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Campusplan mit Fokus auf Keplergebäude

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Inhalt:

IK Zeitgeschichte: Strukturen und Prozesse (236.938)

Beschreibung: Konflikte und Konfliktmanagement im postkolonialen Afrika

Kursleiter: Thomas Spielbüchler
2 SeWstd / 3 ECTS (930ZEGESUPU15)

Ziele:
Die Analyse regionaler Entwicklungen hinsichtlich des Potentials zu gewaltsamen Konflikten und des zugehörigen Konfliktmanagements. Entlang eines vorgegebenen Analyseschemas sollen verschiedene Konflikte auf Basis einer möglichst breiten Quellenlage, die unbedingt auch Dokumente mit einschließen muss, untersucht werden. Dabei stehen multidimensionale Zugänge im Vordergrund, um nicht Gefahr zu laufen, komplexe Entwicklungen eindimensional und monokausal zu erklären.

Inhalte:
Afrika erlebte mit dem Rückzug der Kolonialmächte eine Phase der Hoffnung: moderne Staaten sollten entstehen, in denen sic die Menschen frei und gemäß ihrer Fähigkeiten entfalten können. Tatsächlich verlief die Entwicklung anders als erhofft gewaltsame Konflikte begannen die Landkarte des Kontinents zu prägen – teilweise sogar zu dominieren. Über viele dieser Konflikte ist das Wissen außerhalb Afrikas sehr beschränkt. Gleichzeitig arbeiteten die Staats- und Regierungschef in Afrika seit Ende der 1950er Jahre an gemeinsamen Mechanismen, um potentielle Konflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen. Dieses sehr ambitionierte Konfliktmanagement erwies sich von Anfang an als Papiertiger und wurde niemals wirklich umgesetzt.
In der Lehrveranstaltung wird die Konfliktsituation im postkolonialen Afrika kritisch untersucht, um auf die Komplexität solche Dynamiken aufmerksam z machen, die in den Medien (wenn überhaupt) zumeist als monokausale Ereignisse dargestellt werden.

  Beurteilungskriterien:
Anwesenheit, Erstellung eines SE-Arbeitskonzept, Verfassen einer SE-Arbeit, Präsentation und Diskussionsleitung

Lehrmethode:
Einführungsvortrag, selbstständige Ausarbeitung der gewählten SE-Themen, Präsentation und Diskussion

Abhaltungssprache:
Deutsch

Literatur:
Wird in der LV bekannt gegeben