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Bonierungssystem

Idee / Ausgangspunkt

In Oberösterreich gibt es ein Projekt (konkret Kulinarium), das Menschen mit kognitiven bzw. geistigen Behinderungen (z.b. Trisomie 21) im Gastronomiebereich beschäftigt. Auch in anderen Bundesländern gibt es derartige Projekte.

Eine große Barriere für diesen Personenkreis stellt das Bonierungssystem zum Einbuchen und Abrechnen der Speisen und Getränke dar. Es ist für sie nur schwierig bis kaum benutzbar, da die MMK viel zu kompliziert ist.

Für diesen Personenkreis ist ein Bonierungssystem notwendig, das sehr einfach in der Handhabung ist. Von Vorteil ist auch ein System, bei dem jeder Benutzer seine eigene, auf ihn zugeschnittene Mensch-Maschine-Schnittstelle hat. Da sich bei der Bonierung jeder Benutzer anmelden muss, ist diese Funktionalität einfach zu realisieren.

Die Eingabe kann z.B. über einen Touchscreen gemacht werden. In einer Matrix werden Symbole dargestellt, die die einzelnen Speisen und Getränke repräsentieren. Durch Berührung werden dann die einzelnen Symbole selektiert. Die Anmeldung am System kann berührungslos über RF-ID-Karten realisiert werden. Hierbei handelt es sich um ein fix installiertes Terminal.

Zusätzlich kann auch die Bestellungsaufnahme am Tisch vereinfacht werden. Über PDAs mit gleicher Bedienoberfläche können Speisen und Getränke gleich am Tisch erfasst werden.

Ein derartiges System könnte den Arbeitsalltag dieser Personengruppe stark erleichtern und ihre Selbständigkeit bei der Arbeit fördern.

Aufgabenstellung / Herausforderung

Es soll ein zweiteiliges System entwickelt werden:

Basisstation:

  • Computer mit Touchscreen mit RF-ID-Leser
  • Frontend mit Benutzerprofiling: jeder Benutzer hat sein auf ihn angepasste Mensch-Maschine-Schnittstelle
  • Backend und Administrationsoberfläche zur Verwaltung von
    • Benutzern und deren Rechte (z.B. darf auch Kassieren, …)
    • Benutzerprofilen (auch Anpassung und Adaptierung)
    • Speisen und Getränken
    • ...

Mobile Einheiten:

  • PDAs, Tablett PCs
  • Haben nur Frontend mit nur einem Benutzerprofil (jeder Benutzer hat sein eigenes Gerät)
  • Übermitteln eingebuchte Daten an das Basissystem (Datenübermittlung via Dockingstation, WLAN,…)

Ziel / Ergebnisse

Das Produkt ist ein reines Softwareprodukt, das verschiedene Standardkomponenten (Computer, PDA, Kartenleser, Drucker, …) voraussetzt. Die Standardkomponenten müssen verschiedene Mindestanforderungen erfüllen.

Der Fördergeber bekommt ein Bonierungssystem, das sehr einfach in der Handhabung ist. Im Gastrobereich wäre das für sehr viele von Vorteil (zumal hier auch viele beschäftigt werden, deren Muttersprache nicht Deutsch ist).

Benötigte Kompetenzen

Reine Softwareentwicklung:

  • Drei-Schichten-Architektur
  • Softwareentwicklung für mobile Systeme („ressourcensparende Programmierung“)

MMK für Menschen mit kognitiven und geistigen Behinderungen

Ressourcen

Programmieraufwand für ein stabiles, robustes und einsetzbares System: grob geschätzt 3-4 Personenjahre

Kontaktperson

Dipl.-Ing. Gerhard Nussbaum