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Austrian Management Review - Vol. 6

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Management von radikalen und inkrementellen Innovationen

Garaus, Christian/Güttel Wolfgang H. (2013): Management von radikalen und inkrementellen Innovationen. Erkenntnisse aus Österreichs mittelständischen und großen High-Tech-Unternehmen – Bericht aus unserem laufenden Forschungsprogramm.

Abstract
Innovation ist wichtig. Immer. Gerade in Krisenzeiten wiegt die Entscheidung, in welche Technologien und Produkte ein Unternehmen investiert, noch schwerer als sonst. Allzu groß ist die Versuchung auf Prozessoptimierungen und Life Cycle Management zu setzen, statt „radikale“ Innovationsprojekte voranzutreiben. Die relativ zeitnahen Erträge, die geringere Unsicherheit und das kalkulierbare Risiko lassen „inkrementelle“ Innovationen besonders attraktiv erscheinen. Wie uns die Vergangenheit gelehrt hat, sind schon viele scheinbar übermächtige Unternehmen, wie Kodak oder Pan Am, einer Orientierung an kurzfristigen Zielen zum Opfer gefallen. Das Aufkommen neuer Technologien und die Entstehung neuer Märkte stellt den ehemaligen Branchenriesen Nokia vor ähnliche Probleme. Selbst die 2011 begonnene Allianz mit Microsoft, mit dem Ziel den technologischen Rückstand im Softwarebereich wettzumachen, scheint den Vorsprung der Mitbewerber rund um Apple und Samsung nicht zu verringern. Die Liste an gefallenen bzw. gescheiterten Marktführern ließe sich noch um einige verlängern. In der Literatur wird von einer success trap gesprochen, womit zum Ausdruck kommt, dass Erfolg die notwendige Weiterentwicklung von Produkten bzw. Prozessen hindern kann. In einer dynamischen Wettbewerbslandschaft reicht es nicht, nur in inkrementelle Innovationen zu investieren. Vielmehr zeigen empirische Daten, dass eine Balance aus inkrementellen und radikalen Innovationen langfristig das Überleben sichert.