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2010 - Stefanie Rund

Charge exchange of He+ions on aluminium surfaces

Diplomarbeitsprojekt: Konferenzteilnahme "Inelastic Ion-Surface Collision", Tennessee, USA
26.09.2010 – 1.10.2010

Stefanie Rund
Contact: vorname.nachname(/\t)jku.at


Im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem Arbeitstitel: „Charge exchange of He+ ions on aluminium surfaces“ unter der Leitung von Prof. Peter Bauer beschäftige ich mich mit dem Ladungsaustausch von geladenen Teilchen an Aluminiumoberflächen. Ziel meiner Diplomarbeit ist es, diesen Ladungsaustausch experimentell zu bestimmen, die Ergebnisse richtig zu interpretieren und deren Reproduzierbarkeit zu prüfen.

Ich hatte die Möglichkeit, eine der wichtigsten internationalen Konferenzen auf dem Gebiet der inelastischen Ionenstreuung zu besuchen, um dort meine bisherigen Ergebnisse zu präsentieren und zahlreiche neue Kontakte zu knüpfen. Dieser „18th International Workshop on Inelastic Ion-Surface Collision“ (IISC-18) wurde heuer in Gatlingburg/Tennessee, in den Vereinigten Staaten von Amerika, vom 26.09. – 01.10.2010 abgehalten.

Im Rahmen der Konferenz wurden die aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert und anschließend diskutiert. Die jeweiligen Forschungsgebiete der Vortragenden waren sehr breit gefächert. Dies ermöglichte mir einen Überblick über aktuelle Methoden und Ergebnisse, von der Materialforschung für Fusionsreaktoren bis hin zur Auswirkung von Strahlungsschäden in Zellen zu erlangen.

Ein weiterer Programmpunkt dieses Workshops war die Posterpräsentation – hier hatte ich die Möglichkeit auf einem Poster meine bisherigen Ergebnisse vorzustellen. Ich war sehr begeistert über die zahlreichen Interessenten mit denen ich über mein Themengebiet sprechen konnte – daraus ergaben sich für mich teilweise neue Blickwinkel und Aspekte. Es kamen so viele Leute zu meinem Poster, dass die drei bis vier vorgesehenen Stunden für die Präsentationen wie im Flug vergingen und ich kaum Zeit hatte zum Verschnaufen. Ich kann mit Sicherheit für mich behaupten, dass ich durch die Gespräche über meine Arbeit und darüber hinaus weiteres Wissen so wie tiefere Einblicke in die Materie erlangt habe. Ebenso habe ich neue Kontakte mit Mitarbeitern von anderen Universitäten geknüpft und werde versuchen, diese auch aufrecht zu erhalten. Im Rahmen des Workshops war es mir weiters möglich, einen Fachartikel zu den Proceedings einzureichen, die im Journal Nuclear Instruments and Methods in Physics Research B erscheinen werden.

Zusammengefasst kann ich behaupten, dass dieser Aufenthalt einen großen Nutzen für mich und meine Arbeit brachte. Weiters kann ich jedem einen Besuch in den Smoky Mountains mit der „bärigen Stadt Gatlingburg“ raten – wo Bären noch in Mülltonnen wühlen und Autos noch Pick-Ups sind.