Seitenbereiche:




Positionsanzeige:

Inhalt:

Abgeschlossene Studien

2016

Die Idee der "Wertschöpfungsabgabe" beruht auf der Umschichtung der Beitragsbasis für Sozialleistungen von der Lohn- und Gehaltssumme auf die (Brutto- oder Netto-)Wertschöpfung. Dadurch wird die Bemessungsgrundlage breiter und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens wird "strukturneutraler" beansprucht, das heißt, sie ist nicht ausschließlich an den Produktionsfaktor Arbeit gekoppelt, wie es derzeit der Fall ist. Die Wertschöpfungsabgabe wird nicht als neue Steuer, sondern als eine aufkommensneutrale Alternative verstanden, die eine Entlastung des Produktionsfaktors Arbeit ermöglichen soll.

Die Studie zu den Kosten bzw. Folgekosten bei Burnout-Erkrankungen wurde 2014 publiziert und hat großes mediales Echo hervorgerufen. Die vorliegende Studie untersucht jetzt die Effizienz mentaler Maßnahmen zur Prävention von psychischen Belastungen, insb. von Stress und Burnout. Die Maßnahmen wurden bereits in 2 großen Konzernen in Linz durchgeführt. Die bisher vorliegenden Ergebnisse zeigen deutlich, dass Mitarbeiterinnen von kurzen Trainings stark profitieren und die Burnout-Gefahr sinkt. Diese Form der Prävention wäre einfach umzusetzen und würde große volkswirtschaftliche Effekte nach sich ziehen.

In Österreich waren 2014 120.861 Vereine registriert. Sie werden oftmals als Konkurrenz zur Gastronomie angesehen, insbesondere wenn diese über Vereinsveranstaltungen/-feste und/oder über Vereinslokale der Gastronomie Umsätze entziehen (sog. Paragastronomie). Die gewerbliche Gastronomie unterliegt strengen steuerrechtlichen, gewerberechtlichen und sozialrechtlichen Auflagen. Gemeinnützige Vereine dagegen dürfen an drei Tagen im Jahr ohne Gewerbeberechtigung, ohne Konzession und ohne Anmeldung von Personal, Veranstaltungen abhalten. Gemeinnützige Vereine können Veranstaltungen - beispielsweise „kleine Vereinsfeste“ - als „entbehrlicher Hilfsbetrieb“ veranstalten. Für kleine Vereinsfeste müssen zwar gewisse Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein (z.B., dass das Fest ausschließlich von Vereinsmitgliedern getragen wird); die Zahl der Besucher ist jedoch unerheblich. Dies gilt z.B., wenn ein Faschingsball und ein Sommerfest, im Herbst eine Hundertjahrfeier und ein Nikolokränzchen veranstaltet werden, dann sind alle Einnahmen dem entbehrlichen Hilfsbetrieb zuzurechnen und folglich umsatzsteuerbefreit.

Da die Frage der Konkurrenzsituation und die Frage der Größenordnung der „entgangenen Umsätze“ nicht aus vorhandenen Statistiken erhoben werden können, wird in der vorliegenden Studie eine Befragung der Bevölkerung in 5 maßgeblichen Bundesländern (Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Burgenland und Kärnten) durchgeführt.

Eine von Exporten und Importen weitgehend unabhängige Wohnbauoffensive ist insbesondere in Zeiten des schwachen Wirtschaftswachstums eine interessante wirtschaftspolitische Option. Der Gesetzgeber sollte seine Rolle am Immobilienmarkt nutzen, um eine Wohnbauoffensive sowohl aus konjunkturellen Gründen, als auch im Hinblick auf die Leistbarkeit des Wohnens zu forcieren, denn die Kosten für Wohnen sind in Österreich in den vergangenen fünf Jahren stärker gestiegen als die Inflation oder die Einkommen.

Die Studie hat zum Ziel, die volkswirtschaftlichen Effekte einer Wohnbauoffensive (Bau von 5.000 bis 7.000 Wohnungen p.a.) zu berechnen, die über 5 Jahre mit Investitionsanreizen vom Gesetzgeber induziert werden soll.

In der Studie wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der Energie AG für Österreich und für Oberösterreich gezeigt. Mit Hilfe eines ökonometrisch geschätzten Simulationsmodells für (Ober-) Österreich werden zwei Simulationen erstellt, nämlich eine Simulation mit und eine Simulation ohne die Energie AG. Aus der Differenz dieser beiden Simulationen können sämtliche Multiplikator- und Wertschöpfungseffekte, die die Energie AG durch ihre Tätigkeit erzeugt, abgebildet werden. Sie werden in Form von zusätzlichem (ober-) österreichischen BIP, zusätzlichem Masseneinkommen und zusätzlichen Beschäftigten dargestellt. In den Abbildungen 1 und 2 werden die durchschnittlichen volkswirtschaftlichen Effekte, die durch die Energie AG in den Geschäftsjahren 2011/12 bis 2014/15 entstanden, gezeigt. In den Abbildungen 3 und 4 werden die aggregierten Effekte über diesen Zeitraum dargestellt.

Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der OÖ Theater- und Orchester GmbH (TOG), inkl. Musiktheater, welches am 11. April 2013 eröffnet wurde, ergibt sich nicht nur aus ihrem Geschäftszweck eines Dienstleistungsbetriebs im Hochkulturbereich, sondern auch als Wirtschaftsfaktor für die Region. Auch wenn man den "Produktivfaktor" Kultur nicht bzw. nicht nur in ökonomischen Einheiten quantifizieren kann und soll, ist dessen Bedeutung für die regionale Wirtschaft beachtenswert.

2015

In dieser Studie wird eine volkswirtschaftliche Analyse der Wertschöpfung der Straßenbauinvestitionen in Oberösterreich erstellt. Ziel der Studie ist es, die volkswirtschaftliche Bedeutung der Infrastrukturinvestitionen in Oberösterreich, insbesondere die des Straßenbaus, genauer zu beleuchten.

Ausgehend von einer allgemeinen Erörterung des vertikalen Finanzausgleichs wird in
der Studie ein Modell eines neuen vertikalen Finanzausgleichs vorgeschlagen. Der
Finanzausgleich NEU ersetzt die bisherige, nach einem komplexen Regelwerk
bestimmte Verteilung der Bundesabgaben und der Zweckzuweisungen und Zuschüsse
und weist eine Reihe von Vorteilen auf.

In der Studie soll ein Vorschlag für eine stärkere Dezentralisierung in Österreich
vorgestellt werden. Die genannten Institutionen stellen lediglich Beispiele dar, die die
ökonomischen Effekte, die von solchen Institutionen ausgehen, illustrieren sollen.
Ausgewählt wurden der Rechnungshof, die Statistik Austria und das
Umweltbundesamt.

Insgesamt wurden in den vergangenen neun Jahren 302,7 Mio. Euro an
wertschöpfungsrelevantem Aufwand aus dem laufenden Betrieb der Therme Meran
generiert. Diese entstehen durch die Konsumausgaben der Beschäftigten, durch die
laufenden Sachausgaben für den Betrieb der Therme und den Ausgaben der Gäste.

Die regionalwirtschaftliche Bedeutung einer Bank ergibt sich nicht nur aus ihrem
Geschäftszweck eines Dienstleistungsbetriebes, sondern auch als Wirtschaftsfaktor
für die Region. Der Wirtschaftsfaktor Bank wird gemessen an der räumlich
differenzierten Analyse der Zahlungsströme, die mit dem laufenden Geschäftsbetrieb
(Personal- und Sachaufwand) und den Investitionen verbunden sind. Aus den
Aufwendungen wird der regionale Anteil, d.h. der Anteil, der auf Oberösterreich
entfällt, herausgerechnet. Von diesem werden dann die regionalen
Wertschöpfungseffekte berechnet.

Die vorliegende Zusammenstellung ausgewählter Indikatoren aus den Bereichen
Allgemeines, Wirtschaft, Zukunftsfähigkeit, Soziales und Bildung und Verwaltung für
die Bundesländer Oberösterreich und Wien soll anhand wichtiger statistischer
„Benchmarks“ die ungefähre Positionierung der Regionen aufzeigen. Der Vergleich
einer Reihe von ökonomisch und gesellschaftlich relevanten Daten ermöglicht eine
Abschätzung der jeweiligen Stärken und Schwächen des Bundeslandes
Oberösterreich in Relation zur Bundeshauptstadt Wien.

2014

Für die Studie wurden über einen Zeitraum von 32 Wochen die Stellenanzeigen der Oberösterreichischen Nachrichten (Karriere & Bildung der OÖN) und der Kronen Zeitung (Karrierepool der KZ) ausgewertet (Mitte Nov. 2013 – Juni 2014). Insgesamt wurden 3.733 Stellenanzeigen mit 7.367 Stellenangeboten untersucht.

Mit der vorliegenden Studie wird das Ziel verfolgt, eine umfassende volkswirtschaftliche Analyse der Leistungen der Wirtschaftskammer Oberösterreich für 2012 durchzuführen. Der genaue Projektinhalt orientiert sich an der Studie von 2010.

Spitäler sind nicht nur wichtig für die Gesundheitsversorgung, sondern sind auch große Wirtschaftsbetriebe.
Die regionalwirtschaftliche Bedeutung ergibt sich sowohl für Oberösterreich als
auch für den Bezirk Rohrbach bzw. den Umkreis von Rohrbach und basiert auf drei wertschöpfungsrelevanten
Impulsen, nämlich (a) die Investitionen, (b) die Nachfrage nach Sachleistungen und
(c) die Ausgaben der Beschäftigten. In Relation zum Gesamtaufwand zeigt sich, dass immerhin 80
% der „Kosten“ (Aufwand) durch Wertschöpfungseffekte für Oberösterreich und Rückflüsse an
die Öffentliche Hand kompensiert werden können. Auf regionaler Ebene für den Bezirk Rohrbach
liegt diese Relation immerhin noch bei 60 %, sodass man den Kostenfaktor Krankenhaus auch als
echten Wertschöpfungsfaktor für Oberösterreich und den Bezirk Rohrbach interpretieren kann.

2013

Ziel der Studie ist die Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten, die durch die Behandlung von Burnout anfallen. Anhand von drei Verlaufsszenarien von Burnout soll gezeigt werden, wie stark die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten vom Diagnosezeitpunkt abhängen und welche finanziellen Auswirkungen der Diagnose- und Behandlungszeitpunkt auf Klein- Mittel- und Großbetriebe hat.

In dieser Studie wurde versucht, das Steueraufkommen des Bundeslandes Oberösterreichs aufzuzeigen, sowie diesem Steueraufkommen die Zahlungen aus dem Finanzausgleich an das Land und die Gemeinden gegenüberzustellen (Transferkonto). Es werden einige der bedeutendsten Zahlungsströme aufgelistet, um festzustellen, in welchem Umfang Oberösterreich die anderen Bundesländer bzw. die Bundesebene „mitfinanziert“.

In der Studie wird speziell auf die vertikale Verteilung der Abgabenerträge eingegangen. Das Ziel dieses Beitrages besteht darin, einen neuen vertikalen Finanzausgleich in zwei Varianten vorzustellen, der operational ist und einfach umzusetzen wäre. Zentraler Punkt beider Vorschläge für den Finanzausgleich NEU ist eine radikale Vereinfachung des Systems: Grob gesprochen fallen alle indirekten Steuern dem Bund zu, während die direkten Steuern (bereinigt um den Schwankungsausgleich) an die Länder gehen.

Am 11. April 2013 wurde das neue Musiktheater eröffnet. Bereits 2005 wurde eine Studie über die erwartete Umwegrentabilität des Musiktheaters erstellt. Da sich jedoch während der Errichtungsphase zwischen 2006 bis 2013 sowohl bei der Errichtung, als auch in der gesamten Konzeption des Musiktheaters sehr viel geändert hat, wurde eine aktuelle Studie über die Wertschöpfung des Musiktheaters erstellt.

In der Studie stehen die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investitionen in das Casino und jene der Folgewirkungen durch den Betrieb und durch die Besucher im Vordergrund.

Die Studie hat zum Ziel, die volkswirtschaftlichen Effekte, die durch die AirPower entstehen, zu quantifizieren. Dazu werden die „offiziellen“ Angaben des Veranstalters (österr. Bundesheer) mit den Ergebnissen der Studie von Fürdös A. und Seelmann H. („Wirtschaftliche Bedeutung der AirPower 2011“) und den eigenen Berechnungen verglichen.

2012

Die Langfassung der Studie „Verstärkte Investitionen in frühkindliche Bildung: Nutzen und Kosten für Oberösterreich“ hat zum Ziel, die Effekte von zusätzlichen Investitionen in frühkindliche Bildung umfassend zu beleuchten. Diese Studie wurde als Buch mit gleichnamigem Titel im Trauner-Verlag veröffentlicht.

Die Studie hat zum Ziel, die Aktivitäten der WK Kärnten zu untersuchen und zu bewerten. Die Leistungen der Kammer ergeben sich einerseits durch die geleistete Arbeit (Arbeitszeit) und andererseits durch ihre interessenspolitischen Erfolge auf überbetrieblicher Ebene.

Ziel der Studie ist eine regionalwirtschaftliche Analyse der Großveranstaltung "Scalaria Air Challenge" am Wolfgangsee für 2011. Ein Großevent zieht Touristen und Einheimische an, die Ausgaben in der Region tätigen. Diese spielen für eine Fremdenverkehrsregion eine wichtige Rolle. Sowohl Tagesgäste, als auch Übernachtungsgäste tragen mit ihren Ausgaben zur regionalen Wertschöpfung bei. Die zusätzlichen Umsätze haben einen wesentlichen Einfluss auf die regionale Wertschöpfung.

2011

In der Studie wird die MitarbeiterInnenstruktur aus CSR-Sicht analysiert und es werden die volkswirtschaftlichen und ökologischen Effekte der CSR-Aktivitäten der RLB OÖ näher beleuchtet.

Nach 2003 und 2008 hat die WK Oberösterreich auch im Jahr 2011 die Leistungen der WK Oberösterreich für ihre Mitgliedsbetriebe monetär bewerten lassen.

In der Studie werden (a) CSR-Aktivitäten der oberösterreichischen Banken untersucht und (b) die Wahrnehmung dieser Aktivitäten von Seiten der Firmenkunden aufgezeigt. Gezegit wird, welche "nachhaltigen" (im Sinn von CSR-relevanten) Aktivitäten von den Banken durchgeführt werden und welche Bedeutung dies für die (Firmen-)Kunden hat.

2008

Ziel der Studie ist die Quantifizierung des monetären Wertes der Leistungen der WKOÖ. Diese Studie wurde als Weiterentwicklung zur Studie aus dem Jahr 2003 durchgeführt und wird nur in den wesenltlichen Ergebnissen hier gezeigt. Die Studie wurde im Oktober 2008 in der WKOÖ präsentiert.

Ziel der Studie war es zu hinterfragen, in welcher Form die definierte Treibhausgasreduktion von 20% gegenüber dem Jahr 1990 in den 27 Staaten der Europäischen Union umgesetzt werden könnte und welche Sektoren bzw. Branchen davon besonders betroffen wären.

In der Studie stehen nicht nur die "Konsumenten" der Schuldenberatung, also die überschuldeten Personen, sondern die Gläubiger bzgl. ihres Nutzens durch die Dienstleitstung "Schuldenberatung" im Fokus. Die Gläubiger sind im Rahmen der Schuldenbetreibung von Kreditforderungen mit KlientInnen konfrontiert, die teilweise von einer Schuldenberatrung betreut werden. Ziel dieser Studie ist es, die Rolle der Schuldenberatung für die Gläubiger zu beleuchten und den Nutzen für die Gläubiger zu untersuchen.

2007

In der Studie wurden die volkswirtschaftlichen Effekte, die durch ein Krankenhaus - und zwar duch die Landesnervenklinik Wagner Jauregg - entstehen, untersucht. Diese Effekte resultieren aus ökonomischen Interdependenzen zwischen der LNK als Auftraggeber und den diversen Firmen als Auftragnehmer, die Arbeitskräfte beschäftigen und aus ihren Umsätzen Löhne und Gehälter (=Einkommen) bezahlen, die wieder zum Teil verausgabt werden und so in anderen Bereichen Umsätze (=Nachfrage) entstehen lassen. Aber auch die Tatsache, dass ein Dienstleistungsbetrieb seine Leistungen i.d.R. personalintensiv anbieten muss, hat als volkswirtschaftliche Kehrseite zum betriebswirtschaftlichen "Personalaufwand" die dadurch entstehenden Einkommen, die wiederum als Konsumausgaben neue Einkommen entstehen lassen. Aus diesen Einkommen resultieren über die Sozialversicherungsbeiträge und die lohn- und einkommensabhängigen Steuern auch Rückflüsse an die Öffentliche Hand. Nicht berücksichtigt wurden die sonstigen Steuerrückflüsse aus Mehrwertsteuereinnahmen (u. sonst. indirekte Steuern) beim Konsum. Diese vielfältigen ökonomischen Auswirkungen wurden in der Studie in einem ersten Ansatz bewertet.

In der Generalversammlung des Kaufmännischen Verein (KV) im Dezember 2006 wurde der Zubau zum Palais, die Errichtung einer Tiefgarage unter dem gesamten Gelände und die Neuerrichtung der Gastronomie beschlossen.

Durch den Ausbau erwartet man sich eine bessere Kapazitäsauslastung durch die höhere Besucherkapazität und zusätzliche Veranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten. Die zusätzlich erwarteten Einnahmen wurden in der Studie bewertet und ergeben in Summe rund 176.000 Euro pro Jahr.

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000

1999