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ReMeSe

Research Methods Seminar: Auf dem Weg nach Lissabon und Bologna

Ausgangspunkt

Forschung und Innovation werden als Kernelemente der (erneuerten) Lissabon-Strategie gesehen und Österreich ist auf einem guten Weg, das Ziel von 3% Forschungsquote im Jahr 2010 zu erreichen. Zur Erreichung dieses Ziels wird es aber auch mehr Forscherinnen und Forscher brauchen und daher im Zusammenhang mit dem Bologna Prozess neben der dreistufigen Studienreform auch die Notwendigkeit der qualitativen Verbesserung der Ausbildung der Forscher. In einer vom Österreichischen Rat für Forschung und Technologieentwicklung beauftragten Studie wird ein zusätzlicher Bedarf von mehreren hundert Forscherinnen und Forschern jährlich prognostiziert, um bei entsprechendem (Wirtschaftswachstum) das „3% Ziel“ bis 2010 zu erreichen. Auch wenn diese Zahl als hoch gegriffen erscheinen mag: die Ausbildung von qualifizierten Forschern ist wesentliches Element eines nationalen Innovationssystems.

Beteiligte Institute

Mehrere Institute der angewandten Informatik der Universität Linz und TU Wien sowie die Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research haben sich daher zusammengeschlossen, um in einem eigenen Seminar vor allem die methodische Seite der PhD-Ausbildung zu verbessern. Mit dem Bologna-Prozess wurde neben der (formalen) Vereinheitlichung vor allem auch Wert auf eine gesicherte Qualität der Ausbildung gelegt. Im Bereich der methodischen Fundierung von Dissertationen der angewandten Informatik haben die Proponenten der hohes Potential festgestellt. Durch die methodische Begleitung PhD Studierender können die Ergebnisse von (geförderten) Forschungsprojekten durch Erhöhung der Zielgerichtetheit und Qualität verbessert werden.

ReMeSe

Gemeinsam wurde daher auf informeller Basis im Herbst 2005 das „ReMeSe – Research Methods Seminar“ ins Leben gerufen. In diesem Doktorandenseminar werden in regelmäßigen eintägigen Workshops neben sehr grundsätzlichen Fragen wie „Was bedeutet Forschung in der Informatik?“ auch ganz praktische Angelegenheiten diskutiert („Wie mache ich methodisch korrekt eine State-of-the-Art Analyse?“). Die Workshops finden drei Mal jährlich statt. Das Programm bietet neben einer für alle Doktoranden relevanten Fragestellung einzelnen Teilnehmern immer auch die Möglichkeit, konkrete Problemstellungen des eigenen Dissertationsvorhabens vorzustellen und mit den Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren.

Inhalte

Die bisherigen Workshops fanden zu folgenden Themen statt: „Informatik als Wissenschaft“, „Was kennzeichnet eine/n guten Forscher/in?“, „Welche anerkannten und bewährten Vorgehensweisen bei Dissertations­vorhaben gibt es?“, „Was ist der Wert eines PhD?“, „Welche Arten von Paper-Beiträgen gibt es eigentlich?“, „Wie schreibt man ein Paper?“, „Wie schreibe ich (erfolgreich) eigene Projektanträge?“ und „Wie funktionieren industrielle Innovationsprozesse?“. Bei einzelnen Themen wurden auch externe Experten einladen. Neben dem Ziel des Sicherstellens der wissenschaftlichen Qualität, verfolgt das Seminar auch noch zwei weitere Absichten: das Verständnis für Innovation bzw. angewandte industrielle F&E soll verstärkt werden; und nicht zuletzt verfolgt die Gruppenbildung auch das Ziel, dass die Teilnehmer neben dem wissenschaftlichen Diskurs einander auch persönlich motivieren und anspornen können.

Termine

  • REMESE-1: 21.10. 2005 -- Überblick Forschungsmethoden
  • REMESE-2: 3.2. 2006 -- Ein Vorgehensmodell für Forschungsvorhaben
  • REMESE-3: 2.6. 2006 -- Typen wissenschaftlicher Publikationen, Planung von Publikationen, Verfassen wissenschaftlicher Artikel
  • REMESE-4: 20.10. 2006 -- Empirische Studien; Verfassen von Projektanträgen
  • REMESE-5: 16.2. 2007 -- Forschungsprozesse in industriellen Unternehmen (Gastreferent: DI Christian Federspiel, Catalysts)
  • REMESE-6: 13.7. 2007 -- Der Wert eines Doktorats
  • REMESE-7: 9.11. 2007 -- Modelle und Ontologien
  • REMESE-8: 8.2. 2008 -- Intellectual Property Rights (Gastreferent: Dr. Udo Gennari, CATT Linz)
  • REMESE-9: 6.6 2008 -- Systematic Literature Reviews, Modellbasierte Entwicklung
  • REMESE-10: 17.10. 2008 -- Karrierepfade nach der Dissertation
  • REMESE-11: 6.11. 2009
  • REMESE-12: 5.2. 2010 -- The Illusion of Empirical Software Engineering (Gastreferent: Prof. Klaus Schmid, Uni Hildesheim)
  • REMESE-13: 11.12. 2010 -- How Do I Present My PhD Thesis?
  • REMESE-14: 18.2. 2011 -- How to Write Research Papers
  • REMESE-15: 1.7. 2011 -- Chancen von Technologieinnovationen (Gastreferent: Manfred Ruhmer, Förderberater)
  • REMESE-16: 21.10. 2011 -- Ein Vorgehensmodell für Forschungsvorhaben
  • REMESE-17: 2.3. 2012 -- The Value of a PhD
  • REMESE-18: 23.11. 2012 -- Research with colleagues from related fields

Teilnehmer

Aktuelle Teilnehmer

  • Wolfgang Heider, Linz
  • Gerald Holl, Linz
  • Olga Kovalenko, Wien
  • Hilda Kosorus, Linz
  • Daniela Lettner, Linz
  • Angelika Musil, Wien
  • Jürgen Musil, Wien
  • Rudolf Ramler, Linz
  • Erik Sonnleitner, Linz

Frühere Teilnehmer

  • Manfred Bortenschlager, Salzburg
  • Tobias Bürger, Salzburg
  • Deepak Dhungana, Linz
  • Roman Froschauer, Linz
  • Iris Groher, Linz
  • Matthias Heindl, Wien
  • Günter Kiechle, Salzburg
  • Thomas Moser, Wien
  • Rick Rabiser, Linz
  • Karl Rehrl, Salzburg
  • Norbert Seyff, Linz
  • Wikan Danar Sunindyo, Wien
  • Dindin Wahyudin, Wien
  • Dietmar Winkler, Wien

Archiv

Unterlagen zu den bisherigen Terminen (Passwort erforderlich).

Kontakt

Das ReMeSe-Doktorandenseminar ist am Austausch mit ähnlichen Initiativen interessiert. Emails bitte an paul.gruenbacher(/\t)jku.at

Derzeit beteiligte Betreuer

  • Stefan Biffl, Wien
  • Paul Grünbacher, Linz
  • Josef Küng, Linz
  • Siegfried Reich, Salzburg