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FAW @ Lange Nacht der Forschung 2016

Lange Nacht der Forschung 2016

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Konzeption und Implementierung einer Datenbank zur Unterstützung eines Wetterinformationssystems

Supervisor: a.Univ.-Prof. DI Dr. Wolfram Wöß
Student: Martin Schumacher
End: 2004

Abstract(DE)
Wohl jeder Mensch mit Radio-, Fernseh-, oder Internetzugang kennt und nutzt Wetterinformationssysteme. Informationen über das Wetter und seinen prognostizierten Verlauf sind allgegenwärtig, sowohl im Beruf als auch in der Freizeit und die Nachfrage nach kurzfristigen und immer genaueren Vorhersagen steigt immer mehr, in jeder Bevölkerungsschicht und in jeder Altersgruppe.

Betrachtet man die gebotenen Informationen jedoch genauer, so erkennt man, dass Wetter häufig großräumig, etwa für Gebiete von der Größe eines Bundeslandes und eher langfristig, für bis zu mehrere Tage in die Zukunft, prognostiziert wird. Dazu kommt, dass diese Prognosen oft aus relativ alten Daten und Messwerten berechnet werden, was die Vorhersagegenauigkeit noch weiter sinken lässt.

Möchte man heute aus den verfügbaren Wetterinformationen Schlüsse ziehen, ob bei einem geplanten Wanderausflug ein Gewitter zu erwarten ist, der Golfnachmittag verregnet sein wird, oder der Wind nachmittags für einen Segelausflug am wärmsten See im Umkreis von einer Stunde Fahrzeit reichen wird, so merkt man, dass die gebotenen Wetterinformationen für diese Zwecke bei weitem zu ungenau sind. Auch im Autoverkehr kommt es immer wieder zu Fahrzeitverzögerungen und sogar Unfällen, da die Verkehrsteilnehmer auf Ereignisse wie Aquaplaning, Nebel oder Schnee- und Eisglätte nicht vorbereitet sind.

Es besteht also ein hoher Bedarf an genauen und personalisiert aufbereiteten Wetterinformationen. Dieser Diplomarbeit liegt ein FFF-gefördertes Forschungsprojekt zugrunde, das im Jahr 2001 gestartet wurde und im Jahr 2003 von der Wirtschaftskammer OÖ wegen der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung mit dem Rudolf-Trauner Preis ausgezeichnet wurde. Das Ziel des Projektes war es, dem Kunden genaue und personalisiert aufbereitete Wetterinformationen zugänglich zu machen und im speziellen eine leistungsfähige Datenbank aufzubauen, die das Herzstück dieses neuartigen Wetterinformationssystems werden sollte.

Abstract(EN)
Nearly everybody having access to radio, television or the Internet knows about and uses weather information systems. Information about weather and its forcasted progression is ubiquitous, as well as in business or in leisure time and the demand for short time and more precisely forecasts is growing more and more in every class of population and in every class of age.

Examining the given information more specific it is obvious that weather is often predicted spacious, for instance for the area of the size of a federal state, and for a rather long time, up to several days into the future. Additionally these forecasts are often being calculated based on relatively old data and measures, thus decreasing the accuracy of the forecasts even more.

If one wants to draw conclusions out of the available weather information, e.g. if there is thunder to be expected on the planned hiking trip or if rain is to be expected in the afternoon while playing gulf or even if the wind in the afternoon will be strong enough for a sailing trip on the warmest lake around a distance of a one hour car ride, one will notice that the offered weather information is by far to imprecise for this. Also in traffic there are traffic jams over and over again and even there are even accidents because the road users are not prepared for incidents like aquaplaning, fog, snow or black ice.

These are reasons why there is a high demand for specific and personalised weather information. This thesis is based on a FFF-funded scientific project that was started in the year 2001 and was honoured in the year 2003 by the trade chamber of Upper Austria with the Rudolf-Trauner prize because of it’s outstanding cooperation between industry and science. The goal of the project was to give the customer access to precise and personalised weather information and specifically build a database that should become the heart of this novel weather information system.