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FGW-Projekt (09/2016 – 6/2017)

Netzwerke, Paradigmen, Attitüden. Der deutsche Sonderweg im Fokus


Projektleitung: Jakob Kapeller
Projektmitarbeit: Christian Grimm, Stephan Pühringer

Das Projekt wird durch das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) finanziert.

Projektbeschreibung

Gegenstand dieses Projekts ist eine empirische Analyse von Genese, aktuellem Zustand und Zukunftsperspektiven der deutschen Forschungs- und Diskurslandschaft in der volkswirtschaftlichen Disziplin, vor dem Hintergrund der These nach einem „deutschen Sonderweg“ in der Ökonomie. Zur Untersuchung besagter Fragestellung nach Existenz, Rolle und Relevanz des „deutschen Sonderwegs“ wird diese Analyse aus drei zeitlich abgestuften Perspektiven ((i) publikationszentrierte, (ii) personenzentrierte, (iii) einstellungszentrierte) beleuchtet.

Im Rahmen der – hier am ICAE untersuchten – personenzentrierten Perspektive (aktueller Zustand) wird eine Bestandsaufnahme des aktuellen Profils der deutschen Ökonomie vorgenommen und im Zuge einer vergleichenden Analyse dem Profil der US-amerikanischen Volkswirtschaftslehre gegenübergestellt. Der hierfür notwendige Datensatz über den Zustand der ökonomischen Disziplin in Deutschland wurde bereits im Rahmen des FGW- Projekts „Zum Profil der deutschsprachigen Volkwirtschaftslehre. Paradigmatische Ausrichtung und politische Orientierung deutschsprachiger Ökonom_innen“ erstellt. Analog zum Vorgängerprojekt wird die empirische Erhebung in den USA ebenfalls in drei Bereiche gegliedert, obgleich es sich hierbei nicht um eine Vollerhebung, sondern um ein auf einer Zufallsauswahl basierendes Sample handelt.

  1. Institutionelle Struktur: Standort- und personenbezogene Stichprobenerhebung Professor_innen für Volkswirtschaftslehre an US-amerikanischen Universitäten
  2. Forschungsprofil: Analyse der Professuren an Hand ihrer angegebenen Forschungsinteressen sowie Journalpublikationen hinsichtlich ihrer fachspezifischen Verortung, ihrer paradigmatischen Orientierung, sowie ihres Krisenbezugs zur Forschung
  3. Vernetzungs- und Wirkungsspektrum: Überblicksartige Darstellung der Mitgliedschaften in akademischen (wissenschaftliche Vereinigungen) und außerakademischen (wirtschaftspolitische Gremien, Think Tanks und Interessensvertretungen)

Das so erstellte Profil der US-amerikanischen Volkswirtschaftslehre wird im Anschluss mit der Vollerhebung der deutschen Volkswirtschaftslehre verglichen und im Kontext divergierender sozioökonomischer Rahmenbedingungen – vor dem Hintergrund der These nach einem „deutschen Sonderweg“ in der Ökonomie – diskutiert.