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Image: ÖRK/M.Hechenberger

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Das Österreichische Rote Kreuz verlieh den Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung an Assoz. Univ.-Prof. Mag. Dr. Birgit Haslinger LL. M. (LSE).

Am 27. September 2017 hat das Österreichische Rote Kreuz den Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung verliehen. Alljährlich werden damit Personen geehrt, die sich durch herausragendes humanitäres Engagement auszeichnen. Heuer erhielten der Vorstand des Arbeitsmarktservice Johannes Kopf, die Journalistin Sibylle Hamann und die Völkerrechtlerin Birgit Haslinger den Humanitätspreis.

Das Grundanliegen von Birgit Haslinger ist die vereinfachte Anwendung und Einhaltung des Humanitären Völkerrechts in immer komplexeren Situationen. „Frau Haslinger trägt dazu bei, einen wichtigen Kernbereich des Roten Kreuzes – das Humanitäre Völkerrecht –, durch ein Mindestmaß an Regeln und Menschlichkeit weiterzuentwickeln“, sagt der Rotkreuz-Präsident.

„Die Normen des humanitären Völkerrechts stellen einen Ausgleich zwischen der Berücksichtigung militärischer Notwendigkeit und der Aufrechterhaltung von Mindeststandards an Menschlichkeit dar und sollen durch Krieg verursachtes Leid begrenzen. Es freut mich, durch meine Tätigkeit in Wissenschaft und Lehre einen Beitrag dazu leisten zu können“, bedankt sich die stellvertretende Vorständin am Institut für Völkerrecht, Luftfahrtrecht und Internationale Beziehungen an der Johannes Kepler Universität Linz.



Prof. Stadlmeier, Head of Department discussed the judgment of the Austrian Constitutional Court with the participants of the latest meeting of the Aviation Law Forum in Salzburg, at Hangar 7 of the Flying Bulls.



Der Institutsvorstand, A.Univ.Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, referierte am Österreichischen Völkerrechtstag in Tutzing am Starnberger See zu Fragen der Neutralität im Kontext der Cyber Warfare.



Less Lethal Weapons – Nicht tödlich oder weniger tödlich?
Seminar - Rechtsfragen zum Einsatz nicht oder minder tödlicher Waffen





Am 21. November 2016 fand im Grazer Meerscheinschlössl das von der Karl Franzens Universität Graz in enger Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz, dem Österreichischen Roten Kreuz und dem Österreichischen Außenministerium veranstaltete, mittlerweile alljährlich stattfindende, Seminar zum humanitären Völkerrecht statt. Die diesjährige Veranstaltung stand ganz im Zeichen sogenannter „Less-Lethal Weapons“ (LLW) – auf Deutsch: nicht oder mindertödliche Waffen beziehungsweise Wirkmittel. Diese Waffen zielen in der Regel nicht darauf ab zu töten, sondern versuchen, den Gegner kampfunfähig zu machen oder diesen in die Flucht zu schlagen.
Bevor mit den eigentlichen Vorträgen begonnen wurde, bedurfte es zunächst einer Begriffsdefinition der LLW. Um für ein besseres Verständnis beim Publikum zu sorgen, leitete A. Univ. – Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, Leiter des Instituts für Völkerrecht, Luftfahrtrecht und Internationale Beziehungen der JKU Linz, die Konferenz mit einem anschaulichen und zugleich lehrreichen Video ein. Gezeigt wurden alle möglichen Arten von LLW. Dass das Video einige Besucher blass werden ließ, gibt Aufschlüsse darüber, dass LLW ganz und gar nicht ungefährlich sind und auch großes Leid hervorrufen können. Manche LLW haben bereits zum Tod geführt.
Das erste Panel, unter dem Vorsitz von Prof. Stadlmeier, befasste sich mit den Aspekten rund um den Einsatz von LLW im militärischen Bereich. Während Brigadier Dr. Karl Edlinger vom Österreichischen Bundesheer seine Ausführungen über die jeweiligen Systeme und rechtlichen Aspekte des militärischen Einsatzes von LLW machte, referierte Oberstleutnant Franz Pirker, ebenfalls vom Österreichischen Bundesheer, über seine persönlichen Erfahrungen mit nicht- oder minder tödlichen Waffen während seines Auslandseinsatzes im Kosovo.

Botschafter Prof. Dr. Helmut Tichy und Hofrat Prof. Dr. Keplinger

Am Nachmittag beschäftigte sich das zweite Panel unter dem Vorsitz von A. Univ. – Prof. Dr. Gerd Oberleitner, Institutsvorstand des Instituts für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der KFU Graz, mit dem polizeilichen Einsatz nicht oder minder tödlicher Wirkmittel. Hofrat Prof. Rudolf Keplinger von der Landespolizeidirektion OÖ referierte über die rechtlichen Aspekte des polizeilichen Einsatzes von LLW, während Oberst Hermann Zwanzinger vom Österreichischen Innenministerium über einsatztaktische Aspekte des polizeilichen Einsatzes von LLW sprach.
Anschließend hielt Dr. Bernd Schneider vom Österreichischen Roten Kreuz einen Impulsvortrag über dein Einsatz von LLW aus humanitärer Sicht. Er durchleuchtete die verschiedensten humanitätsrechtlichen Grundsätze und kam zu dem Schluss, dass einige, wenn auch nicht alle, LLW große rechtliche Probleme aus humanitätsrechtlicher Sicht hervorrufen.
Zu guter Letzt fasste Botschafter Univ.-Prof. Dr. Helmut Tichy die Konferenz in einem abschließenden Resümee zusammen. Er zeigte die unterschiedlichen Einsatzspektren der LLW auf. Diese werden sowohl im bewaffneten Konflikt, als auch beim polizeilichen Einsatz zur Beendigung gewaltsamer und ausschreitender Großdemonstrationen beziehungsweise Protesten verwendet, als auch beispielsweise in Gefängnissen. Tichy verwies auf die unterschiedlichen rechtlichen Materien, die beim Einsatz von LLW zu berücksichtigen sind, wie dem humanitären Völkerrecht, doch auch den Menschenrechten und dem innerstaatlichen Verwaltungsrecht.
Insgesamt war die gut besuchte Veranstaltung ein voller Erfolg. Man darf schon auf die nächstjährige Konferenz gespannt sein, die wieder in Linz stattfinden wird.



Luftfahrtrecht Workshop am 7. November 2016

Am 7. 11. 2016 fand am Blue Danube Airport Linz der traditionelle Luftfahrtrecht-workshop des Instituts für Völkerrecht, Luftfahrtrecht und Internationale Beziehungen zum Thema „unbemannte Luftfahrzeuge“ unter dem Vorsitz des Institutsvorstands A.Univ.Prof. Mag. Dr. Sigmar Stadlmeier statt. Rechtsanwalt Mag. Joachim J. Janezic referierte über die Vorschläge der EASA zur Regulierung unbemannter Luftfahrzeuge auf europarechtlicher Ebene; Ing. Franz Graser, der Leiter der Licensing and Supervision Authority der Austrocontrol Wien gab einen Einblick in das Verfahren rund um die Bewilligung und den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge aus innerstaatlicher Sicht. Nachdem das österreichische Luftfahrtrecht insgesamt fünf verschiedene Kategorien ziviler unbemannter Luftfahrzeuge, angefangen vom Modellflugzeug über die klassische „Spielzeugdrohne“ bis hin zum gewerblich genutzten unbemannten Luftfahrzeug ohne Sichtbetrieb kennt, sind die rechtlichen Problemstellungen denkbar komplex.

RA Mag. Joachim Janezic

 

Dr. Matthias Schmidl, stv. Leiter der Datenschutzbehörde Wien, befasste sich mit datenschutzrechtlichen Aspekten beim Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge und ging hier insbesondere der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen beziehungsweise Einschränkungen unbemannte Luftfahrzeuge Fotoaufnahmen von Personen machen können und wie sich Betroffene gegebenenfalls rechtlich zur Wehr setzen können. Zugleich stellte Dr. Schmidl aktuelle datenschutzrelevante Neuerungen auf europarechtlicher Ebene vor. So soll die erst kürzlich erlassene Datenschutz-Grundverordnung am 25.5.2018 in Kraft treten und damit zu einer Neuordnung des Datenschutzrechts auf innerstaatlicher Ebene beitragen.

A. Univ. Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier

 

Auf die Präsentationen folgte eine angeregte Diskussion über rechtliche wie auch praxisnahe Aspekte beim Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge. Vor allem ging es darum, den privaten Konsumenten ausreichend über die rechtlichen Implikationen beim Einsatz von Drohnen und gleichartigen unbemannten Luftfahrzeugen aufzuklären, um Missverständnissen vorzubeugen und um etwaige negative Rechtsfolgen beim Einsatz derartiger Fluggeräte zu vermeiden.

Ing. Franz Graser, Austrocontrol

 



„Nicht tödlich oder weniger tödlich?" - Seminar zu „Less-Lethal Weapons" in Graz am 21.11.2016



Luftfahrtrecht-Workshop am 7. November 2016

Rechtsfragen unbemannter Luftfahrzeugsysteme

Spätestens seit dem near miss zwischen dem Schirennläufer Marcel Hirscher und einer Kameradrohne zu Weihnachten 2015 in Madonna di Campiglio sind die Unbemannten Luftfahrzeugsysteme in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Österreich hat diese Geräte in §§ 24 c-l LFG in Verbindung mit dem LTH/BTH 67 der Austro Control bereits grundsätzlich geregelt; daneben werden auf EU-Ebene die Weichen gestellt, auch für die "Kleinen" unter 150 kg Abflugmasse einheitliche europäische Regelungen im Wege einer implementing regulation zur Basic Regulation 216/2008 einzuführen.
Die luftfahrtrechtlichen Überlegungen zur Integration der "Unbemannten" in das Luftfahrtumfeld stellen freilich nur einen Teil der Gesamtproblematik dar. Die Fähigkeit derartiger Plattformen, auch Nutzlasten wie Kameras zu tragen, stehen im Fokus des öffentlichen Interesses (und des alljährlichen Weihnachtsgeschäfts), ermöglichen oder erleichtern aber auch ein Eindringen in fremde Privatsphären.

Vorsitz: A.Univ.Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M. (JKU Linz)
Referenten:
RA Mag. Joachim J. Janezic (Institut für österr. und internat. Luftfahrtrecht Graz)
Ing. Franz Graser (Leiter LSA, Austro Control Wien)
Dr. Matthias Schmidl (stv. Leiter, Datenschutzbehörde, Wien)

Blue Danube Airport Linz-Hörsching, Sky Gourmet Seminarraum
Beginn: 13:00

Wir bitten um Anmeldung bis 24. Oktober 2016 an intlaw(/\t)jku.at



Obituary

With great sadness director and staff of the Institute of Public International Law, Air Law and International Relations have noted the decease of Prof. Dr. Hans-Ernst Folz (1933-2016), founder and director of the Institute 1974-1981.



Früherer Institutsvorstand und Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät kommentiert VfGH-Erkenntnis zur Aufhebung der Bundespräsidenten-Stichwahl

Former director of the institute and Dean of the Faculty of Law comments on the decision of the Austrian Constitutional Court concerning recent presidential elections



41. Österreichischer Völkerrechtstag vom 9.-11.6.2016

Zum vom Institut für Völkerrecht der Paris Lodron Universität Salzburg veranstalteten 41. Österreichischen Völkerrechtstag am Mattsee in Salzburg hat auch das Institut für Völkerrecht, Luftfahrtrecht und Internationale Beziehungen der Johannes Kepler Universität Linz einen wichtigen Beitrag geleistet.

Vortrag von Assoz. Univ.-Prof. Dr. Birgit Haslinger, LL.M. (London): Potential und Grenzen des Völkerrechts zur Steuerung des Verhaltens nichtstaatlicher Akteure

Im Rahmen des Panels mit dem Titel „Strategien zur Einbindung nichtstaatlicher Akteure in das Völkerrecht“ hielt Assoz. Univ.-Prof. Dr. Birgit Haslinger, LL.M. (London) einen Vortrag über Potential und Grenzen des Völkerrechts zur Steuerung des Verhaltens nichtstaatlicher Akteure. Ihr Kollege, A. Univ.-Prof. Dr. Gerd Oberleitner, von der Universität Graz referierte zum Thema „Ownership“ als Strategie, nichtstaatliche Akteure zur Befolgung völkerrechtlicher Standards zu bewegen. Prof. Haslinger ging der Frage nach, inwieweit nichtstaatliche Akteure als Adressaten völkerrechtlicher Normen überhaupt in Betracht kommen und inwiefern die verschiedenen nichtstaatlichen Akteure im Rahmen von Normsetzungsprozessen eingebunden werden können um die Beachtung völkerrechtlicher Normen zu gewährleisten. Prof. Haslinger referierte einerseits über die Beachtung des Völkerrechts nichtstaatlicher Akteure im Wege der Selbstbindung, andererseits diskutierte sie aktuelle Entwicklungen im UN-Menschenrechtsrat im Hinblick auf potenzielle Steuerung und Regulierung transnationaler Unternehmen im völkerrechtlichen Kontext.
Im Anschluss erfolgte eine spannende Diskussion darüber, wie man in Zukunft nichtstaatliche Akteure vermehrt in Normsetzungsprozesse einbinden kann und wie man durch allenfalls verbindliche Normen die Beachtung völkerrechtlicher Normen durch nichtstaatliche Akteure bestmöglich gewährleistet.

Vortrag Birgit Haslinger

Image: Universität Salzburg/Institut für Völkerrecht/Czerlinka-Wenndorff Brigitte

41. Austrian Public International Law Conference from 9th – 11th June 2016

This year the Institute of Public International Law of the Paris Lodron University Salzburg organized the 41st Austrian Public International Law Conference, which took place at Mattsee (Salzburg). The Institute of Public International Law, Air Law and International Relations of Johannes Kepler University Linz made an important contribution.

Presentation of Assoz. Univ.-Prof. Dr. Birgit Haslinger, LL.M. (London): Potentials and limits of international law with regard to the regulation and governance of non-state actors

Within the panel called “strategies for the inclusion of non-state actors in international law” Assoz. Univ.-Prof. Dr. Birgit Haslinger, LL.M. (London), discussed the potentials and limits of international law with regard to the regulation and governance of non-state actors. Her colleague, A. Univ.-Prof. Dr. Gerd Oberleitner, gave a presentation on “Ownership” as a strategy to induce non-state actors to comply with international legal standards. Prof. Haslinger considered the question how non-state actors can be bound by international law and to what extent non-state actors can be involved in the processes of standard setting and rule-making. She analysed the different ways of self-commitment of non-state actors to international standards and discussed recent developments within the UN-Human Rights Council regarding the governance and regulation of transnational companies within the context of international law.
The presentation was followed by a discussion on the question of how non-state actors can be better involved in standard-setting and rule making processes in the future and how - if required - the increased adherence of non-state actors to legally-binding international law obligations can be accomplished.

Panel mit Haslinger und Oberleitner

Image: Universität Salzburg/Institut für Völkerrecht/Czerlinka-Wenndorff Brigitte

Panel "Nichtstaatliche Akteure als Hüter des Völkerrechts" moderiert von A. Univ.-Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M. (London)

A. Univ.-Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M. (London) moderierte das Panel „Nichtstaatliche Akteure als Hüter des Völkerrechts“. Dr. Astrid Reisinger-Coracini, Leiterin der Salzburger Summer School über Internationales Strafrecht, referierte hierbei über das Thema der Sicherstellung von „Compliance“ durch nichtstaatliche Akteure. Insbesondere die Einbindung nichtstaatlicher Akteure in die Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof wurde von Dr. Coracini durchleuchtet.
Zugleich moderierte Prof. Stadlmeier auch das Praktiker-Panel. Bruno Simma, ehemaliger Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und Christoph Schreuer, ehemaliger Professor am Institut für Völkerrecht an der Universität Wien diskutierten hierbei über aktuelle Berichte aus der Schiedsgerichtspraxis. Besonders interessant wurde die Diskussion, als auf aktuelle Entwicklungen, wie dem viel diskutierten TTIP-Abkommen Bezug genommen wurde. Es stellte sich die Frage, inwieweit Schiedsgerichte die Interessen der Unternehmen auf der einen Seite und das öffentliche Interesse, wie Gesundheitsschutz und Umweltschutz auf der anderen Seite, berücksichtigen.

Stadlmeier Panel mit Coracini

Image: Universität Salzburg/Institut für Völkerrecht/Czerlinka-Wenndorff Brigitte

Panel "non-state actors as guardians of international law" chaired by A. Univ.-Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M. (London)

A. Univ.-Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M. (London), chaired the panel called “non-state actors as guardians of international law”. Dr. Astrid Reisinger-Coracini, director of the Salzburg Summer School on International Criminal Law discussed how and to what extent non-state actors can contribute to compliance in international law. Coracini examined especially the inclusion of non-state actors within the proceedings before the International Criminal Court.
Furthermore, Prof. Stadlmeier chaired the panel for practitioners. Bruno Simma, former judge at the International Court of Justice in The Hague, and Christoph Schreuer, former professor of international law at the University of Vienna, discussed recent developments in the field of arbitration. The discussion became even more interesting when one of the most disputed and most discussed multilateral trade agreements, the TTIP was analysed. Prof. Simma and Prof. Schreuer analysed the question how arbitration courts take into consideration the interests of companies on the one hand and public interest, such as protection of health and protection of the environment, on the other hand.

Praktikerpanel mit Schreuer und Simma

Image: Universität Salzburg/Institut für Völkerrecht/Czerlinka-Wenndorff Brigitte





Wichtige Information für Studierende:
Beachten Sie die folgenden Übergangsbestimmungen

Important notice to students:
Please note the following transitional provisions


Ab WS 2016/17 starten die LVAs "Precourse" und "VL Public International Law".

Der Precourse wird ab WS 2016/17 "geprüft" (keine Note, nur "(nicht) teilgenommen") und ist Antrittsvoraussetzung für die neue (schriftliche!) Fachprüfung Public International Law.

Die Fachprüfung Public International Law kann daher erst ab SS 2017 nach neuem System angeboten werden (vorher kann noch niemand die Antrittsvoraussetzungen erfüllen).

Jene, die den ersten Studienabschnitt nach altem Curriculum (und damit "Legal English") bei Inkrafttreten des neuen Curriculums schon haben, können im Studienjahr 2016/17 noch zur FP alten Stils (mündlich, deutsch) antreten.



Best Presentation Award for Mag. Elisabeth Hoffberger at CELCOS conference

From March 3rd until April 4th, 2016 the „CELCOS“ conference (Central European Law Conference for Students) took place at the University of Maribor (Slovenia). “CELCOS” is a partner project coordinated between the European Commission and the University of Maribor. The conference dealt with the issue of “Strengthening the Rule of law in the EU”.
Students of more than 20 different nations participated in the conference, giving presentations on topics, such as market freedoms, data protection, migration and consumer protection. The students had to present their topics within 10-15 minutes. An expert panel, consisting of national as well as international judges and professors of various universities, commented on the presentations or asked general questions. Those students, who performed best with regard to rhetoric accomplishments and legal expertise, were given a special award in each panel. Mag. Elisabeth Hoffberger, university assistant at the Institute of International Law and Aviation Law, held a presentation about the “Justiciability of European Values” for which she received the “Best Presentation Award”.
Apart from the presentations a miscellany will be published containing all the papers that were presented at the conference.



On 3 December Prof. Stadlmeier testified in a public hearing before the Constitutional Committee of the Austrian Parliament. The hearing marked the beginning of the parliamentary debate on the People Motion on Austria's exit from the European Union. Prof. Stadlmeier pointed out that an exit would aggravate - rather than solve - the issues raised in the motion. Given the depth of economic interdependence between Austria and the other 27 EU Member States and in view of the very short period of two years during which a legal Post-Exit regime could be built, a return to the European Economic Area (EEA) would be the only feasible option. It would also mean a return to the legal situation before 1995, being required to play by the rules of the EU Internal Market, without any influence thereto, or losing 70% of the current market for exports.

German version:
Am 3. 12. 2015 war der Institutsvorstand, a.Univ.Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier LL.M., gemeinsam mit 4 weiteren ExpertInnen zu einem öffentlichen Hearing im Verfassungsausschuss des Nationalrates beigezogen. Das Hearing eröffnete die parlamentarische Behandlung des EU-Austritts-Volksbegehrens. Prof. Stadlmeier wies eindringlich darauf hin, dass ein Austritt die von den Initiatoren des Volksbegehrens relevierten Probleme nicht lösen, sondern noch verschärfen würde: Angesichts des Ausmaßes der volkswirtschaftlichen Verflechtung Österreichs mit den anderen EU-Mitgliedstaaten und der kurzen Zeit von zwei Jahren, innerhalb derer ein rechtliches Nach-Austritts-Regime errichtet werden müsste, bliebe faktisch nur eine Rückkehr in den EWR, mit gleichen Konsequenzen wie vor 1995: Nachvollzug des gesamten Binnenmarkt-Regimes ohne jeglichen Einfluss darauf, oder Verlust von 70% des Exportmarktes.



Director of the Institute teaches at the Theresan Military Academy

The Director of the Institute, A.Univ.Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M., joined the teaching staff of the Theresan Military Academy in Wr. Neustadt for the module on the Law of Armed Conflict (LOAC), part of the "international semester" of the three-year-programme on basic officer's training at the world's oldest military academy (founded in 1752). Since cadets of other European military academies join the international semester as guest students, the programme is held in English. Prof. Stadlmeier, Lieutenant-Colonel in the Austrian Army Militia and author of the respective chapter on LOAC in the Austrian Manual of International Law (Österreichisches Handbuch des Völkerrechts), was coaching a group of cadets through various scenarios related to the planning and conduct of military operations requiring considerations and decisions related to the International Law of Armed Conflict.





Academic visitor from Osijek

Dr. Dunja Duic, Associate Professor at the Institute of European Law at Josip Juraj Strossmayer University of Osijek in Croatia spent one week at Johannes Kepler University, teaching in the main lecture on European Union law and in the specialised class on EU external relations (both taught in winter term by Prof. Stadlmeier), as well as in the optional class on Legal English (taught by Mag. Kirchberger).
The cooperation with Osijek is a follow-up from the close ties and well-established cooperation of the Institute of Public International Law with Zagreb University which has been going on for more than a decade. The current head of the Institute of European Law and Vice-Dean of the Faculty of Law in Osijek, Prof. Tunjica Petrasevic, had visited Linz several years ago on a research scholarship while finishing his Ph.D. thesis, and returned in 2012 for one week under the "Erasmus plus" scheme for a teaching visit. Prof. Dr. Dunja Duic has now followed his footsteps, and we warmly welcome her at JKU.



Ass.-Prof. Dr. Birgit Haslinger LL. M. (LSE) at the ZVR Transport Law Day 2015 (ZVR Verkehrsrechtstag 2015)

Legal questions concerning the conduct and financing of ambulance services don't stop at national borders. On the contrary, there is an array of European standards that have to be considered. These encompass general European rules, such as the fundamental freedoms, and go beyond to specific questions in European Competition Law, especially State Aid and Public Procurement Law.

Prof. Haslinger's presentation offered a cursory overview about these legal topics and discussed select questions in regard to the European Courts' recent case-law.

A special edition of the ZVR featuring all the speaker's contributions will soon be published.



application/pdfProgrammheft zum Seminar "Rechtsfragen Autonomer Waffensysteme" (912KB, Programme of the seminar "Legal Issues of Autonomous Weapon Systems"; held entirely in German!)



application/pdfInstitutsvorstand hält Vortrag zu Cyber Warfare vor den Rechtsschutzbeauftragen des BMI, BMJ und BMLVS (174KB, Head of Institute gives a lecture in front of the Legal Protection Appointees of the Austrian Ministries BMI, BMJ and BMLVS; written in German)



Mag. Dr. Werner Schiffner, MBA, Ass.-Prof. Dr. Birgit Haslinger LL. M. (London) and Univ.-Prof. Mag. Dr. Gabriele Anderst-Kotsis at the awarding of the Award for Exeptional Performance in Teaching and/or Research by the Upper Austrian FLI-Funding Programme.