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Innovation Messtechnik 2017

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Analyse und Optimierung der transdermalen Blutgeschwindigkeitsmessung

Bruno Bosnjak

Die Messung der Blutgeschwindigkeit erweist sich in der Regel als schwierig, da Sonden in die Arterie bzw. Vene eingebracht bzw. Sender- und Empfänger-Sensoren direkt an der Arterie/Vene angebracht werden müssten. Dank der Diplomarbeit von Herrn Dipl.-Ing. Florian Langeder ist es nun möglich, mit normaler Beleuchtung und einem Mikroskop durch die Haut zu sehen und auf Grund ihrer Reflexionseigenschaften bei "weißem Licht" die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zu erkennen, mit einer CCD-Kamera aufzunehmen, und mittels eines Berechnungsalgorithmus zu verfolgen und somit ihre Geschwindigkeit zu bestimmen.

Wie man sich leicht vorstellen kann sind diese Berechnungen sehr komplex und benötigen auch entsprechend viel Zeit. Für den Gebrauch in der Praxis wäre dieses Gerät somit nicht anwendbar. Deshalb galt es, den Rechenalgorithmus zu beschleunigen. Dazu gab es die Option, den Algorithmus umzuschreiben oder, wie hier angewendet, die Berechnungen auf einen externen schneller arbeitenden Prozessor auszulagern.

Außerdem wurde analysiert, welche Einstellungen am Aufbau für eine möglichst optimierte Bildqualität die besten sind, und nötige Änderungen wurden vorgenommen. Um eine bessere Handhabung zu gewährleisten, wurde der Aufbau durch z.B. eine mögliche Feineinstellung über einen Lineartisch verbessert.

Abbildung 1: Messaufbau

Abbildung 1: Messaufbau

Abbildung 2: Digitalisiertes Bild einer Kapillare

Abbildung 2: Digitalisiertes Bild einer Kapillare

19. Juli 2010