Inhalt:
Positionsanzeige:
Inhalt:
Aktuelles
Dritte Internationale Hartheim Konferenz
Biologisierung des Sozialen
Die III. Internationale Hartheim Konferenz, die vom 9. – 10. März 2012 im Lern- und Gedenkort Schoss Hartheim stattfindet, setzt sich mit der Problematik biologischer Deutungen sozialer Phänomene auseinander.
Im Zentrum stehen dabei die Thesen Thilo Sarrazins, die in Deutschland und Österreich auf breite Resonanz stießen. Die wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt beim Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der JKU (Dr. Brigitte Kepplinger), das auch wesentlich an der grundlegenden Konzepterstellung des Lern- und Gedenkortes beteiligt war.
Das Programm der Hartheim Konferenz wird von namhaften WissenschafterInnen aus den USA, der Bundesrepublik Deutschland und Österreich getragen.
Der Tagungsbeitrag beträgt € 45,- bzw. € 25,- für Personen mit Ermäßigung (SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen). Menschen mit Behinderung frei.
Wir bitten um Anmeldung mit der beiliegenden Antwortkarte oder per Email an das Tagungsbüro unter cathrin.dorner@schloss-hartheim.at.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte ebenfalls an das Tagungsbüro:
Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Schlossstraße 1, 4072 Alkoven
Tel.: +43 (0)7274 6536 580
Das GESPOL-Institut konnte für Studierende einige Freiplätze sichern. Die Anmeldung für einen Freiplatz erfolgt durch GESPOL-Sekretariat (DW 7157 oder pia.proell@jku.at)
-
Einladung Hartheim Konferenz
(198KB)
-
Antwortkarte Hartheim Konferenz
(85KB)
Aktivierung und Minderstsicherung - Rezension und Buchdetails
Christine Stelzer-Orthofer / Josef Weidenholzer
Aktivierung und Mindestsicherung. Nationale und europäische Strategien gegen Armut und Arbeitslosigkeit
Wien: Mandelbaum Verlag 2011; 315 S.; 17,80 €; ISBN 978-3-85476-361-1
In der sozialpolitischen Reformdiskussion hat sich seit den 90er-Jahren das Modell des aktivierenden (Sozial-)Staates durchgesetzt. Aktivierungsstrategien rücken ausdrücklich von einer sich primär auf monetäre Transfers konzentrierenden Sozialpolitik ab, die – faktisch oder vermeintlich – den versorgenden Sozialstaat der 70er- und 80er-Jahre kennzeichnete. Als Schlüssel zur Bekämpfung von Armut und Transferabhängigkeit gilt die Integration in den Arbeitsmarkt, die durch einen individuell ansetzenden Mix von sanktionierenden und unterstützenden Verfahren und Instrumenten erreicht werden soll. Die Europäische Kommission hat dieses Konzept zum zentralen Bestandteil ihrer Inklusionspolitik gemacht und in Deutschland ist es seit 2005 mit den sogenannten Hartz-Reformen – unter anderem durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe – weitgehend umgesetzt worden. In Österreich sind 2010 im Zuge einer Vereinheitlichung der Sozialhilfe die rechtlichen Voraussetzungen zur Einführung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung geschaffen worden, die allerdings – anders als in Deutschland – die Kompetenzen zwischen Bundesländern und Bund nicht verändern. Vor diesem Hintergrund diskutieren die Autoren Ansätze der Armutsbekämpfung im Spannungsfeld zwischen Aktivierung und monetärer Absicherung. Im Vordergrund stehen zwar österreichische Beispiele, aber der Band sollte ebenso für deutsche Leser von Interesse sein. Denn zum einen werden auch Entwicklungen auf europäischer Ebene – wie die Offene Methode der Koordinierung und die Europäische Beschäftigungsstrategie – behandelt, zum anderen problematisieren die Autoren durchgängig ein undifferenziertes Verständnis von Aktivierung, das auf Beschäftigung um jeden Preis zielt. Der Band ist aus einer 2010 an der Johannes Kepler Universität Linz durchgeführten Konferenz im Rahmen des mit Mitteln der Europäischen Union geförderten Projektes „AURORA plus. Neue Wege aus der Armut“ entstanden.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg; Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Christine Stelzer-Orthofer / Josef Weidenholzer: Aktivierung und Mindestsicherung. Nationale und europäische Strategien gegen Armut und Arbeitslosigkeit, Wien 2011, in: Portal für Politikwissenschaft, http://www.pw-portal.de/index.php?option=com_lqm&query=6&Itemid=2&task=showresults&ID_Buch_Link=40689, veröffentlicht am 12.01.2012, abgerufen am 17.01.2012.
Tagung zum 100. Geburtstag von Prof. Peter Kammerstätter
"Die Pflicht zum Widerstand"
GASTVORTRAG
am 16. Jänner 2011, um 18:30 im HF 9905 (Hochschulfonds Gebäude)
Gastvortrag/ Guest Lecture
Alex Demirovic
"Krise und Demokratie"
Gastvortrag von Sozialwissenschafter Alex Demirović am Montag, den 16. Jänner 2012 (18.30 Uhr - 20.00 Uhr)
an der Linzer JKU (Raum HF 9905).
Schon seit längerem zeichnet sich aufgrund der Globalisierung eine Vorherrschaft von wettbewerbsorientierten Sachzwängen ab, die von den Regierungen und der EU-Kommission vollstreckt werden. Die gesellschaftlichen Willensbi...ldungsprozesse werden geschwächt,
rechtspopulistische und demokratiefeindliche Strömungen bestimmen die
politische Diskussion. Die Krise seit 2008 hat diese Entwicklung deutlich verschärft. Darüber und über Alternativen nachzudenken ist eine der Hauptherausforderungen für die politische Theorie heute.
Alex Demirović ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin, Mitherausgeber der Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft ProKla (http://www.prokla.de), Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland und einer der Gründungsmitglieder der der Assoziation für Kritische Gesellschaftsforschung / Association for Critical Social Research (http://www.akg-online.org).
Die Gastvorlesung richtet sich an Studierende und Lehrende. Die Teilnahme ist frei - bitte an Interessierte weiterleiten. Organisation: Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, JKU Linz.
Das Joint Master's Programme in Comparative Social Policy and Welfare startet wieder im Herbst 2012
Das Joint Master's Programme in Comparative Social Policy and Welfare startet wieder im Herbst 2012
Ab Wintersemester 2012 bietet die Johannes Kepler Universität Linz gemeinsam mit der Mykolas Romeris University (Litauen) und der University of Tampere (Finnland) wieder das Joint Masterprogramm in vergleichender Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaaten an. Am 18. Jänner 2011 findet dazu ein Informationsabend im Raum K 224B (Keplergebäude, Stiege B, 2. Stock), ab 17.15 Uhr statt.
Das Joint Master´s Programme in Comparative Social Policy and Welfare bietet den Studierenden die Möglichkeit, Expertenwissen über Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaatsforschung zu erwerben und qualifiziert zur eigenständigen Forschung, Beratung und Systementwicklung im internationalen Kontext. Studienschwerpunkt ist die vergleichende Forschung von sozialpolitischen Systemen und Wohlfahrtstheorien. Durch den Einsatz von E-Learning und periodischen Präsenzphasen ist es möglich in einem innovativen Konzept an drei renommierten Universitäten zu studieren.
Das internationale Masterprogramm läuft zwei Jahre und startet im September 2012. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. April 2012. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Institutshomepage – Rubrik Lehre. Für nähere Details oder Fragen kommen Sie zum Informationsabend am 18. Jänner 2012!
Beratung und Information:
Dr.in Angela Wegscheider
Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik
Telefon +43 732 2468 7166
E-Mail: angela.wegscheider@jku.at
Internet: http://www.jku.at/gespol
-
Joint Master
(Neues Fenster)
.
Offene Ringlehrveranstaltung: Disability Studies in Österreich.
Einführung und Überblick zur österreichischen Forschungslage
In verschiedenen Vorträgen wurde gezeigt, wer in Österreich zu welchen Themen in Bezug auf Behinderung und Behindertenpolitik arbeitet – und zwar aus einer Disability Studies-Perspektive. Die Disability Studies gehen davon aus, dass die wirklichen Probleme behinderter Menschen nicht in ihrer individuellen Beeinträchtigung, sondern in den ausgrenzenden sozialen, ökonomischen, politischen und kulturellen Bedingungen und im eingeschränkten Zugang zur gesellschaftlichen Partizipation liegen.
Die als offene Ringlehrveranstaltung geplante Vortragsreihe richtete sich an Studierende, ForscherInnen, PraktikerInnen und interessierte Menschen mit und ohne Behinderung. Die Resonanz war groß: Mehr als 200 Personen besuchten die Veranstaltung.
Die Vorträge wurden durch GebärdendolmetscherInnen übersetzt. Das Ganze per Video auch aufgenommen und in Kürze auf unserer Webseite abrufbar.
Freitag, 25. November 2011 von 15:00– 18:45
Samstag, 26. November 2011 von 09:30 – 17:15
Freitag, 02. Dezember 2011 von 15:00 – 18:45
Samstag, 03. Dezember 2011 von 09:30 – 17:30
Für die Veranstaltung verantwortlich: Dr.in Angela WEGSCHEIDER
PRÄSENTATION FORSCHUNGSBERICHT
Im Wintersemester 2010/11 sowie im Sommersemester 2011 führten SOZWI-Studierende ein Forschungsprojekt zur Gedenkstättenpädagogik am Beispiel des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim durch. Im Rahmen dieses Projekts wurden SchülerInnen der verschiedenen Schultypen (ab 15 Jahren) vor und nach ihrem Besuch in Hartheim mittels Interviews und Fragebögen befragt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Bereich der (möglichen) Wirkung eines Besuchs im Schloss Hartheim bzw. der Aufnahme und Verarbeitung dieses Besuchs durch die SchülerInnen. Daneben kamen noch verschiedene Themen wie beispielsweise die Vor- und Nachbereitung durch die LehrerInnen im Unterricht zur Sprache. Weiters wurden LehrerInnen sowie ExpertInnen aus dem Gedenkstätten- und wissenschaftlichen Bereich mittels Interviews zum Thema Möglichkeiten und Grenzen der Gedenkstättenpädagogik befragt.
Wir möchten Sie nun hiermit zur Präsentation des Forschungsberichts am Mittwoch, 5. Oktober 2011 (Beginn: 17:00), sehr herzlich in den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim einladen. Im Anschluss an die Präsentation wird eine Podiumsdiskussion mit Beteiligung von Dr. Christian Angerer (PH OÖ, erinnern.at) sowie von LehrerInnen, SchülerInnen und pädagogischen MitarbeiterInnen stattfinden. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um eine Anmeldung bei Herrn Mag. Schwanninger (Florian.schwanninger@schloss-hartheim.at oder 07274 6596 544) im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.
Linzer Forum 2011 zu „Value of life“
Donnerstag, 13. Oktober 2011 von 9 Uhr bis 16 Uhr 30
Medizinisches Ausbildungszentrum des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.jku.at/konferenzen/content/e75349
Momentum11
Bei Momentum11 bildet „Gleichheit“ das Generalthema, zu dem im oberösterreichischen Weltkulturerbeort Hallstatt von 27. – 30. Oktober 2011 gemeinsam nachgedacht, diskutiert und an politischen Konzepten gearbeitet wird. Zentrum dieses Austausches bilden die drei Themennetzwerke beziehungsweise die neun Tracks.
229.032 Bausteine für eine neue Ökonomie
LVA-Leiter: Frithjof Bergmann
-
Outline Kurs Bergmann
(18KB)
-
Österreichischer Frauengesundheitsbericht 2010/2011
(Neues Fenster)
.
Margitta Mätzke zum Thema
"Marktförmige Koordination und staatliche Intervention im deutschen, britischen und US – amerikanischen Gesundheitswesen"
15. April um 12 Uhr im HF-Gebäude Raum Nr. 9904
-
Gastvortrag Margitta Mätzke
(45KB)
-
Vortrag Mätzke
(988KB, PowerPoint)
Neuerscheinung
Armutsbericht 2010: Wohnen
Kosten: € 7,00
ISBN: 978-3-900581-66-4
Bestellungen der gedruckten Version an judith.luckeneder@jku.at
-
Armutsbericht 2010
(6.1 MB, Wohnen)
-
Sozialbericht 2009/2010
(Neues Fenster)
.
Gesundheitswissenschaften Relaunch
Die 1996 gegründete Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften hat sich als nachhaltig realisierbares Konzept herausgestellt. Alleine von der Publikationslinie der Gesundheitswissenschaften Bände sind bis Sommer 2010 bereits 39 Ausgaben erschienen. Über die Jahre sind neue Produktlinien implementiert worden, wie die Gesundheitswissenschaften Papers – für kleinere aber nicht minder interessante Beiträge. Auch die Gesundheitswissenschaften Dokumente in online-Format finden großen Anklang.
Um mit modernen Anforderungen Schritt zu halten, wurde in Zusammenarbeit des Instituts für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes Kepler Universität Linz und der OÖ Gebietskrankenkasse ein neues Layout entworfen und eine neue Software zur Umsetzung dieses Layouts angekauft.
Dies ergibt einen kleinen Relaunch der Schriftenreihe, der auch gefeiert werden soll. Dieses Fest soll die Gelegenheit geben, dass sich die Herausgeber, die aktuellen und früheren AutorInnen und die wissenschaftlichen Beiräte treffen und austauschen können. Ein Anlass zum Innehalten und zur Reflexion, und um die Position der Schriftenreihe und ihren Impuls in der Gesundheitswissenschaften- Szenerie in sterreich zu diskutieren. Als wissenschaftlichen Beitrag haben wir einen Referenten eingeladen, der uns eine Analyse zum Stand der esundheitswissenschaften
-
Gesundheitswissenschaften neu
(2.3 MB, Gesundheitswissenschaften neu)
Momentum 2010
Momentum10 (von 21. - 24. Oktober 2010 in Hallstatt) widmet sich dem zentralen Thema Solidarität.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
-
Momentum10
(Neues Fenster)
.
Linzer Forum 2010
Donnerstag, 21. Oktober 2010 von 9 Uhr bis 16 Uhr
Medizinisches Ausbildungszentrum des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz
RISIKO MEDIZIN "Wie viel Medizin ist Gesund?"
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter folgendem Link:
-
Linzer Forum 2010
(Neues Fenster)
.


