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Austrian Management Review - Vol. 6

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Man muss die Welt nicht fünfmal erfinden, sondern modular

Trede, Julia (2012): Man muss die Welt nicht fünfmal erfinden, sondern modular. Modularität als Moderator zwischen Standardisierung und Innovation.

Abstract
Ein Ulmer Schmuckunternehmen zeigt, wie Modularität ermöglicht, scheinbare Gegensätze zu harmonisieren. Die Besonderheit der folgenden Fallstudie ist, dass das untersuchte Unternehmen einen derart selbstverständlichen Umgang mit Modularität entwickelt hat, sodass sich modulares Denken auf zwei Ebenen als Erfolgstreiber identifizieren lässt.

Zum Einen zeigt sich modulares Denken in der Produktpolitik des Unternehmens. Dem Unternehmen gelingt durch modulare Produktpolitik ein hohes Maß an Individualisierung in der Wahrnehmung des Konsumenten und agiert dennoch im effizienten Mengengeschäft. Zum Anderen profitiert das Unternehmen im organisationalen Lernen vom modularen Denken. Im untersuchten Unternehmen gehen dank Modularität überdurchschnittliches Innovationsverhalten (Exploration) und ein hohes Maß an Standardisierungen und Normierungen (Exploitation) Hand in Hand. Diese scheinbaren Gegensätze (Produktindividualisierung vs. Mengengeschäft; Innovation vs. Standardisierung) harmonieren auf beeindruckende Weise. Der geschickte Einsatz der Modulariät trägt maßgeblich zum langfristigen Erfolg des Unternehmens bei.