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Sekretariat wegen Urlaub geschlossen

Das Sekretariat ist vom 24. Mai bis zum 8. Juni nicht besetzt.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Institutsmitglieder.



Einladung zur Abendveranstaltung in der Arbeiterkammer Oberösterreich
29. Juni 2017, 19:00 Uhr





Science to Public

Mag. Markus Wurzer, Mitarbeiter am IFZ, hat vor Kurzem einen Artikel über sein Dissertationsprojekt auf sience.ORF.at, einem der wichtigsten Portale für Wissenschafts-Kommunikation in Österreich, veröffentlichen können. Hier können Sie den Beitrag nachlesen.




Linzer Studierende nehmen an europaweitem Open-Source-Projekt „Europeana Transcribe“ teil


Im Rahmen des internationalen Projekts „Europeana 1914-1918“ wurden im Gedenkjahr 2014 zigtausende bislang unveröffentlichte private Briefe, Tagebücher, Fotografien und andere Erinnerungsstücke aus dem Krieg in zwölf Ländern gesammelt, digitalisiert und online verfügbar gemacht. „Europeana Transcribe“ ist nun eine Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dieses einzigartige, unveröffentlichte Material zu transkribieren. Hunderte Freiwillige weltweit beteiligen sich daran und helfen so die Geschichten einfacher Menschen, die den Ersten Weltkrieg erlebten, für zukünftige Generationen zu sichern.
Im Sommersemester 2017 beteiligen sich auch die Studierenden des Kurses Erfahrungsgeschichte am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte am Projekt. Gemeinsam haben Sie bereits rund 500.000 Zeichen transkribiert. „Die Studierenden lernen hier nicht nur die Fertigkeit Kurrentschrift lesen zu können, sondern erkennen auch wie vielschichtig und unterschiedlich der Erste Weltkrieg von seinen Zeitgenossen erlebt worden ist“, meint Lehrveranstaltungsleiter Mag. Markus Wurzer. Einige Studierende werden im Juni 2017 am Transcribathon Campus in Berlin teilnehmen und dort gemeinsam mit Studierenden aus ganz Europa den Feldpostkarten, Briefen und Tagebüchern ihre Geheimnisse entlocken.
Mitmachen können Sie unter: https://transcribathon.com/en/

Abb.: Tagebuchseite des Linzer Sanitätssoldaten Bernhard Veitl, der den Ersten Weltkrieg an der Italienfront durchlebte.



Mittwochskolloquium

Herzliche Einladung zum gemeinsamen Mittwochskolloqium des Instituts für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte,des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, des Instituts für Gesellschafts- und Sozialpolitik und der Kunstuniversität.



„Hochschule neuen Stils“: Buch zum JKU-Jubiläum erschienen


Als „Hochschule neuen Stils“ 1966 gegründet, blickt die JKU unter diesem Titel auf die vergangenen 50 Jahre und noch weiter zurück.

Als „Hochschule neuen Stils“ 1966 gegründet, blickt die Johannes Kepler Universität unter diesem Titel auf die vergangenen 50 Jahre und noch weiter zurück. Der erste Band einer Publikationsreihe beschäftigt sich mit der bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Genesis der JKU, ihrer Grundsteinlegung und der anschließenden Entwicklung bis zur Installierung der Medizinischen Fakultät.

In den 1960er-Jahren geriet die österreichische Hochschulpolitik in starke Bewegung, nach einer Reihe erfolgloser Anläufe wurde in Linz der Wunsch nach einer Universität immer stärker. Am 8. Oktober 1966 war es schließlich soweit: Die JKU wurde gegründet. Ohne Beharrlichkeit gegenüber SkeptikerInnen und den einhelligen politischen Willen von Stadt und Land wäre sie nie entstanden.

Vor- und Querdenken, unkonventionelle Spielräume
Die Kepler Universität verstand sich stets als Magnet für Vor- und Querdenker mit unkonventionellen Spielräumen: Erstmals im deutschprachigen Raum eine Professur mit fachlicher Ausrichtung auf Datenverarbeitung und die Entwicklung des Studiengangs Wirtschaftsinformatik sind ein Beispiel, die Institutionalisierung der Forschung zum Nationalsozialismus am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte ein anderes. Meilensteine wie erstmals in Österreich ein Informatik-Studium oder das weltweit erste Mechatronik-Studium folgten.

Die Geschichte der JKU in sechs Kapiteln
• Die „lange Vorgeschichte“ – von der evangelischen Landschaftsschule ins Jahr 1945 (1574-1945)

• Die Gründung – von den ersten Hochschulbestrebungen nach Kriegsende bis zur Eröffnung der Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (1945-1966)

• Die Aufbauphase – der lange Weg zur Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und die Transformation zur Johannes Kepler Universität Linz (1966-1978/79)

• Universitärer Alltag und Innovationen (1979-1993)

• Umbrüche – von der halbautonomen zur autonomen Universität (1993-2004)

• Expansion und weitere Öffnung (2004-2016)

„Kreativität, Mut und Entschlossenheit ist es, was unsere Hochschule in den vergangenen Jahrzehnten ausgezeichnet hat und bis heute ausmacht“, erklärt Rektor Meinhard Lukas. „Die Medizinische Fakultät, das international ausgerichtete Linz Institute of Technology (LIT) für technologische Lehre und Forschung sowie die Linz School of Science als starke Plattform für die Grundlagenforschung sind jüngste Belege dafür.“

Kritische, ungeschönte Analyse
Das nunmehr erschienene Buch sei bewusst nicht als Festschrift konzipiert, betont Lukas. „Neben Zahlen, Daten und Fakten legen die AutorInnen – Univ.-Prof. Marcus Gräser, Vorstand des Instituts für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, und seine KollegInnen Maria Wirth und Andreas Reichl – eine teils auch kritische, ungeschönte Analyse vor. Eine Organisation, die Studierende zum kritischen Denken anleitet, muss sich auch mit ihrer eigenen Geschichte differenziert auseinandersetzen.“

Studienpräsentation im März
Im März 2017 wird ein weitere Studie zum 50-Jahr-Jubiläum der Johannes Kepler Universität präsentiert. Verfasst von Herman Rafetseder analysiert sie die Geschichte des JKU-Geländes, unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit im Raum Auhof-Dornach.

50 Jahre Johannes Kepler Universität Linz – Eine „Hochschule neuen Stils“
Maria Wirth / Andreas Reichl / Marcus Gräser
Böhlau Verlag
260 Seiten, 30 Euro
ISBN 978-3-205-20414-5

Rektor Meinhard Lukas, die AutorInnen Maria Wirth, Andreas Reichl und Univ.-Prof. Marcus Gräser (Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte) bei der Buchpräsentation in der JKU SciBar (v.l.)