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2014



[Do. 11.12.2014, 15:00-20:00 Uhr] JKU Master Day powered by ÖH JKU (German)

Sind Sie auf der Suche nach einem Masterstudium?

Am JKU Master Day werden alle Ihre Fragen zu den JKU Masterstudien beantwortet! Ab 15:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit sich individuell beraten zu lassen, Einblicke in alle Studienrichtungen zu erhalten und sich zu vernetzen.

Hier finden Sie das gesamte Programm zum Download:

Weitere wichtige Informationen und Links finden Sie hier:



Friday, December 5th, 2014: Lecture "Degradation and Crack Growth in Polyethylene" by Prof. Susan Mantell, University of Minnesota (English)

application/pdfProgramme (138KB)



Mi 29.10.2014, 15:30 Uhr: Veranstaltung "Solarenergie und Kunststoff", Wels (German)

Der Ökoenergie- und Kunststoff-Cluster laden am 29. Oktober 2014 sehr herzlich zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein, um den ersten, zu 100 Prozent aus Kunststoff gefertigten Solarkollektor von Sunlumo zu präsentieren.

Im Fokus der Veranstaltung steht der Gedanke der Vernetzung - von der Vision zur Innovation und von der Forschung zur Umsetzung. Das Programm umfasst eine hochkarätige Expertenrunde mit Vertretern aus der Solarforschung, Kunststoff-Forschung und Automatisierungstechnik. Der Zusammenhang von Wertschöpfungskette und strukturierten Produkt- und Produktionsentwicklungs-prozessen sowie der Weg von Idee hin zur Serienfertigung eines Solarkollektors aus 100 % Kunststoff wird anhand der Pilotserie des Eine-Welt-Solar-Kollektors gezeigt.

Nähere Infos finden Sie auf der Website des Kunststoffclusters.

application/pdfProgramm (236KB)



Am Markt gefragt: Erster JKU-Promovend mit Schwerpunkt Kunststofftechnik (German)

[16.10.2014] 2009 wurde mit dem Kunststoff-Studium an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz eine Herzensangelegenheit von Rektor Richard Hagelauer Wirklichkeit. Heuer haben die ersten „PionierInnen“ das Studium, das gemeinsam mit den Kooperationspartnern Borealis und OMV aufgebaut wurde, absolviert. Mit Markus Povacz hat nun auch erstmals ein Student sein Doktorratsstudium der Technischen Wissenschaften interdisziplinär mit Kunststofftechnik verknüpft und abgeschlossen.

Hagelauer ist seit 1. Oktober 2007 Rektor der größten Universität Oberösterreichs. Seither wurde an der JKU der Bereich Polymerchemie und Kunststofftechnik kontinuierlich ausgebaut und gestärkt. „Kunststofftechnik ist ein enorm zukunftsträchtiger Bereich, ich bin froh und stolz, dass wir diesen Studienzweig an der JKU aufbauen konnten. Mit einem Bachelorstudium und drei Masterstudien existiert an der JKU heute das breiteste akademische Kunststoffprogramm Europas, vermutlich sogar weltweit. Der internationale Charakter des Studiums wird auch dadurch unterstrichen, dass alle drei Masterstudien auf Englisch absolviert werden können“, freut sich Hagelauer.

Hervorragende Karrierechancen
Entsprechend gefragt sind die JKU-AbsolventInnen. Das kann auch der 28-jährige Steyrer Markus Povacz bestätigen: Er hat Anfang Oktober bereits eine Tätigkeit im Qualitätsbereich eines bekannten amerikanischen Konzerns begonnen, der sich mit der Fertigung von Hochleistungswerkstoffen (Faserverbundwerkstoffen) beschäftigt.

„Das Doktoratsstudium war stark geprägt durch die hervorragende wissenschaftliche Betreuung durch die Professoren und das ausgezeichnete freundschaftliche Zusammenarbeiten mit Kolleginnen und Kollegen. Dieser tolle Zusammenhalt hat sich auch außerhalb des Studiums gezeigt, so hat das Team der Kunststofftechnik u.a. bei den letzten beiden Schlachten der Fakultäten den 1. und 2. Platz belegt“, erinnert sich Povacz. Dem Kunststoff-Bereich würde der Hobby-Koch sofort 5 Hauben geben: „Ich kann das Studium jedem empfehlen, der Interesse an einer fundierten materialwissenschaftlichen Ausbildung in Verbindung mit industrienaher Forschung hat!“
Prof. Gernot Wallner, der wissenschaftliche Betreuer der Dissertation, vom Institut für Polymerwerkstoffe der JKU ergänzt: „Besonders erfreulich ist, dass die Dissertation schon jetzt zu insgesamt zwei Veröffentlichungen in angesehenen Zeitschriften geführt hat und weitere drei eingereicht sind.“

Kunststofftechnik: Oberösterreichs Steckenpferd
Rund 34.000 Arbeitsplätze bieten die etwa 220 Kunststoff-Betriebe in Oberösterreich. Wie wichtig die Kunststofftechnik aus wirtschaftlich-industrieller Sicht für den Standort Oberösterreich ist, zeigt sich auch daran, dass die Anzahl der Beschäftigten in der Kunststoffwirtschaft in Oberösterreich um einen Faktor 5 bis 6 über dem EU-Durchschnitt liegt. Die steigenden Anforderungen der Industrie und Wirtschaft erfordern gut ausgebildete Ingenieure und Wissenschafter in diesem Bereich. Die JKU reagiert auf diesen Trend und bildet Spezialisten mit besten Zukunftsperspektiven für diese Hightech-Branche aus.

Mehr Infos zum Studium: http://www.jku.at/content/e262/e242/e2380/e2560

[Christian Savoy]



Fr 10.10.2014, 14:30 Uhr: Vorstellung der JKU Kunststofftechnik im Zuge der Messe Jugend & Beruf Wels 2014 vom 08. bis 11.10.2014 (German)

Sie wissen noch nicht, welchen Weg Sie nach der Matura einschlagen sollen?

Dann haben Sie am Freitag, den 10. Oktober 2014 um 14:30 Uhr die Möglichkeit, einen kompakten und kompetenten Überblick über die Studienrichtung "Kunststofftechnik & Polymertechnologien" an der JKU Linz geboten zu bekommen (Raum "London").

Nähere Infos zum Vortrag und noch mehr über die "Jugend & Beruf" finden Sie hier.

application/pdfVorträge (431KB)



17.-19.09.2014 StudienInfoMesse SIM 2014 (German)

Wer gerne wissen möchte, was es heißt, Kunststofftechnik an der JKU Linz zu studieren, sollte am 17.09.2014 um 10:00 Uhr auf keinen Fall die Mustervorlesung "Kunststoffe - Werkstoffe des 21. Jahrhunderts (Von Molekülen zur Anwendung)" von Prof. Reinhold W. Lang im Raiffeisensaal verpassen.

Zusätzlich gibt es täglich von 12:30 bis 12:50 Uhr die Möglichkeit, sich im Hörsaal 7 einen Überblick über die Studienrichtung Kunststofftechnik an der JKU zu verschaffen.

Mehr Infos zur Messe: http://sim.jku.at.



Auszeichnung für Arbeit zum Thema Energiewende - Solarthermie (German)

[21.07.2014] Kaum ein Thema ist dringender als die Energiewende – aus diesem Grund fand im Juni zum bereits elften Mal die internationale Konferenz für solares Heizen und Kühlen "Gleisdorf SOLAR 2014" statt. Dabei wurden auch zwei Poster ausgezeichnet, wobei die JKU mit DI Markus Povacz einen der Preisträger stellen konnte.

Weltweit werden bereits 19 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energieträgern gespeist. Die Hälfte davon trägt die Biomasse bei, dann folgen die „neuen Erneuerbaren“. Wasserkraft trägt 1.000 GW bei, Solarwärme 330 GWth, Windkraft: 318 GW und die Photovoltaik 139 GW.
 
Großer Andrang
286 TeilnehmerInnen aus 21 Nationen diskutierten in der Steiermark diese Entwicklung, wobei führende ExpertInnen im Rahmen der Konferenz über die Ergebnisse neuer Forschungsprojekte, aktuelle Ansätze sowie erfolgreiche Projekte informierten.
Zwei der Poster-Vorträge wurden schließlich prämiert, wobei sich auch DI Povacz vom Institute of Polymeric Materials and Testing (IPMT) der JKU (Vorstand: Prof. Reinhold W. Lang) freuen durfte. Seine Ausführungen zum Thema „Neuartige Polyolefine für solarthermische Absorber“ wurden neben einem Beitrag von Robert Buchinger (Sunlumo Technology) ausgezeichnet. „Eine schöne Bestätigung der Qualität der Forschung, die an der JKU betrieben wird“, freuten sich DI Povacz und Prof. Lang. Sowohl die Arbeiten von Herrn DI Povacz als auch von Herrn Buchinger wurden im Rahmen des vom JKU-IPMT geleiteten Großforschungsvorhabens SolPol-1/2 durchgeführt.

Foto (v. l. n. r.): Prof. Reinhold W. Lang, Robert Buchinger, DI Markus Povacz, Prof. Gernot M. Wallner, Mag. Florian Nimmervoll

[Christian Savoy]



Fit für die Zukunft: Erste Absolventen der Kunststofftechnik an der JKU (German)

[11.07.2014] Oberösterreich ist ein Kunststoffland – rund 34.000 Arbeitsplätze bieten die etwa 220 heimischen Betriebe in diesem Bereich. ExpertInnen sind also gefragt – Grund genug für die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, im Jahr 2009 in Kooperation mit Borealis und OMV das Studium der Kunststofftechnik an der JKU einzuführen. Nun konnte JKU-Rektor Richard Hagelauer, dem dieses Projekt von Beginn an ein großes Anliegen war, dem ersten Absolventen des Studiums zum Abschluss gratulieren.

Winoj Balasooriya, MSc. ist als Absolvent des Studiums „Management in Polymer Technologies“ der Pionier dieser einzigartigen Studienrichtung. Der frischgebackene Master der Kunststofftechnik stammt ursprünglich aus Sri Lanka. An die JKU gelockt haben ihn das zukunftsträchtige Studium und der hervorragende Ruf der JKU. „Mich haben die studentenfreundliche Umgebung und die flexible Betreuung an der JKU sehr beeindruckt“, so Balasooriya. „Die Ausrüstung im Science Park ist wirklich ‚State of the Art‘. Auch der Einsatz der Professoren für uns Studierende war toll und enorm hilfreich. Die Professoren waren für uns immer erreichbar und stets freundlich.“
 
JKU für Zukunft gut aufgestellt
Als besonders ertragreich befindet der 28-jährige auch die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. „Die Kontakte zur Industrie und die enge Zusammenarbeit haben für eine tolle Verschmelzung von theoretischer Ausbildung und praktischer Anwendung gesorgt. Ohne Zweifel ist Kunststofftechnik einer der großen Trends für die Zukunft.“ Nun möchte er möglichst bald in einem der rund 220 Unternehmen in Oberösterreich zu arbeiten beginnen. Das sollte kein Problem sein: Rund 50 AbsolventInnen benötigt die heimische Industrie jedes Jahr.
„Die JKU ist hier am Puls der Zeit und reagiert konkret und schnell auf Anforderungen von Wirtschaft und Industrie“, so Rektor Richard Hagelauer. Er hat die JKU gemeinsam mit Borealis und OMV zur führenden österreichischen Universität im Bereich Kunststoff aufgebaut.

Foto 1 (v. l. n. r.): Rektor Hagelauer, Winoj Balasooriya, MSc., Prof. Reinhold W. Lang

Schneller Karrierestart
Dicht hinter Winoj Balasooriya, MSc. ging DI David Hummelberger über die Ziellinie: Er hat als erster Studierender das Masterstudium „Polymer Technologies and Science“ abgeschlossen. „Ich war schon an der HTL von Kunststofftechnik und Leichtbau begeistert; das Studium an der JKU war die logische Folge. Es war eine anspruchsvolle, aber sehr lehrreiche Zeit und geprägt von tollen Erlebnissen.“ Er ist das beste Beispiel, wie gefragt das Studium in Wirtschaft und Forschung ist: Hummelberger ist bereits nach Karlsruhe gezogen, wo er im wissenschaftlichen Dienst am renommierten Institut für Technologie (KIT) tätig ist. „Fächerübergreifende, praxisnahe und doch in den Grundlagen fundierte Ausbildung ist ein perfekter Hintergrund für eine Karriere. Man hat uns David Hummelberger quasi aus den Händen gerissen“, ist auch Prof. Martin Schagerl (Institut für Konstruktiven Leichtbau) vom Erfolg der Absolventen überzeugt.
 
Hervorragende Zusammenarbeit von JKU und Borealis
„Der Bedarf an exzellent ausgebildeten Fachkräften und ForscherInnen in der Kunststoffindustrie steigt stetig an. Deshalb hat sich Borealis 2009 gemeinsam mit der OMV zur Unterstützung des Kunststofftechnikstudiums in Linz entschieden und wir freuen uns darüber, dass Herr Balasooriya nun als erster Absolvent das Studium abgeschlossen hat“, sagt Alfred Stern, Borealis Executive Vice President Polyolefins. „Mit dem Kunststofftechnikstudium gibt es in der Kunststoffindustrie hervorragende Berufs- und Karrierechancen und wir hoffen, auch in den kommenden Jahren viele Interessierte für dieses Studium begeistern zu können.“
 
„Ziel ist es, Kunststoffe und Verarbeitungsverfahren weiter zu entwickeln, und für diese stetig neue und innovative Anwendungen zu erschließen. Die Zukunftsaussichten für AbsolventInnen sind hervorragend, da die Kunststoffbranche als Hightech-Sparte mit überdurchschnittlichem Wachstum gilt“, bestätigt auch Prof. Reinhold Lang, Vorstand des Institute of Polymeric Materials and Testing.
Arbeit finden die künftigen Absolventen des Studiums vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Anwendungstechnik, Vertrieb, in der Geschäftsführung, im Bauwesen, im Verpackungsbereich, in Luft- und Raumfahrt, in der Sportartikel-, Automobil-, und Elektroindustrie.
 
Von Bauwesen bis Raumfahrt
Die Disziplinen Kunststofftechnik, Polymer-Chemie, Maschinenbau und Mechatronik sind die Grundpfeiler des neuen Kunststofftechnik-Studiums an der JKU, die als Studienrichtungen das Bachelorstudium Kunststofftechnik sowie die Masterstudien Polymer Technologies and Science sowie Management in Polymer Technologies bietet und in denen derzeit 241 Studierende ausgebildet werden. Sie befassen sich mit der Erforschung und Anwendung physikalischer, chemischer und technischer Eigenschaften der Kunststoffe.

Foto 2: DI David Hummelberger

Mehr Infos zum Studium: http://www.jku.at/content/e262/e242/e2380/e2560



Mi 02.07.2014, 19:00 Uhr; Technologie Gruppe Kremstal (TGK) - Vortrag: "Kunststoff - Werkstoff der Zukunft?" (German)

o. Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Reinhold W. Lang
Institutsvorstand, Institute of Polymeric Materials and Testing (IPMT), Johannes Kepler Universität Linz

anschließend Podiumsdiskussion mit

DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer OÖ Clusterland)
Dr. Uwe Bauer (Entwicklungsleiter Greiner Packaging International)
Mag. (FH) Rene Haidlmair (Vorstand Technologiegruppe Kremstal)
Dr. Thomas Walther (Leiter Anwendungstechnik Arburg)



Mo 23.06.2014, 16:30 Uhr; JKU Linz, Halle C - Informationsveranstaltung "Talent Management & Careers in the Polymer Industry"(German)

Die beiden Institute "International Management" und "Polymeric Materials and Testing (IPMT) laden herzlich zur Informationsveranstaltung "Talent Management & Careers in the Polymer Industry" ein, in dessen Rahmen Ergebnisse der Masterarbeit "Talent Management in the Upper Austrian Polymer Industry" präsentiert werden.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, einerseits über Karrierewege und Karrieremöglichkeiten in der Kunststoffbranche zu informieren und andererseits, eine Möglichkeit zum Netzwerken und eine frühzeitige Kontaktaufnahme zwischen StudentInnen und Unternehmen zu bieten.

DI Markus Povacz (IPMT) & a. Univ.Prof. Mag. Dr. Iris Fischlmayr



Triple-Sieg der JKU bei Schlacht der Fakultäten 2014(German)

[12.06.2014] Am 7. Juni 2014 fand zum zweiten Mal „Die Schlacht der Fakultäten“ statt. 22 Teams – bestehend aus 4–6 Personen - mit über 100 Studierenden aus den unterschiedlichen Fakultäten der oberösterreichischen Hochschulen traten bei diesem actionreichen Wettbewerb auf der Linzer Landstraße gegeneinander an. Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz war heuer mit 9 Teams vertreten und räumte alle Stockerlplätze ab: Gratulation an das Siegerteam „Woop Woop“ (JKU SoWi), „Polymer Unchained“ (JKU TNF, 2. Platz) und „The Catalysts“ (JKU TNF, 3. Platz).
 
Das Team "Polymer Unchained" durfte sich über einen Gutschein der Reisebörse GmbH für einen Citytrip nach Prag freuen.

Die Teammitglieder (v. l. n. r.): DI Anna Hartl, DI Markus Povacz, Patrick Bradler, BSc., DI Klaus Geretschläger, DI Klemens Grabmayer

Mehr Infos und Fotos: http://www.dsdf.at/blog/10-06-2014/die-2te-schlacht-der-fakultaten-ist-geschlagen



Fr 07.02.2014, 18:00 Uhr; INTERNATIONALE AKADEMIE TRAUNKIRCHEN: Öffentlicher Vortrag: "Kunststoffe und die globale Energiewende – Herausforderungen für die Kunststoffwirtschaft jenseits vom Plastiksackerl?" (German)

Prof. Reinhold Lang ist ein Pionier auf dem Gebiet der Kunststoffforschung. In seinem Vortrag spricht er über Kunststoffe, und warum sie beim Übergang vom derzeit fossil-nuklear basierenden Energiesystem auf ein vollständig auf erneuerbare Ressourcen basierendes Energiesystem eine Schlüsselrolle einnehmen werden.
 
Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
 
Eine zuverlässige, kostengünstige und umweltschonende Energieversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die Nachhaltige Entwicklung moderner Gesellschaften. Technologischer Dreh- und Angelpunkt dabei ist die ransformation des gegenwärtigen, primär auf nicht-regenerativen fossilen Energieträgern basierenden Energiesystems auf ein Energiesystem, das sich möglichst vollständig auf erneuerbare Energien stützt. Die Notwendigkeit zur Umgestaltung des Energiesystems ergibt sich einerseits aus ökologisch-problemorientierten Überlegungen bei denen die Umweltauswirkungen des Energiesektors im Vordergrund der Betrachtungen stehen (z.B. anthropogener Treibhauseffekt und Klimaveränderung), anderseits aus ökonomisch-innovationsorientierten Ansätzen des globalen Wettbewerbs unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher, sozialer und geopolitischer Rahmen­bedingungen und Risiken.
 
Für das weitere Wachstum und die Marktdurchdringung von erneuerbaren Energietechnologien haben werkstoff-getriebene Innovationen eine zentrale Bedeutung. Ein besonderes Potential für Energieeffizienz und Solartechnologien bieten dabei Polymerwerkstoffe (Kunststoffe), die zur treibenden Kraft und damit zu den Schlüsselwerkstoffen künftiger solartechnischer Entwicklungen werden. Solar-Anwendungen von Kunststoffen haben mit den weit verbreiteten Plastiksackerln – die aktuell die öffentliche Kunststoff-Diskussion beleben - (jedenfalls derzeit) die Rohstoffbasis Erdöl gemein, woraus sich im Zusammenhang mit der großen Bedeutung von Erdöl für das Energiesystem und als Rohstoffquelle zur stofflichen Nutzung interessante potentielle Konflikte aber auch Perspektiven ableiten lassen, die anhand einiger Thesen erörtert werden.
 
Referent: o. Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Reinhold W. Lang, Institut für Polymerwerkstoffe an der JKU

Mehr Infos: http://www.akademietraunkirchen.com/veranstaltungen/archiv/



Fr 31.01.2014 bmvit Workshop
Intelligente Produktion für innovative Energietechnologien – Polymerwerkstoffe für Photovoltaik und Windkraft (German)

Die zentrale Bedeutung von adäquaten Werkstofftechnologien für künftige innovative Energietechnologien ist weithin anerkannt. Wie in anderen erneuerbaren Energietechnologien (z.B. Solarthermie) ergeben sich auf den Gebieten der Photovoltaik und Windkraft für
Polymerwerkstoffe besondere Innovationspotenziale.

Im Rahmen eines Projektes des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologien (bmvit) werden die besonderen Möglichkeiten und Chancen für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich vor dem Hintergrund bestehender nationaler Entwicklungen aber insbesondere auch internationaler Entwicklungen im Bereich von Polymerwerkstoffen
für die Photovoltaik und die Windkraft erarbeitet und bewertet.

Dazu wird eine Serie von drei Experten- und Stakeholder-Workshops veranstaltet.
Im 1. Experten- und Stakeholder-Workshop werden der Stand der Technik zu Kunststoffen in der Photovoltaik
und der Windkraft dargestellt und neue Forschungs- und Entwicklungsansätze zu Kunststoffbasierenden Verarbeitungs- und Produktionstechnologien ausgelotet und diskutiert.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologien (bmvit), das Institut für Polymerwerkstoffe und Prüfung (JKU-IPMT) der Johannes Kepler Universität Linz und der Kunststoff-Cluster laden herzlich zur Veranstaltung ein.

Ort:
JKU Linz, Science Park 1, MT 127

Kontakt:
JKU-IPMT
Altenberger Straße 69
4040 Linz
www.jku.at/ipmt
Tel: +43 (0) 732 / 2468 6610
Fax: +43 (0) 732 / 2468 6613
E-Mail: solpol(/\t)jku.at