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Versuchsaufbau zur Analyse der Elektrobenetzung

Simon Paireder

Simon Paireder

Der Effekt der Elektrobenetzung (englisch: Electrowetting) beschreibt die Veränderung der Oberflächenspannung von Flüssigkeiten bei Anlegen eines elektrischen Feldes. Damit kann die Form eines Flüssigkeitstropfens zu einem gewissen Grad verändert werden. Bei Verwendung von entsprechenden Elektroden und einer geeigneten Ansteuerung können durch diesen physikalischen Effekt, Tropfen auf einer hydrophoben Oberfläche bewegt werden.

Es ergeben sich dadurch vielfältige Anwendungsgebiete im Bereich der Microfluidik, z.B. zum exakten Positionieren kleinster elektronischer Bauelemente auf einer Leiterplatte. Auch in optischen Linsen mit einstellbarer Brennweite und optischen Schaltern, die in Displays ihre Verwendung finden, wird dieser Effekt verwendet.

Die Elektrobenetzung ist eine innovative Technologie, deren theoretische Hintergründe und Grundlagen schon 1875 von Gabriel Lippmann geliefert wurden, die jedoch erst seit den 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts erforscht und seither in verschiedensten Applikationen ihre Anwendung findet.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist ein Versuchsaufbau zur näheren Analyse und Betrachtung dieses Effekts.

Abbildung 1: Elektrodenstruktur zum Bewegen eines Wassertropfens

Abbildung 1: Elektrodenstruktur zum Bewegen eines Wassertropfens

Schlagworte: Elektrowetting, Elektrobenetzung, Lippmann, Young, Villard, EWOD

12. August 2016