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Lageplan

Lageplan Aubrunnerweg 9, 1. Stock, 4040 Linz

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Forschungsprojekte (unvollständig)

Zur Zeit werden am Institut folgende Projekte durchgeführt:

"Genderspezifische Anforderungen für Entwicklung neuer Maschinen unter Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Schnittstelle"
(FEMtech FTI Projekt in Kooperation mit Linz Center of Mechatronics GmbH, Trotec Produktions- und Vertriebs GmbH; JKU: Institut für Technische Mechanik, Institut für Rechnergestützte Methoden im Maschinenbau; TU Wien: Institut für Managementwissenschaften)

Der Erfolg eines Produktes hängt nicht nur von Funktion und Preis ab, sondern immer öfter
auch von Faktoren, wie Bedienbarkeit, Design, usw. und die Unternehmen müssen immer
rascher auf die Anforderungen der Kunden und Kundinnen reagieren. Aufgrund der wachsenden Erwerbsbeteiligung von Frauen in der Industrie haben in den letzten Jahren auch genderspezifische Anforderungen der Anwenderinnen an Bedeutung gewonnen.
Das Ziel des Projektes ist, die Grundlagen für eine genderspezifische Entwicklung von Maschinen
zu legen, wobei die gendergerechte Gestaltung von Mensch-Maschine Schnittstellen
eine wichtige Rolle spielt. Exemplarisch soll eine Studie an mehreren Bearbeitungsmaschinen durchgeführt werden, welche hauptsächlich Frauen bedienen. Die Arbeiten in diesem Projekt stützen sich auf fachspezifische Methoden wie z.B. Erhebungen der Benutzererfahrungen mittels Fragebogen, Arbeits-, Bewegungs- und Funktionsanalysen, sowie Diskussionen mit den AnwenderInnen. Die Präferenzen und Anforderungen der Frauen werden in Bezug auf die Gestaltung systematisch analysiert und aus diesen Ergebnissen werden wissenschaftliche Grundsätze für die Gestaltung von Frau-Maschine Schnittstellen abgeleitet. Weiters werden die Erkenntnisse zur Ableitung eines Leitfadens für die Entwicklung neuer Maschinen verwendet, welcher die Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte ermöglicht.
Zusammenfassend verfolgt das Projekt die Hypothese, dass das systematische Studium der
Interessen, Präferenzen und Anforderungen von Frauen neue Dimensionen im Innovationsprozess
von Maschinen eröffnet. Eine wissenschaftliche Bestätigung dieser Hypothese wird
sowohl Entwickler als auch Entscheidungsträger für gendergerechte Gestaltungsprinzipen
sensibilisieren. Das Projekt wird dazu beitragen, dass genderspezifische Aspekte bei der
Gestaltung neuer Maschinen standardmäßig Berücksichtigung finden.
Ziel ist es, dabei nicht von stereotypen Vorstellungen über Geschlechterdifferenz oder Geschlechtergleichheit auszugehen, sondern vor Ort mit allen Beteiligten erkenntnisoffen Problembereiche zu lokalisieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln. Mit diesem Vorgehen versprechen wir uns nicht nur einen Erkenntnisgewinn für den Entwicklungs- und Produktionsprozess von Maschinen, sondern auch für die Geschlechterforschung und für unser alltägliches Verständnis von Geschlecht.

www.gemmas.at  (Neues Fenster)



„Self-defenceIT – Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in Neuen Medien“
(Das IFG ist eine lokale Partnerorganisation des von maiz (Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen, Linz) entwickelten Projekts, gefördert von der Europäischen Kommission im Rahmen von Daphne III und dem Land Oberösterreich.)

Das Aktionsforschungsprojekt „Self-defenceIT - Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in Neuen Medien“ wurde von maiz entwickelt und bietet von 2011 bis 2013 die Gelegenheit sich gemeinsam mit internationalen und lokalen Partnerorganisationen einer intensiven Auseinandersetzung mit erziehungsberechtigten, sowie in der Bildungs- und Betreuungsarbeit tätigen, Migrantinnen zu widmen, um sie bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit Neuen Medien zu unterstützen.

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