Oberösterreichische Nachrichten vom 3. Juni 2009
Inhalt:
Positionsanzeige:
Inhalt:
Archiv
JKU-Absolvent der Studienrichtung Statistik neuer Leiter der Landesstatistik Salzburg
Mehr dazu unter dem folgenden Link.
3 von 9 Preisen für herausragende Lehre und Forschung an der SOWI-Fakultät gehen an IFAS-MitarbeiterInnen
Das Dekanat der SOWI-Fakultät der JKU hat für das Akademische Jahr 2010/2011 Prämien für hervorragende Lehre (drei Prämien) und Forschung (sechs Prämien) vergeben. Das IFAS hat dabei besonders erfolgreich abgeschnitten: Drei der insgesamt neun Preise gehen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFAS und sind in Summe mit € 4.000 dotiert. Die betreffenden Preisträgerinnen und Preisträger sind:
- Ass.-Prof. Dr. Andreas Quatember für sein innovatives Lehrkonzept in der Lehrveranstaltung „Statistik für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“
- Assoz. Univ.-Prof. Dr. Milan Stehlík und Univ.-Prof. Dr. Werner Müller für ihre herausragende Publikation „Compound optimal spatial designs“ (Environmetrics 2010; 21: 354-364)
- Assoz. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Wagner und Univ.-Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in Sylvia Frühwirth-Schnatter für ihre herausragende Publikation „Stochastic model specification search for Gaussian and partial non-Gaussian state space models“ (Journal of Econometrics 2010; 154: 85-100)
Die Verleihung der Auszeichnungen findet am 24.11.2011 im Beisein der Fakultätsversammlung der SOWI-Fakultät statt.
Andreas Quatember zum besten Professor der SchlauFuchsAkademie 2011 gekürt
Von 11. bis 13. Juli 2011 fand die diesjährige SchlauFuchsAkademie an der JKU für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren statt. Bei der Abschlussveranstaltung kürte die Gruppe „Zahlensalat und Roboterträume“ Ass.-Prof. Dr. Andreas Quatember zum besten Professor. [Link]
Prof. Müller und Milan Stehlik als Invited Speakers in Cambridge – Videos online!
Univ.Prof. Dr. Werner G. Müller und Priv.-Doz. Dr. Milan Stehlik waren als Invited Speakers beim Design and Analysis of Experiments Workshop „Experiments for Processes With Time or Space Dynamics” (18. - 22. Juli 2011) des Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences in Cambridge eingeladen. Unter folgendem Link sind neben den Folien auch die Präsentationen der beiden als Videos abrufbar. [Videos]
Prof. Frühwirth-Schnatter zum korrespondierenden Mitglied der ÖAW gewählt
9. Mai 2011: Bei ihrer jährlichen Wahlsitzung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) renommierte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland als wirkliche und korrespondierende Mitglieder, als Ehrenmitglieder sowie Mitglieder der Jungen Kurie aufgenommen. Univ.-Prof.in Dr.in Sylvia Frühwirth-Schnatter vom IFAS wurde dabei zum korrespondierenden Mitglied der philosophisch-historischen Klasse gewählt. Die Dekrete werden den neuen ÖAW-Mitgliedern im Rahmen der Feierlichen Sitzung am 11. Mai 2011 in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer überreicht. [weitere Informationen]
Prof. Müller neuer Vizepräsident der ISBIS
30. April 2011: Univ.Prof. Dr. Werner G. Müller vom Institut für angewandte Statistik (IFAS) wurde am 29.4.2011 zum Vizepräsidenten der International Society for Business and Industrial Statistics (ISBIS) gewählt. ISBIS ist eine der sieben Sektionen des International Statistical Institutes (ISI), der traditionsreichsten und größten internationalen Vereinigung von Statistikern, und versteht sich als maßgeblicher Verein zur weltweiten Förderung der Wirtschafts- und Industriestatistik. Die Funktionsperiode beginnt mit dem diesjährigen Weltkongress des ISI in Dublin im August und dauert zwei Jahre. Prof. Müller würde sich über neu hinzugewonnene Mitglieder aus Linz sehr freuen.
Synergien von Wissenschaft und Wirtschaft: Universität Linz und WKÖ Statistik verstärken Kooperation
1. Februar 2011: Eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird weiter vertieft: Mit Jänner 2011 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Institut für Angewandte Statistik der Johannes Kepler Universität Linz und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) abgeschlossen. Gemeinsame Forschungsprojekte und Publikationen lassen beide Partner von der Zusammenführung von Wissenschaft und Praxis profitieren. So halten etwa Mitarbeiter der WKÖ Vorlesungen auf der Universität. Damit kann sich die Wirtschaftskammer aktiv in den wissenschaftlichen Betrieb einbringen, während die Studentinnen und Studenten einen Einblick in die Tätigkeitsfelder der WKÖ bekommen. Zudem erhalten die Statistik-Experten der WKÖ durch die Kooperation Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "Der Einsatz von modernen statistischen Methoden ermöglicht der WKÖ neue Zugänge zu aktuellen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragestellungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Interessenvertretung." (PM)
Professor Müller übernimmt Institutsleitung
20. Jänner 2011: Nach rund achtjähriger Tätigkeit als Institutsvorständin des IFAS übergibt Professorin Sylvia Frühwirth-Schnatter die Leitung an Professor Werner G. Müller. Die Übergabe erfolgt rückwirkend mit 1. Jänner 2011.
Professor Müller zum neuen Mitherausgeber der "Statistical Papers" bestellt
17. Jänner 2011: Seit Ende letzten Jahres ist Univ.Prof. Werner G. Müller einer der neuen Herausgeber der renommierten Fachzeitschrift "Statistical Papers" (Springer Verlag). Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift versteht sich als Forum für die Präsentation und kritische Würdigung statistischer Methoden, insbesondere solcher mit Anwendungen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Die neue Homepage ist (fast) fertig!
17. Jänner 2011: Mit dem heutigen Tag zeigt sich das IFAS (zumindest online) in neuem Gewand. Viel Vergnügen beim Durchstöbern unserer Seiten!
Ergebnis Ingeborg Bachmann Preis 2010
Hier das Ergebnis des Bachmann-Preises vom Sonntag, den 27. Juni. Die prognostizierten Preisträger wichen leider etwas von den tatsächlichen ab.
Ingebord-Bachmann-Preis (25.000 €): Peter Wawerzinek
kelag-Preis (10.000 €): Dorothee Elmiger
3sat-Preis (7.500 €): Judith Zander
Ernst-Willner-Preis (7.000 €): Aleks Scholz
Hypo Group Publikumspreis (7.000 €): Peter Wawerzinek
Vorhersage Ingeborg Bachmann Preis 2010
Am Sonntag, den 27. Juni wird in diesem Jahr der Bachmannpreis (http://bachmannpreis.eu/de) vergeben. Wie im vergangenen Jahr wird auf dieser Homepage wieder bereits am 26. Juni eine Vorhersage veröffentlicht, die allein auf biografischen Daten der AutorInnen und den verlesenen Texten beruht. Herr Fabian Wartner wird im Rahmen seiner Bachelorarbeit versuchen den Erfolg des Vorjahres (2 von 5 Preisträgern) durch verbesserte Datenbasis und Methodik zu übertreffen.
Hier (mit etwas Verspätung - 27.6. 10.30h) die Vorhersage für die Preise im Rahmen des Bachmannpreis 2010:
Ingebord-Bachmann-Preis (25.000 €): Aleks Scholz
kelag-Preis (10.000 €): Max Scharnigg
3sat-Preis (7.500 €): Christopher Kloeble
Ernst-Willner-Preis (7.000 €): Iris Schmidt
Hypo Group Publikumspreis (7.000 €): Aleks Scholz
Linzer Absolvent der Studienrichtung Statistik wird in den USA für beste Online-Innovation ausgezeichnet
Jährlich wird die sogenannte World-Wide-Web Konferenz, verteilt auf die Kontinente Amerika, Europa und Asien, ausgetragen. Auf dieser werden Innovationen aus dem Online-Bereich präsentiert und von einer Fachjury bewertet. Bei der diesjährigen „WWW2010“ ging der Linzer Christoph Freudenthaler (27) mit seiner Arbeit als Sieger hervor und wurde mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet.
-
Best Paper Awards WWW2010
(Neues Fenster)
.
IFAS veranstaltet vom 13. bis 17. September 2009 ROeS-Tagung
Das Institut für Angewandte Statistik veranstaltete von 13.9. - 17.9. 2009 gemeinsam mit der ROES (Region Oesterreich Schweiz der internationalen biometrischen Gesellschaft) das ROES-Seminar 2009. Im Rahmen dieser internationalen Tagung, zu der mehr als 100 Teilnehmer angemeldet waren, wurden Entwicklungen auf dem Gebiet der Statistik mit biometrischen Anwendungsbereichen, wie z.B. Medizin, Pharmakologie, Epidemiologie, Umweltwissenschaften, Forschung und Entwicklung in der Pharmazeutischen Industrie präsentiert.
StatistikerIn: IT-Beruf mit Zukunft
Mathematik macht Ihnen Spaß? Eine Welt voller Zahlen und Datensätzen finden Sie "cool"? Logisches Denken, das Verknüpfen von Inhalten und Problemanalysen sind das Ihre? Perfekt, dann ist zu hoffen, dass Sie entweder schon Statistik studieren oder selbiges in diesem Jahr beginnen wollen. Denn dies ist das Arbeitsfeld der nächsten 10 Jahre, meinen US-amerikanische IT-Größen. ... In den USA ist ein echter Run auf StatistikerInnen ausgebrochen. Datensammeln kann Jede/r, aber sinnvoll auswerten und nach den relevanten Korrelationen zu suchen, das ist dann schon ein anderes Thema. Gerade in großen Konzernen sind tausende Stellen für AbsolventInnen in diesem Betätigungsfeld offen.
-
Artikel
(Neues Fenster)
.
Standard online
For Today’s Graduate, Just One Word: Statistics
The rising stature of statisticians, who can earn $125,000 at top companies in their first year after getting a doctorate, is a byproduct of the recent explosion of digital data. In field after field, computing and the Web are creating new realms of data to explore — sensor signals, surveillance tapes, social network chatter, public records and more. ... I.B.M., seeing an opportunity in data-hunting services, created a Business Analytics and Optimization Services group in April. The unit will tap the expertise of the more than 200 mathematicians, statisticians and other data analysts in its research labs — but that number is not enough. I.B.M. plans to retrain or hire 4,000 more analysts across the company.
-
Artikel
(Neues Fenster)
.
New York Times online
Prognose Ingeborg-Bachmann-PreisträgerIn vom 27.6.2009 15:30
Die Prognose unserer Studenten (vom Samstag 27.6.) sah wie folgt aus:
Ingeborg-Bachmann-Preis: Gregor Sander (Tatsächlicher Preisträger: Jens Petersen)
Kelag-Preis: Karsten Krampitz (Tatsächlicher Preisträger: Ralf Bönt)
3-Sat-Preis: Andreas Schäfer (Tatsächlicher Preisträger: Gregor Sander)
Ernst-Willner-Preis: Bruno Preisendörfer (Tatsächliche Preisträgerin: Katharina Born)
Unser prognostizierter Zweiter Karsten Kampitz konnte wenigstens den Publikumspreis einheimsen.
Christian Helperstorfer, Fabian Wartner, Christian Quast hofften vergeblich, dass sich die Jury ihrer Prognose (vollständig) anschließt.
Statistik-Studenten sagen Ingeborg-Bachmann-PreisträgerIn voraus
Kommenden Sonntag (28.Juni) wird wieder der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. Unter der Federführung von Prof. Dr. Werner Müller vom Institut für Angewandte Statistik wollen die JKU-Studenten Fabian Wartner, Christian Helperstorfer und Christian Quast den/die GewinnerIn bereits am Samstag Abend kennen.
Die Kulturplattform http://riesenmaschine.de hat im Vorjahr mittels eines Ratingsystems (der sog. automatischen Kulturkritik) den Gewinner des Bachmannpreises korrekt vorhergesagt. „Wir haben uns gedacht, dass man das auch allein auf Basis der Texte und biografischer Informationen über die diesjährigen PreisanwärterInnen sozusagen ,vollautomatisiert’ machen könnte“, sagt Univ. Prof. Müller. Im Zuge einer Seminararbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung „Statistische Projekte“ werden die drei JKU-Studenten dazu adäquate statistische Methoden verwenden. „Aus den Texten werden automatisiert Kenngrößen wie beispielsweise Satzlängen, Wortschatz usw. extrahiert, hinzu kommen noch Informationen über die AutorInnen, wie Alter, Herkunftsland, etc.. Danach wird aus einem mit diesen Indikatoren aus den historischen Daten (Wettbewerbsbeiträge 1990-2008) erstellten Tobit-Regressionsmodell eine Vorhersage für den aktuellen Bewerb erstellt“, sagt Müller. „Natürlich sollte diese Aktion mit etwas Humor betrachtet werden und ist als unser Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr gedacht“, betont Müller augenzwinkernd.
Die JKU-Vorhersage des/der PreisträgerIn wird ab Samstag Abend (27.Juni) an dieser Stelle abrufbar sein.
Ludwig Scharinger Preis geht an Mag. Christoph Freudenthaler
Mag. Christoph Freudenthaler, Absolvent des Diplomstudiums Statistik erhielt am 26. Mai 2009 den von der Raiffeisen Landesbank ausgeschriebenen "Ludwig Scharinger Preis". Freudenthaler erhielt den Preis für seine von Prof. Frühwirth-Schnatter betreute Diplomarbeit "Statistische Methoden und Modelle für die moderne Zukunftsbank als Kreditfabrik".
Prof. Müller ist Vizepräsident der ÖSG
Univ.-Prof. Dr. Werner G. Müller vom Institut für Angewandte Statistik wurde in der am 26.3.2009 stattgefundenen Hauptversammlung der Österreichischen Statistischen Gesellschaft für die kommende Geschäftsperiode (2009-2012) zu deren stellvertretendem Präsidenten gewählt. Die ÖSG (www.osg.or.at) ist mit über 500 Mitgliedern die maßgebliche Interessensvertretung der Statistiker und StatistikerInnen des Landes. Sie veranstaltet unter anderem die alljährlich stattfindenden Statistiktage und vergibt Förderpreise für Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf dem Gebiet der Statistik.
Kulturhauptstadt '09: Kepler Salon
-
Kann man mit Statistik wirklich alles beweisen?
(Neues Fenster)
.
Vortrag von Andreas Quatember am 22. Februar 2009
-
Kann man mit Statistik wirklich alles beweisen?
(Neues Fenster)
.
Audio-Aufnahme des Vortrages im MP3-Format
Morris-DeGroot-Preis an Prof. Frühwirth-Schnatter
Der DeGroot Preis wird zweijährig an herausragende Buchpublikationen auf dem Gebiet der Statistik von der ISBA (International Society for Bayesian Analysis) vergeben. Frau Prof. Frühwirth-Schnatter erhielt den Preis für ihr 2007 bei Springer erschienenes Buch "Finite Mixture and Markov Switching Models".
-
Mehr...
(Neues Fenster)
.
Minisymposion "Statistik und die UEFA-EURO"
Am Institut für Angewandte Statistik der Johannes Kepler Universität Linz fand am 26.6.2008 unter der Patronanz der Österreichischen Statistischen Gesellschaft ein Minisymposion zum Thema „Statistik und die UEFA-EURO“ statt. Es sollten bei dieser Veranstaltung die vielfältigen Beziehungen zwischen dem Sport, insbesondere natürlich Fußball, und der Statistik beleuchtet werden.
Dazu konnten mehrere internationale und nationale Experten als Redner gewonnen, werden. Allen voran Professor Phil Scarf von der University of Salford, der seit vielen Jahren zu diesem Thema in Fachzeitschriften publiziert und als Hauptkonsulent für die englische Premier League tätig ist. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation von Professor Helmut Küchenhoff von der Ludwig-Maximilians-Universität München, der im vergangenen Jahr einen Anstieg des Herzinfarktrisikos an Länderspieltagen nachweisen konnte. Außerdem berichtete Mag. Max Ruhri vom FAS-research über aktuelle, nach den Spielen verfasste Netzwerkanalysen (wie z.B. regelmäßig im Standard veröffentlicht).
Einen besonderen Programmpunkt bildete die diesjährige Verleihung der Förderpreise der ÖSG, die alljährlich für herausragende Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen aus dem Gebiet der Statistik vergeben werden. Überdies fand ein Pressegespräch, eine Reihe von einschlägigen Studierendenprojektpräsentationen, und der Ausklang in Form einer Semifinalparty statt.
Mit diesem Symposion soll auf den Stellenwert der Statistik in unserem Alltag hingewiesen werden und auch darauf, dass es sich beim Studium der Statistik keineswegs um eine trockene, langweilige und dem Erbsenzählen verwandte Angelegenheit handeln muss.
Statistik-Studium vollständig auf die Bologna-Studienstruktur umgestellt
Der Senat der Johannes Kepler Universität Linz hat neue Bachelor- und Master-Studienpläne für die Studienrichtung Statistik beschlossen. Damit ist dieses Studium ab Herbst 2008 vollständig auf die Bologna-Studienstruktur umgestellt. Bei der Neugestaltung der Studienpläne wurde dem disziplinenübergreifenden Charakter des Faches Rechnung getragen: obwohl grundsätzlich an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt, läßt sich ein Drittel des Bachelorstudiums aus beliebigen anderen, an der JKU angebotenen Fächern gestalten. Damit wird Statistik nun neben einem vollwertigen Erststudium auch zu einem äußerst flexiblen Zweitstudium mit begehrten Zusatzqualifikationen.
Der Kern des Studium ist stark methodisch orientiert. Statistik ist eine Wissenschaft, derer man sich zur Analyse von Phänomenen verschiedenster Natur, sei es in der Volks- oder Betriebswirtschaft, der Soziologie, Psychologie, der Medizin oder anderen empirisch geprägten Anwendungsgebieten bedient. Die Statistik stellt dabei Verfahren zur geeigneten Beschreibung der zu einem bestimmten Untersuchungsgegenstand zusammengetragenen Daten bereit und bietet Möglichkeiten an, um aus diesen Beobachtungen (z.B. in der Markt- und Meinungsforschung oder der statistischen Qualitätskontrolle) fundierte Schlüsse auf verborgene Tatbestände ziehen zu können. Das Studium der Statistik lehrt also nicht das Auszählen von Fragebögen oder das Anfertigen von Strichlisten, um dann daraus eine Tabelle erstellen zu können. Es ist auch keine Ausbildung zum Datensammler. Tatsächlich soll das Studium in erster Linie Fähigkeiten vermitteln, in komplexen Situationen Datenmaterial zu gewinnen und dieses adäquat zu analysieren und zu interpretieren.
Die Marktchancen von AbsolventInnen der Studienrichtung Statistik sind äußerst hoch: überall dort, wo in größerem Umfang Daten erhoben, systematisch verwaltet, ausgewertet und dargestellt werden, bieten sich Berufsmöglichkeiten für Statistikerinnen und Statistiker. Die wichtigsten Bereiche, in denen diese Beschäftigung finden, sind: Statistische Ämter; Banken und Versicherungen, Medizin - Biologie - Pharmazie; Fertigungsindustrie (Qualitätssicherung,
Zuverlässigkeitskontrolle); Markt- und Meinungsforschung; Forschungsinstitutionen (in Bereichen wie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Umweltwissenschaften, Klimaforschung, etc.).
Das Studium wird neben dem historisch ersten deutschsprachigen Standort Linz sonst nur in Wien, München und Dortmund angeboten.
Das Studienklima am Institut für angewandte Statistik (www.ifas.jku.at), dem Hauptträger der Lehre in diesem Studium, ist familiär und die Betreuungsverhältnisse sind zumindest an der SOWI Fakultät unerreicht. Das große Angebot an kombinierbaren Ergänzungsfächern am Standort tut ein übriges. Insgesamt ist Linz einfach ein guter Ort, um Statistik zu studieren!
voestalpine finanziert Dissertantenstelle
Am Institut für Angewandte Statistik (IFAS) kann seit 1. Juli 2007 auf die Dauer von zwei Jahren ein zusätzlicher Mitarbeiter beschäftigt werden. Mag. Martin Kapl, Absolvent des Magisterstudiums der VWL und Bachelor für Statistik erhielt ein Dissertationsstipendium der voestalpine, welches seine halbtägige Beschäftigung am Institut ermöglicht.
-
Mehr...
(10KB, PDF)
Antrittsvorlesung Prof. Müller
Am 13.12.2006 hielt Prof. Müller seine Antrittsvorlesung.
-
Folien zur Antrittsvorlesung Prof. Müller
(1019KB, 13. Dezember 2006)
"WU Best Paper"-Award 2005
Frau Prof. Frühwirth-Schnatter ist eine der diesjährigen Preisträgerinnen des WU Best Paper Awards. Der mit 21.000 Euro dotierte "WU Best Paper"-Award richtet sich als einer der höchst dotierten Wissenschaftspublizistikpreise des deutschen Sprachraums an etablierte Forscher/innen. Ausgezeichnet wurde sie gemeinsam mit ihren Mitautoren für die Arbeit: Regina Tüchler, Sylvia Frühwirth-Schnatter und Thomas Otter: Bayesian Analysis of the Heterogeneity Model. Journal of Business and Economic Statistics. Vol. 22. Nr. 1 (2004). pp 2-15.
Institut für Angewandte Statistik hilft bei den Vorauszahlungen des Allgemeinen Entschädigungsfonds für die Opfer des Nationalsozialismus (2005)
Ende Dezember 2005 konnte mit den ersten Auszahlungen des Allgemeinen Entschädigungsfonds (General Settlement Fund, kurz GSF) begonnen werden. Das Institut für Angewandte Statistik war daran maßgeblich beteiligt. Unter der Leitung von Dr. Helmut Waldl lieferte eine Gruppe von Statistikern das entscheidende Gutachten zu den Auszahlungssummen. Dabei konnten unter Verwendung einer sogenannten Imputationsmethode die noch fehlenden Auszahlungssummen geschätzt und so Vorauszahlungsquoten festgelegt werden. Die Vorauszahlungen betragen je nach Kategorie zehn oder 15 Prozent der als berechtigt anerkannten Forderungen. Zehn Prozent gibt es für Ansprüche aus dem sogenannten "Forderungsverfahren". Dieses kommt zur Anwendung, wenn die Ansprüche gut belegt und nachweisbar sind. Das "Billigkeitsverfahren" mit einer Vorauszahlungsquote von 15 Prozent greift in erster Linie bei ideellen Verlusten, etwa wegen einer abgebrochenen Berufsausbildung oder dem Verlust von Berufsrechten. Ebenfalls 15 Prozent beträgt die Quote für die Entschädigung nicht erstatteter Versicherungspolizzen.



