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Kapeller/Steinerberger (2016): Emergent Patterns in Scientific Publishing: A Simulation Exercise. ...  mehr zu Recent publication (Titel)

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Kapeller/Schütz/Tamesberger (2016): From Free to Civilized Trade: A European Perspective. ...  mehr zu Recent publication (Titel)

Neues Buch: Populismus für Anfänger

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Anleitung zur Volksverführung (von Walter Ötsch und Nina Horaczek, 2017) ...  mehr zu Neues Buch: Populismus für Anfänger (Titel)

Buch: Ökonomie! Welche Ökonomie?

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Buch: Markt! Welcher Markt?

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Der interdisziplinäre Diskurs um Märkte und Marktwirtschaft ...  mehr zu Buch: Markt! Welcher Markt? (Titel)


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Inhalt:

Sommerakademie 2010

1. Sommerakademie des ICAE:
Macht, Eliten, Medien. Wie unsere Gesellschaft funktioniert

Termin: Donnerstag 03. (Fronleichnam) bis Samstag, 05. Juni 2010
Ort: BauAkademie BWZ OÖ, Lachstatt 41, 4221 Steyregg

Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit von Linz nach Steyregg benötigen oder ob Sie andere Personen mit Ihrem Auto mitnehmen können.

Seminarhaus mit Möglichkeit zu günstiger Übernachtung: im Gästehaus in 3 – 5 Bettstudiozimmer, ab € 18,–€, im Hotel ab € 39,– (jeweils inkl. Frühstück). Eine Anmeldung zur Übernachtung ist nur für beide Nächte möglich.

  • Zur Anmeldung


Donnerstag Nachmittag: Thema 1: Eliten

Audio-File des Vortrages von Michael Hartmann (1h 30min)
Aufsatz von Michael Hartmann “Die Rekrutierung der deutschen Wirtschaftselite ist keine Frage der Leistung, …” (Junge Welt, 19.9.2003)
Interview mit Michael Hartmann “Das dreigliedrige Schulsystem ist unsozial” ( Marx 21, 5.7.2010)

Was sind Eliten? Wie spricht die Wissenschaft über Eliten? Wie hat sich der Stellenwert von Eliten gewandelt? Wie bilden sich Eliten? Wie rekrutieren sich Eliten?

Referent: Michael Hartmann, Technische Universität Darmstadt

Michael Hartmann zählt zu den weltweit führenden Eliteforschern Er hat tausende Lebensläufe von Personen untersucht, die Eliten in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz und Politik zugehören. Michael Hartmann hat nachgewiesen, dass das Reden von Chancengleichheit ein Mythos ist, dass die Eliten keine Leistungseliten sind und dass sich Eliten in hohem Maße „weitervererben“. >> Aufsatz dazu

Wichtige Bücher:
  • Eliten und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich. Frankfurt 2007, Campus.
  • The Sociology of Elites. London 2006, Routledge.
  • Elitesoziologie. Eine Einführung. Frankfurt 2004, Campus.
  • Der Mythos von den Leistungseliten. Spitzenkarrieren und soziale Herkunft in Wirtschaft, Politik, Justiz und Wissenschaft. Frankfurt/New York 2002, Campus.
  • Topmanager – Die Rekrutierung einer Elite. Frankfurt/New York 1996, Campus.
Nach Ihrer Anmeldung bekommen Sie von uns per Email zwei Texte von Prof. Hartmann zugesandt:
  • Elite und Leistung
  • Eliten, Macht und Reichtum in Europa
Notieren Sie bitte Ihre Anmerkungen und Fragen zu diesen Texten. Sie bekommen Gelegenheit am Donnerstag Nachmittag, im Anschluss an einen einführenden Vortrag von Prof. Hartmann, darüber zu diskutieren.


Donnerstag Abend: Kulturveranstaltung

Lesung von Marlene Streeruwitz

Marlene Streeruwitz ist eine vielfach ausgezeichnete Literatin, Regisseurin und Autorin, letztere u.a. von den Romanen „Kreuzungen“ und „Entfernung“.

Infos auf der >> homepage


Freitag Vormittag: Thema 2: Neue Machtsystem in der Postdemokratie (Tonaufnahme anhören)

Der im Folder angekündigte Colin Crouch kann leider nicht kommen.

Stattdessen gibt es einen Workshop des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft.

Wie wird Macht in unserer Gesellschaft indirekt ausgeübt? Wo sind verborgene Machtkerne zu finden? Welche neuen Rollen spielen dabei die klassischen Institutionen der liberalen Demokratie? Welche Fragen ergeben sich daraus für eine Erneuerung der Demokratie?

ReferentInnen: Katrin Hirte, Jürgen Nordmann und Walter Ötsch


Freitag Nachmittag: Thema 3: Medien und gesellschaftliche Ordnungen (Tonaufnahme 1) (Tonaufnahme 2)

Wie werden soziale Ungleichheiten in den Medien dargestellt? Wie ist von den „Fremden“ die Rede? Wie werden gesellschaftliche Verhältnisse medial inszeniert? Was haben Kriegs- und Konflikt-Berichte mit gesellschaftlichen Ordnungen zu tun? Wie vermitteln Medien neoliberaler Überzeugungen über Konkurrenz und Wettbewerb? Welche gesellschaftlichen Botschaften sind in Unterhaltungsangeboten zu finden?

Referentin: Tanja Thomas, Universität Lüneburg, und Fabian Virchow, FH Düsseldorf

Tanja Thomas ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur an der Universität Lüneburg. Sie beschäftigt sich u.a. mit der Rolle von Medien in Prozessen der Produktion, Reproduktion und Infragestellung von sozialen Ungleichheiten sowie mit dem Zusammenhang von Krieg und Medien. Publikationen, u.a.: “Medienkultur und soziales Handeln” (VS 2008), “Medien, Diversität, Ungleichheit. Zur medialen Konstruktion sozialer Differenz” (VS 2008, hrsg. mit Ulla Wischermann), “Medien im Alltag – Alltag in den Medien” (VS 2010, hrsg. mit Jutta Röser und Corinna Peil).

Fabian Virchow ist Professor für Gesellschaftstheorien und Theorien politischen Handelns sowie Leiter der Forschungsstelle Rechtsextremismus/Neonazismus an der FH Düsseldorf. Er forscht zu medialen und kulturellen Konstruktionen und Repräsentationen des Militärischen, zur Soziologie politischer Bewegungen und zu Fragen der Politischen Soziologie. Publikationen, u.a.: „Gegen den Zivilismus“ (Wiesbaden 2006); “88 Fragen und Antworten zur NPD” (hrsg. mit Christian Dornbusch, Schwalbach/Ts.)

Gemeinsame Publikationen von Tanja Thomas und Fabian Virchow: „War Isn’t Hell, It’s Entertainment: War in Modern Culture and Visual Media“ (hrsg. mit R. Schubar und D. White-Stanley, Jefferson 2009). Im Sommer 2010 erscheint der Band “Medien, Krieg, Geschlecht: Affirmationen und Irritationen sozialer Ordnung” (VS, hrsg. mit Fabian Virchow und Martina Thiele).


Freitag Abend: Vernetzungstreffen


Samstag Vormittag: Thema 4: Wirtschaftskrise, das Versagen der Eliten und die Zukunft des Kapitalismus (Tonaufnahme des Vortrages von Karl-Georg Zinn) (Tonaufnahme der Diskussion nach dem Vortrag von Zinn)

In welcher Weise kann die aktuelle Wirtschaftskrise als Versagen der Eliten verstanden werden? Was bedeutet das für die Zukunft des Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Möglichkeiten und Alternativen sind denkbar und anzustreben?

Referent: Karl Georg Zinn, früher Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Karl Georg Zinn ist kritischer Volkswirt, er hat seit vielen Jahren gegen den Neoliberalismus Stellung genommen. In seinem Buch „Wie Reichtum Armut schafft. Verschwendung, Arbeitslosigkeit und Mangel“(2006) beschreibt er grundlegende Mängel des Kapitalismus, die zur aktuellen Krise geführt haben, z.B., warum es der wirtschaftlichen Entwicklung schadet, wenn die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, warum die marktradikalen Heilsversprechen nicht aufgehen, und wo ernsthafte Lösungsversuche ansetzen müssten. Sein letztes Buch hat den Titel „Die Keynessche Alternative. Beiträge zur Keynesschen Stagnationstheorie, zur Geschichtsvergessenheit der Ökonomik und zur Frage einer linken Wirtschaftsethik“.

Infos im >> Wikipedia-Artikel


Samstag Vormittag: Abschlussveranstaltung: was bedeutet das auf der Sommerakademie Erahrene für politische Arbeit? (Tonaufnahme anhören)

Moderation mit Impulsreferat von Robert Misik

Robert Misik ist Journalist und politischer Schriftsteller, Autor u.a. von: Das Kult-Buch. Glanz und Elend der Kommerzkultur, Berlin 2007, Er betreibt auf www.standard.at einen Videoblog mit Kommentaren zum aktuellen politischen Geschehen.

Informationen unter: www.misik.at


KooperationspartnerInnen

Die Sommerakademie wurde vom Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft in Kooperation mit folgenden Organisationen und Institutionen durchgeführt:

  • Arbeiterkammer Oberösterreich
  • ATTAC Oberösterreich
  • Friedenswerkstatt Linz
  • Grüne Bildungswerkstatt Oberösterreich
  • Katholische Sozialakademie
  • Katholische ArbeitnehmerInnenbwegung Oberösterreich
  • Oberösterreichisches Armutsnetzwerk
  • Österreichischer Gewerkschaftsbund Oberösterreich-Bereich Bildung und Zukunftsfragen
  • Rennerinstitut Oberösterreich