele in Familienunternehmen kaum zu Nicht-Familienunternehmen differieren. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sowie vorliegender Studien konnte festgestellt werden, dass neben monetären Zielen auch Humanziele, wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit in ähnlich hohem Ausmaß verfolgt werden. Familienunternehmen geben sich aber im Vergleich zu Nicht-Familienunternehmen mit geringeren Eigenkapitalrenditen zufrieden.

Des Weiteren konnte ein hoher Grad an Professionalisierung beim Einsatz strategischer und operativer Controlling-Instrumente festgestellt werden. Bei den strategischen Controlling-Instrumenten sind insbesondere klassische Instrumente wie Kennzahlensysteme, Investitionsrechnungen, Konkurrenz-, Stärken-/Schwächen- und Branchenanalysen weit verbreitet. Moderne Instrumente wie die Balanced Scorecard kommen sowohl in mittleren Familien- als auch in Nicht-Familienunternehmen (50 - 249 Mitarbeiter) nur in geringem Umfang zum Einsatz. Bei den großen Familienunternehmen ab 250 Mitarbeiter zeigt sich die Professionalität dieser Unternehmen: Mit 35% setzen mehr große Familienunternehmen die Balanced Scorecard ein als Nicht-Familienunternehmen (25%). Beim Einsatz strategischer Controlling-Instrumente zeigen sich mit Ausnahme der Shareholder Value-Analyse, die nur in 6,3% der Familienunternehmen aber in 36,4% der Nicht-Familienunternehmen eingesetzt wird, keine signifikanten Unterschiede. Hinsichtlich des operativen Controlling-Instrumenteneinsatzes ist sowohl bei Familienunternehmen als auch bei Nicht-Familienunternehmen ein umfassendes Standard-Instrumentarium nachweisbar. Für die Liquiditäts-, Umsatz-/Absatz- und Produktionsplanung konnte bei Familienunternehmen jedoch ein signifikant höherer Einsatz ermittelt werden.

Die EDV-mäßige Unterstützung der Unternehmensplanung erfolgt sowohl in Familienunternehmen als auch in Nicht-Familienunternehmen primär durch Tabellenkalkulationsprogramme. Bei integrierten Planungswerkzeugen werden vorwiegend Individualsoftware bzw. Eigenentwicklungen in oberösterreichischen Unternehmen eingesetzt. Zusammenfassend konnten selten signifikante Unterschiede bei den Zielsystemen, der Ausgestaltung der Controlling-Instrumente sowie der softwaremäßigen Umsetzung zwischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen festgestellt werden. Dies widerspricht der weit verbreiteten (Literatur-)Meinung, dass die Unternehmenspolitik in Familienunternehmen mehr durch Emotionalität als durch ökonomische Prinzipien geprägt sei, und dass strategisches Denken vernachlässigt werde. Familienunternehmen sind somit wesentlich stärker durch ökonomische Prinzipien geprägt als erwartet. Ferner besteht ein hohes Interesse an Unabhängigkeit: So sind bei nicht börsenotierten Familienunternehmen kaum Eigentümer außerhalb der Familie zu finden. Ebenso ist das Risikomanagement weniger ausgeprägt. Interessant ist auch, dass Familienunternehmen den Abschlussprüfer als ganzheitlichen Berater betrachten.

In der nachfolgenden Podiumsdiskussion „Erfolgsfaktoren für das Wachstum von Familienunternehmen“ unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Michael Tumpel (5. Foto: 1.v.l.) wurde abermals auf die Bedeutung und das Zukunftspotential von Familienunternehmen hingewiesen. Mag. Ulrike Rabmer-Koller (5. Foto: 2.v.l.), Vizepräsidentin der WKO betrachtet Familienunternehmen als wesentlichen Wachstumsmotor der heimischen Wirtschaft und fordert zukünftig einen Bürokratieabbau sowie verbesserte Rahmenbedingungen für die Unternehmensnachfolge. Prok. Mag. Andreas Steiner-Posch (5. Foto: 3.v.l.), Leiter der Geschäftsstelle OÖ der Investkredit Bank AG, zeigte die mannigfaltige Rolle der Banken sowie deren Bedeutung für Familienunternehmen auf. Im Schlusswort von Dr. Oskar Mennel (6. Foto), Verlagsleiter und Geschäftsführer des Linde Verlags, wurde die erfolgreiche Kooperation von Linde Verlag und Johannes Kepler Universität betont sowie deren Bemühen um Praxisorientierung besonders hervorgehoben.
 

Cover "Familienunternehmen"

Buchveröffentlichung "Familienunternehmen"

Die vorgestellte Studie ist auch Teil des in weiterer Folge im Mai im Linde Verlag erschienenen Buches „Familienunternehmen“. Darin werden zentrale Aspekte von Familienunternehmen aus betriebswirtschaftlicher Sicht analysiert, wobei Fragestellungen aus den Bereichen Controlling, Finanzierung, Rechnungslegung und Steuern im Vordergrund stehen. Aufgrund dessen können wertvolle Handlungsempfehlungen für das Management von Familienunternehmen abgeleitet werden.

Mit den Herausgebern Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller, Univ.-Prof. Dr. Helmut Pernsteiner, Univ.-Prof. Dr. Roman Rohatschek sowie Univ.-Prof. Dr. Michael Tumpel entspringt das Werk der Zusammenarbeit von vier Instituten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität, welche sich zum Schwerpunkt "Financial Information Management" zusammengeschlossen haben.

Weitere Informationen und Bestellung


Kirchmeier Controlling Club Austria


Anna Ramach-Starkl


Preisverleihung REWE-Preis

Strategien erfolgreich umsetzen

Rückblick auf die Veranstaltung "REWE Group Austria - von der strategischen zur operativen Planung" vom 07.05.2008

Am Mittwoch, dem 7. Mai 2008, luden der Controlling Club Austria und das Institut für Controlling & Consulting zur Veranstaltung „REWE Group Austria – von der strategischen zur operativen Planung” ein. Eröffnet wurde der Abend von Ing. Mag. Hans-Christian Kirchmeier (1. Foto), Präsident des Controlling Clubs Austria sowie von Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller, Institut für Controlling & Consulting. Beim nachfolgenden Vortrag von Mag. Anna Ramach-Starkl (2. Foto), Leiterin des Konzern-Controllings der REWE Group Austria konnten die zahlreichen Besucher mehr über den REWE Konzern im Allgemeinen sowie über die konkrete Umsetzung strategischer Ziele auf operative Ebene am Beispiel Billa erfahren.

Danach wurden im Zuge der Partnerschaft zwischen dem Institut für Controlling & Consulting und der REWE Group Austria bereits zum zweiten Mal die besten sechs Seminararbeiten, welche in den Theorieseminaren aus Controlling verfasst wurden, mit Reisegutscheinen im Wert von je 300 Euro prämiert. Die Preisverleihung wurde von Mag. Anna Ramach-Starkl und Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller vorgenommen (3. Foto).

Folgende Arbeiten wurden prämiert:

Verfasser/in Thema der Arbeit
Claudia Riegler-Klinger „Anforderungen an das Controlling für Familienunternehmen (KMU versus Großunternehmen)“
Bettina Weiss „Performance Measurement im Handel“
Magdalena Leitl „Controlling, Globalisierung und ethische Werte“
Friedrich Robeischl „State-of-the-Art des Controlling - Aktuelle Themenschwerpunkte und Tendenzen"
Josef Siligan „Management Buy Out“
Karin Sabine Hetzmannseder „Insolvenzursachenforschung und -prophylaxe unter besonderer Berücksichtigung der Früherkennungsproblematik“

Ausführlicher Rückblick auf die Veranstaltung


MIBA Eingang

Mag. Köstler

Gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis

Unternehmensbesichtigung im Rahmen des Kurses "Strategisches Controlling und Risikomanagement" am 11.06.2008

Mit der Exkursion zur MIBA AG am 11. Juni 2008, welche im Rahmen des Kurses „Strategisches Controlling und Risikomanagement“ stattfand, bestätigte sich abermals die Praxisorientiertheit unseres Instituts. Neben Kooperationen mit Unternehmen in Form von Fallstudien, Praktika und Diplomarbeiten wird Studierenden die Chance geboten, mittels Exkursionen und Workshops bereits während des Studiums Einblicke in die Unternehmenspraxis zu erlangen. Andererseits bietet sich so für die Partner-Unternehmen die Chance, sich als attraktive Arbeitgeber bei den späteren Absolventen unseres Instituts zu positionieren sowie vom Wissenstransfer mit der Universität zu profitieren.

Nach einer einstündigen Unternehmensbesichtigung wurde den Studierenden der Strategie-Prozess bei MIBA sowie dessen Inhalte und Ziele durch Mag. Peter Köstler MBA (2. Foto), Vice President Controlling & Business Development, vorgestellt. Bereits während des Vortrags fand eine rege Diskussion mit den interessierten Studierenden statt. Dabei wurde unter anderem auf die Rolle des Controllings bzw. des Controllers eingegangen. So kann das Controlling als „rechte Hand der Geschäftsführung“ bezeichnet werden, welche mit dem nötigen Methodenwissen das Vertrauen des Managements gewinnen und diesem Sicherheit vermitteln muss. Dem Controller kommt weiters die wesentliche Aufgabe zu, die gewählte Unternehmensstrategie „controllable“ zu machen.

Weitere Informationen zur Strategie unseres Instituts


Stefan Mayr

Mag. Stefan Mayr

Die Instituts-Mitarbeiter stellen sich vor

Seit Jänner 2006 ist Herr Mag. Stefan Mayr als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilzeit an unserem Institut tätig. Darüber hinaus ist er Unternehmensberater und Trainer sowie seit 2001 geschäftsführender Gesellschafter der UNICONSULT Unternehmensberatung mit Standorten in Oberösterreich und Salzburg. Die Beratungsschwerpunkte in seiner mehr als zehnjährigen Beratungspraxis liegen in den Bereichen Controlling, Unternehmenssanierung und Strategie. Ferner tritt er in zahlreichen Unternehmensausbildungsprogrammen als Trainer auf. Fachvorträge in der Unternehmenspraxis zu den Themen Controlling und Krisenmanagement runden seinen Tätigkeitsbereich ab.

Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit liegen seine Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Krisenmanagement und Unternehmensethik. Aktuell arbeitet er an seiner Dissertation zum Thema „Stakeholdermanagement in der Unternehmenskrise“ und führt im Zuge dessen auch eine empirische Untersuchung mit Experteninterviews durch. Des Weiteren ist er an einem Buchprojekt zur Unternehmenssanierung in der Praxis beteiligt. In seiner Lehrtätigkeit betreut Herr Mag. Stefan Mayr neben dem Fallstudienseminar die Kurse Unternehmensrechnung und Strategisches Controlling.

Weitere Informationen zu Mag. Stefan Mayr


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Impressum: Institut für Controlling und Consulting der Johannes Kepler Universität Linz
Altenbergerstraße 69 · A-4040 Linz · Tel.: +43 732 2468 9486 · E-Mail: office(/\t)controlling.jku.at
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