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Campusplan

Campusplan mit Fokus auf Keplergebäude

Sie finden uns im Keplergebäude, 2. Stock, Trakt D ...  mehr zu Campusplan (Titel)


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Aktuelles

Übersicht

Feriensprechstunde Prof. Gräser:

Di 18. Juli, 14-16 Uhr
Di 8. August, 17-19 Uhr
Di 5. September, 14-16 Uhr
Di 26. September, 17-19 Uhr


Frauenpower bei Energie-Tagung

Bei Tagungen in Burkina Faso und Kamerun zum Thema "Nachhaltige Energie" wurden alle Preise von Wissenschaftlerinnen errungen.

Foto: Univ.-Prof. Lang, PD Dr. Egbe, Assoz. Univ.-Prof.in Wittmann, Assoz. Univ.-Prof.in Arici-Bogner und Univ.-Prof. Tanyi

Vom 27. Februar bis 3. März 2017 fand am International Institute for Water and Environmental Engineering (2iE), in Ouagadougou, Burkina Faso, eine Sommerakademie zu nachhaltiger Energie statt.
Eine zweite mit Fokus auf Zentral- und Nordafrika wurde vom 31. Juli bis 4. August 2017 in Yaounde und Buea in Kamerun abgehalten.

Foto: Balde Fanta, Vivian Nwadiaru Ogechi, die Preisträgerinnen in Burkina Faso (links) und Nothando Ndlovi aus Zimabwe, eine der Preisträgerin in Kamerun (rechts).

Die interaktiven Sommerakademien »Sustainable Energetics for Africa«, die von der Volkswagen Stiftung gefördert und von PD Dr. Daniel Egbe von der Johannes Kepler Universität Linz organisiert wurden, brachten WissenschaftlerInnen sowie Studierende aus Afrika, Europa und anderen Teilen der Welt zusammen. Thematischer Schwerpunkt der wissenschaftlichen Konferenzen war die afrikanische Energiesituation. Konkret ging es um das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen sowohl zu Energiemangel als auch zu den daraus entstehenden ökologischen Problemen, wie die rapide Entwaldung und Luftverschmutzung. Beides wird vor allem durch die Verwendung von Holzkohle zum Kochen bedingt.
Die wissenschaftlichen Aktivitäten der Studierenden selbst wurden auf beiden Sommerakademien im Rahmen von Postern präsentiert. Die Studierenden hielten hierzu für einen Best Poster Award kurze Vorträge. Eine Jury von vier WissenschaftlerInnen, darunter Assoz. Univ.-Prof.in Veronika Wittmann und Univ.-Prof. Reinhold Lang von der JKU, zeichnete die besten Vorträge aus. Erfreulich auch die Exzellenz der weiblichen Teilnehmenden: Alle sechs Preise der beiden Tagungen gingen an Frauen.


IFZ-Studierende gewinnt beim Europeana Transcribathon Campus 2017

Die Studierende Ines Davila Mendez nahm am 22. und 23. Juni 2017 am Europeana Transcribathon Campus 2017 in der Staatsbibliothek Berlin teil. Dabei handelte es sich um einen internationalen Wettbewerb, in dem in Zweierteams so viele Postkarten, Briefe, Tagebücher und Zeitungen aus dem Ersten Weltkrieg so korrekt wie möglich transkribiert und annotiert werden sollten. Ines Davila Mendez gelang es in 28 Stunden gemeinsam mit ihrer Partnerin Irina Mastan aus Rumänien unglaubliche 50 Dokumente bzw. 52.903 Zeichen zu transkribieren – damit gewannen Sie in der Kategorie Transkription. Das IFZ gratuliert sehr herzlich zu diesem Erfolg!
Der Europeana Transcribathon Campus 2017 fand im Rahmen der Initiative „Europeana Transcribe“ statt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die zigtausenden bislang unveröffentlichten privaten Briefe, Tagebücher und Postkarten, die im Zuge des internationalen Projekts „Europeana 1914-1918“ im Gedenkjahr 2014 in zwölf Ländern gesammelt wurden, zu transkribieren. Hunderte Freiwillige weltweit beteiligen sich bisher daran und helfen so die Geschichten einfacher Menschen, die den Ersten Weltkrieg erlebten, für zukünftige Generationen zu sichern. Im Sommersemester 2017 beteiligten sich auch die Studierenden des Kurses Erfahrungsgeschichte am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte unter der Leitung von Mag. Markus Wurzer am Projekt. Gemeinsam haben Sie bereits rund 500.000 Zeichen transkribiert. Die Tageszeitung „Der Standard“ berichtete unlängst in seiner Rubrik „Forschung spezial“ über die studentische Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Open-Source-Projekt. Der Beitrag steht unter folgendem Link zur Lektüre bereit.

Abb.: 1: IFZ-Studentin Ines Davila Mendez mit ihrer rumänischen Kollegin Irina Mastan während des Bewerbs. Credits: Sebastiaan ter Burg.

Abb.: 2: IFZ-Studentin Ines Davila Mendez gewann gemeinsam mit ihrer rumänischen Kollegin Irina Mastan den Europeana Transcribathon Campus 2017 in der Kategorie "Transkription". Credits: Sebastiaan ter Burg.


Platz für neue Universitäten: Hochschulen in den 1960er und 70er Jahren

Eine Tagung aus Anlass "50 Jahre JKU" hat die Universitätsgeschichte der 60er und 70er Jahre in den Mittelpunkt gerückt.

In den 1960ern begann eine Zeit, in der sich die Universitätslandschaft in ganz Europa im Umbruch befand. In diese Zeit fällt auch die Gründung der Johannes Kepler Universität Linz.
 
Das Symposium beschäftigte sich von Donnerstag, 29. Juni, bis Samstag, 1. Juli, mit der wissenschaftspolitischen Diskussion nach 1945, der Geschichte der drei „neuen“ österreichischen Universitäten in Linz, Salzburg und Klagenfurt und jener von ausgewählten Beispielen in der Bundesrepublik Deutschland. Einige der Highlights waren eine Gesprächsrunde der ZeitzeugInnen Marina Fischer-Kowalski, Raoul Kneucker und Ewald Nowotny sowie eine Diskussion zum Thema „Architektur von Universitätsneugründen.“
Ebenfalls großen Anklang fand die Präsentation eines Buches, das sich intensiv und wissenschaftlich mit der Geschichte der JKU auseinandersetzt. „50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz. Innovationsfelder in Forschung, Lehre und universitärem Alltag“ wurde nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Veröffentlichung, der zweite Band der Publikationen zum Jubiläum der JKU, beschäftigt sich mit Innovationsfeldern in Forschung und Lehre und fragt angesichts der Eröffnung der Kepler Universität in den studentenbewegten 1960er Jahren auch nach Veränderungen im universitären Alltag. Die AutorInnen spannen den Bogen vom „Zauber des Anfangs“ der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät über den Aufbau und die Erweiterung um weitere Fakultäten bis zur Aufbruchsstimmung und dem Bruch mit der Konvention, die Ende der 60er Jahre spürbar war.

Besinnung auf Vergangenheit – positive Weiterentwicklung
„Das Symposium möchte eine prägende Phase der Universitätsgeschichte in den Mittelpunkt rücken, erste Bilanz über den derzeitigen Forschungsstand ziehen und vor allem Anstöße zu einer intensiveren Beschäftigung mit bislang vernachlässigten Aspekten der Wissenschaftsgeschichte geben“, so Dr.in Maria Wirth vom Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der JKU.
Für Rektor Meinhard Lukas ist die Besinnung auf die Vergangenheit ein wesentlicher Aspekt für eine positive Weiterentwicklung. „Unser erklärtes Ziel lautet nach wie vor: die europäische Spitze. Mit dem Symposium blicken wir auf zurückliegende Jahrzehnte, auch auf dunkle Kapitel, und ziehen wertvolle Schlüsse für unsere künftige Ausrichtung. Die Veranstaltung dient zur Bestandsaufnahme, zum Austausch und damit zur Erarbeitung neuer Ideen.“

Eine Ausstellung zum Gelände der heutigen JKU während der NS-Herrschaft ist noch bis Jahresende beim Science Café im Science Park 3 zu sehen.
Infos zum Buch hier


Nachlese zum 3. Workshop zur Afrikaforschung in Österreich

Am 17. und 18. November 2016 organisierten Thomas Spielbüchler und Markus Wurzer (beide IFZ Linz) unter dem Titel "Afrika - Zugänge und Einordnungen" den 3. Workshop zur Afrikaforschung in Österreich an der JKU Linz. Im aktuellen Heft der "Stichproben - Wiener Zeitschrift für kritische Afrikastudien" (No. 32/2017, Vol. 17, S. 125-131) ist ein Bericht von Bianca Boros und Katharina Wurzer erschienen.
Hier können Sie diesen nachlesen.



Einmaliges Weltkriegstagebuch von IFZ-Studierenden transkribiert

Bernhard Veitl aus Linz war 19 Jahre alt, als er im Herbst 1915 in den Ersten Weltkrieg als Sanitätskadett einrückte. Er erlebte den Krieg an der Italienfront mit, war zuerst an der Tiroler und später auch an der berüchtigten Isonzo-Front im Einsatz gewesen. Seine Erlebnisse sammelte er in einem Tagebüchlein, das ein eindrucksvolles Zeugnis seiner Kriegserfahrung darstellt. Sein Sohn, Wolfgang Veitl, vertraute es Anfang des Jahres dem IFZ an, um dafür eine dauerhafte Bleibe zu finden und es der Wissenschaft zugänglich zu machen. Mag. Markus Wurzer nützte diesen Glücksfall und machte das einzigartige Dokument zum Thema im Kurs Erfahrungsgeschichte: Gemeinsam mit den Studierenden transkribierten sie das Büchlein und analysierten verschiedene Aspekte der Kriegserfahrung des Diaristen. Das Tagebuch wird in Zukunft als Dauerleihgabe im Tiroler Archiv für photographische Kunst und Dokumentation in Lienz/Osttirol - gemeinsam mit der Transkription der Studierenden, um zukünftigen Forschenden das Arbeiten zu erleichtern - aufbewahrt werden. Einen ausführlichen Bericht über das Projekt von den Oberösterreichischen Nachrichten (vom 7.6.2017) finden Sie hier:



Science to Public

Mag. Markus Wurzer, Mitarbeiter am IFZ, hat vor Kurzem einen Artikel über sein Dissertationsprojekt auf sience.ORF.at, einem der wichtigsten Portale für Wissenschafts-Kommunikation in Österreich, veröffentlichen können. Hier können Sie den Beitrag nachlesen.




Linzer Studierende nehmen an europaweitem Open-Source-Projekt „Europeana Transcribe“ teil


Im Rahmen des internationalen Projekts „Europeana 1914-1918“ wurden im Gedenkjahr 2014 zigtausende bislang unveröffentlichte private Briefe, Tagebücher, Fotografien und andere Erinnerungsstücke aus dem Krieg in zwölf Ländern gesammelt, digitalisiert und online verfügbar gemacht. „Europeana Transcribe“ ist nun eine Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dieses einzigartige, unveröffentlichte Material zu transkribieren. Hunderte Freiwillige weltweit beteiligen sich daran und helfen so die Geschichten einfacher Menschen, die den Ersten Weltkrieg erlebten, für zukünftige Generationen zu sichern.
Im Sommersemester 2017 beteiligen sich auch die Studierenden des Kurses Erfahrungsgeschichte am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte am Projekt. Gemeinsam haben Sie bereits rund 500.000 Zeichen transkribiert. „Die Studierenden lernen hier nicht nur die Fertigkeit Kurrentschrift lesen zu können, sondern erkennen auch wie vielschichtig und unterschiedlich der Erste Weltkrieg von seinen Zeitgenossen erlebt worden ist“, meint Lehrveranstaltungsleiter Mag. Markus Wurzer. Einige Studierende werden im Juni 2017 am Transcribathon Campus in Berlin teilnehmen und dort gemeinsam mit Studierenden aus ganz Europa den Feldpostkarten, Briefen und Tagebüchern ihre Geheimnisse entlocken.
Mitmachen können Sie unter: https://transcribathon.com/en/

Abb.: Tagebuchseite des Linzer Sanitätssoldaten Bernhard Veitl, der den Ersten Weltkrieg an der Italienfront durchlebte.



„Hochschule neuen Stils“: Buch zum JKU-Jubiläum erschienen


Als „Hochschule neuen Stils“ 1966 gegründet, blickt die JKU unter diesem Titel auf die vergangenen 50 Jahre und noch weiter zurück.

Als „Hochschule neuen Stils“ 1966 gegründet, blickt die Johannes Kepler Universität unter diesem Titel auf die vergangenen 50 Jahre und noch weiter zurück. Der erste Band einer Publikationsreihe beschäftigt sich mit der bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Genesis der JKU, ihrer Grundsteinlegung und der anschließenden Entwicklung bis zur Installierung der Medizinischen Fakultät.

In den 1960er-Jahren geriet die österreichische Hochschulpolitik in starke Bewegung, nach einer Reihe erfolgloser Anläufe wurde in Linz der Wunsch nach einer Universität immer stärker. Am 8. Oktober 1966 war es schließlich soweit: Die JKU wurde gegründet. Ohne Beharrlichkeit gegenüber SkeptikerInnen und den einhelligen politischen Willen von Stadt und Land wäre sie nie entstanden.

Vor- und Querdenken, unkonventionelle Spielräume
Die Kepler Universität verstand sich stets als Magnet für Vor- und Querdenker mit unkonventionellen Spielräumen: Erstmals im deutschprachigen Raum eine Professur mit fachlicher Ausrichtung auf Datenverarbeitung und die Entwicklung des Studiengangs Wirtschaftsinformatik sind ein Beispiel, die Institutionalisierung der Forschung zum Nationalsozialismus am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte ein anderes. Meilensteine wie erstmals in Österreich ein Informatik-Studium oder das weltweit erste Mechatronik-Studium folgten.

Die Geschichte der JKU in sechs Kapiteln
• Die „lange Vorgeschichte“ – von der evangelischen Landschaftsschule ins Jahr 1945 (1574-1945)

• Die Gründung – von den ersten Hochschulbestrebungen nach Kriegsende bis zur Eröffnung der Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (1945-1966)

• Die Aufbauphase – der lange Weg zur Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und die Transformation zur Johannes Kepler Universität Linz (1966-1978/79)

• Universitärer Alltag und Innovationen (1979-1993)

• Umbrüche – von der halbautonomen zur autonomen Universität (1993-2004)

• Expansion und weitere Öffnung (2004-2016)

„Kreativität, Mut und Entschlossenheit ist es, was unsere Hochschule in den vergangenen Jahrzehnten ausgezeichnet hat und bis heute ausmacht“, erklärt Rektor Meinhard Lukas. „Die Medizinische Fakultät, das international ausgerichtete Linz Institute of Technology (LIT) für technologische Lehre und Forschung sowie die Linz School of Science als starke Plattform für die Grundlagenforschung sind jüngste Belege dafür.“

Kritische, ungeschönte Analyse
Das nunmehr erschienene Buch sei bewusst nicht als Festschrift konzipiert, betont Lukas. „Neben Zahlen, Daten und Fakten legen die AutorInnen – Univ.-Prof. Marcus Gräser, Vorstand des Instituts für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, und seine KollegInnen Maria Wirth und Andreas Reichl – eine teils auch kritische, ungeschönte Analyse vor. Eine Organisation, die Studierende zum kritischen Denken anleitet, muss sich auch mit ihrer eigenen Geschichte differenziert auseinandersetzen.“

Studienpräsentation im März
Im März 2017 wird ein weitere Studie zum 50-Jahr-Jubiläum der Johannes Kepler Universität präsentiert. Verfasst von Herman Rafetseder analysiert sie die Geschichte des JKU-Geländes, unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof-Dornach.

50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz – Eine „Hochschule neuen Stils“
Maria Wirth / Andreas Reichl / Marcus Gräser
Böhlau Verlag
260 Seiten, 30 Euro
ISBN 978-3-205-20414-5

Rektor Meinhard Lukas, die AutorInnen Maria Wirth, Andreas Reichl und Univ.-Prof. Marcus Gräser (Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte) bei der Buchpräsentation in der JKU SciBar (v.l.)