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IK Konstruktion von Geschichte (236.906)

Beschreibung: Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik am Beispiel Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert

Kursleiterin: Birgit Kirchmayr
2 SeWstd / 3 ECTS (930HIGRKVGU15)

Der Intensivkurs „Konstruktion von Geschichte“ geht von der theoretischen Annahme der Konstruiertheit von Geschichte aus. Die Darstellung von Geschichte ist kein bloßes und direktes Abbild einer Vergangenheit, sondern immer abhängig von zeitgenössischen Rahmenbedingungen und damit vom jeweiligen Kontext, in dem wir uns der Vergangenheit annähern und Fragen an sie stellen. Dies zeigt sich auch, wenn wir uns dem Thema „Vergangenheitsbewältigung“ in Bezug auf Nationalsozialismus, Holocaust und Krieg nähern. Die diesbezügliche Entwicklung in Österreich, die seit 1945 von der Dominanz der „Opferthese“ hin zu differenzierten Formen der Auseinandersetzung führte, steht im Mittelpunkt des Kurses. Neben der dominanten Thematik der NS-Auseinandersetzung sollen aber auch andere Aspekte des „österreichischen Gedächtnisses“ im 20. und 21. Jahrhundert beleuchtet werden.
Neben Vortragsinputs und der Diskussion von Texten setzten sich die IK-Teilnehmer/innen auch in Form von Kurzreferaten mit einzelnen Themen auseinander.

Literatur
Aleida Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, München 2006.

Emil Brix/Ernst Bruckmüller/Hannes Stekl: Memoria Austriae I. Menschen. Mythen. Zeiten, Wien 2004.

Christian Gerbel u.a. (Hg.): Transformationen gesellschaftlicher Erinnerung. Studien zur Gedächtnisgeschichte der Zweiten Republik, Wien 2005.

Weitere Literaturhinweise erfolgen im Kurs.