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Campusplan

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Auswirkungen von Hilfsmitteln auf Menschen mit Behinderung und deren unmittelbare Umgebung

Idee / Ausgangspunkt

Provokative Frage: Ist die Zeit schon reif für blinde Chefs?

In einer Gesellschaft, in der es durch gezielte Schulung und Hilfsmittel möglich ist, Defizite in der sensorischen Wahrnehmung wenn schon nicht auszugleichen dann zumindest zu mildern, stellt sich zwangsläufig die Frage nach dem Sinn / Ziel dieser Bemühungen. Die Zielgruppe erreicht höhere Abschlüsse / bessere Ausbildungen als je zuvor und in höherer Zahl als je zuvor.

Damit sollte auch vermehrt ihr Zugang zu den Chefetagen erleichtert werden. Dies führt zu neuen Herausforderunngen, wie die eingangs gestellte provokative Frage zeigt. Ob, wie und inwieweit sich die Situation verändert soll hier erforscht werden. Eine weitere Auswirkung von Hilfsmitteln beginnt schon sehr viel früher. Was passiert im Familiengefüge, wenn die Kinder / betreuten Personen vermehrt in der Lage sind, ihre eigene Meinung zu äußern, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen bzw. auch einmal "Nein" sagen zu können? Oftmals sind die Beziehungen von BetreuerInnen und Betreuten stark symbiotisch angelegt und eine Veränderung in diesem Beziehungsgefüge / diesen eingefahrenen Strukturen führt oftmals zu Konsequenzen nicht angenommenen Ausmaßes, die sowohl zur Rückkehr in die Zeit vor dem Hilfsmittel (Zeit der Hilflosigkeit) bzw. zur vorzeitigen Abnabelung führen können.

Aufgabenstellung / Herausforderung

  • Ist die Zeit reif für Chefs mit Behinderung? Bzw. was muss geschehen, um sie reif zu machen und wer soll es tun?
  • Gibt es besser / schlechter für die Selbständigkeit geeignete Behinderungsformen? bzw. gibt es Unterschiede in der Akzeptanz, die auf die Behinderungsform zurückzuführen sind oder hängt es von persönlichen Merkmalen des Menschen mit Behinderung ab?

Ziel / Ergebnisse

  • Entkrampfte gesellschaftliche Diskussion, Aufklärung, Bewusstseinsbildung = wirklich gleiche Chancen bzw. ehrlicher Diskurs, warum gleiche Chancen (noch) nicht möglich sind.
  • Kenntlich- und Bewusstmachung von eventuell bestehenden, vorerst nicht sichtbaren Barrieren (Glasdeckel)
  • Status Quo der Situation von Menschen mit Behinderung in höherer Bildung / qualifizierteren Berufen.

Benötigte Kompetenzen

SoziologInnen

Ressourcen

-

Kontaktperson

Mag.a Andrea Petz