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Inhalt:

Neue Wege der Betreuung von Studierenden mit Behinderung an Universitäten

Idee / Ausgangspunkt

Betreuung von Studierenden soll weg von reiner (aufbereitungs-)technischer Servicierung hin zu integrativer Ausrichtung gebracht werden. Zusätzlich ist die Betreuung von Studierenden mit Behinderung an der Universität bzw. die Betreuung von Menschen mit Behinderung in Ausbildungssituationen allgemein zwar gut beforscht, die Unterschiedlichkeit der Ansätze in Anforderungen an die Zielgruppe / die BetreuerInnen bzw. die Unterschiede in Finanzierbarkeit und Durchführung sind jedoch so unterschiedlich, dass es notwendig ist, eine genauere Definition von Wirkung und Aufwand / Ausrichtung / Ansprüche nach Unterstützungsbedarf und Unterstützungsangeboten vorzunehmen.

Die bestgemeinteste Betreuung kann sich als Hemmschuh erweisen, wenn die Methode für den Betreuten bzw. die betreuende Einrichtung nicht angepasst / nicht angemessen ist.

Aufgabenstellung / Herausforderung

  • Integration in die Studierendenschaft
    • Zusätzliche Kontakte abseits der Gruppe der Studierenden mit Behinderung
    • Bessere Eingebundenheit innerhalb der Studienrichtung bietet bessere "Überlebenschancen" & erhöht Selbständigkeit (z.B. an Mitschriften und Informationen zu kommen, Lerngemeinschaften, Informationen zu Prüfungen, niedrigere Abbruchswahrscheinlichkeit)
    • Selbsterkenntnis und Wissen um Stärken / Schwächen von Anfang an erleichtert die Eingliederung bis in die Arbeitswelt.
  • Integration in die jeweiligen Institutionen (Teilnahme an Projekten / Praktika, Aktivitäten, Selbstvertreteung...)
    • Erfahrungen / Austesten im "gesicherten Raum" nimmt Druck
    • Selbsterfahrung / erhöhte Selbständigkeit / höheres Selbstwertgefühl
    • Bessere Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit (Stärken / Schwächen)
    • Kennenlernen der eigenen ("besonderen")Bedürfnisse
    • Bessere Ausgangsposition bei der Vermittlung der eigenen Leistungsfähigkeit
  • Integration in den Arbeitsmarkt
    • Mentoring / Selbsterfahrung als neue Ansätze
    • Firmenkontakte für / durch Integration Studierender / von AbsolventInnen

Ziel / Ergebnisse

  • Klarzustellen, unter welchen Bedingungen / in welcher Situation / zu welchem Zeitpunkt welche Instrumente zur Integration von Studierenden mit Behinderung optimal einsetzbar sind.
  • Klarheit über verschiedene Betreuungsmodelle (Persönliche Assistenz / Selbstvertretung...) in verschiedenen Anwendungskontexten
  • Flexibles, auf die Zielgruppen orientiertes Betreuungskonzept
  • Effizienterer Mitteleinsatz
  • Optimal betreute Zielgruppe, die um ihre Stärken / Schwächen & Bedürfnisse weiss
  • Glatterer Übergang in Studienabschlußphase / Eintritt ins Arbeitsleben
  • Kosteneffizienz

Benötigte Kompetenzen:

  • Wissen um den Status Quo / Betreuungsmodelle
  • Erhebung von Angeboten / Bedarf
  • Aufbau eines Untersuchungssettings
  • Evaluierung
  • Auswertung
  • (Weiter-) Entwicklung bekannter / neuer Konzepte

Ressourcen

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Kontaktperson

Mag.a Andrea Petz