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Birgit Wiedl: Und kam der jud vor mich ze offens gericht. Juden und städtische Obrigkeiten im Spätmittelalter

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Jüdisches Leben in den mittelalterlichen Städten war geprägt vom Gegensatz zwischen der vom Landesherren bestimmten rechtlichen Sonderstellung der Juden und den Versuchen der Stadtobrigkeit, Einfluss auf und Kontrolle über „ihre“ jüdischen Bewohner/innen zu erlangen. Die in den Städten wohnenden Juden und auch Jüdinnen wussten sich jedoch nicht nur vor den städtischen Schrannen, dem Berggericht und den Schiedsgerichten städtischer Beschauer zu behaupten. Sie konnten diese auch durchaus in ihrem Interesse einsetzen, indem sie sich etwa gegen nachbarliche Beschwerden wehrten und als Kläger Christen vor städtische Gerichte brachten.