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Games Accessibility

Idee / Ausgangspunkt

Spiele haben vielschichtige Bedeutung und finden Anwendung für Unterhaltung, Lernen und Lehren. Die Nutzung von Spielen und damit die Teilnahme an den entsprechenden sozialen Prozessen ist für Menschen mit Behinderung häufig ein Problem.

Neue Informationstechnologien (IKT) und Assistierende Technologien (AT) für Menschen mit Behinderungen bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten, Computerspiele zu nutzen und integrativ an den sozialen Prozessen teilzunehmen.

Dies erfordert im Softwareengeneering und in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Kommunikation (MMK), entsprechende Richtlinien einzuhalten, damit die AT mit der MMK und den Funktionalitäten des Spiels interagieren kann.

Games Accessibility stellt einen neuen Schwerpunkt am Institut dar. Es wird in internationaler Kooperation and Richtlinien für barrierefreie Spielentwicklung gearbeitet. Weiters wird an einer "Active Games Accessibility" gearbeitet. Diese soll Schemata bereitstellen, wie unterschiedliche Spielszenarien barrierefrei realisiert werden können. Daraus soll im Open Source Kontext eine breite Ressourcenbasis für Spieleentwickler entstehen.

Aufgabenstellungen

1. Graphischer Editor zum Erstellen eines XML-Schemas

Der Editor soll die Auswahl der Kategorie des Spieles (z.B. Brettspiel, Rennspiel, FPS, …), der Zielgruppe (Alter, Beeinträchtigungen, …) und der zur Verfügung stehenden Ein-/Ausgabegeräte ermöglichen. Nach der Auswahl erfolgt ein Vorschlag bzw. eine Auflistung der gewählten Punkte und nach der Möglichkeit der manuellen Änderung wird aus diesen Angaben automatisch eine XML-Schema Datei erstellt. Die Eigenschaften der Spielkategorien und der Funktionen der Ein-/Ausgabegeräte sind in Schemta-Dateien vordefiniert und werden vom Editor eingelesen. Der Editor muss barrierefrei sein (Unterstützung von Screenreadern, Tooltipps für die Optionen, …).

2. Graphischer Editor für XML-Schemata

Das in 1.) erstellte XML-Schema wird eingelesen und die darin enthaltenen Elemente aufgelistet. Falls bereits eine XML-Datei existiert, werden die darin gesetzten Aktionen übernommen. Der Benutzer setzt die gewünschten Aktionen (z.B. Ausgaben auf den Bildschirm und die Lautsprecher) und eine XML-Datei wird erstellt. Der Editor soll in Spielen als Konfigurationstool verwendet werden und muss deshalb barrierefrei sein (Unterstützung von Screenreadern, Tooltipps für die Optionen, …).

3. Parser für XML/ XML-Schemata

Die in der Schema-Datei angegebenen Elemente und deren Umsetzung in der XML-Datei werden über einen Parser eingelesen und in ein Objekt (z.B. Bean) abgespeichert. Dieser Parser und das Objekt sollen automatisch (mit Hilfe des Xerces-XML-Parsers) aus der Schema-Datei erstellt werden.

Benötigte Kompetenzen

  • Grundlagen des Barrierefreien Software Designs
  • Fundierte Kenntnisse in Java , C++, C#
  • Software Engeneering und MMK Kenntnisse
  • Nach Möglichkeit: Games und Game Development Erfahrungen

Art der Arbeit

Das Thema bzw. Teilaspekte können als Bakkalaureatsarbeit, als 10stündiges Praktikum oder Diplomarbeit definiert werden. Der Umfang und die Aufgabenstellung werden entsprechend angepasst.

Kontaktpersonen

a.Univ.-Prof. Dr. Klaus Miesenberger

DI(FH) Roland Ossmann