Page Areas:



Current Submenu:

Additional Information:
 

Position Indication:

Content

Elisabeth Loinig: Welche Juden allhier zu dulten oder abzuschaffen seyen. Das Aushandeln von Aufenthaltsgenehmigungen von Juden in Wien im 18. Jahrhundert

Sorry, this page is currently not available in English. Below you will find the contents in German.

Nach der Ausweisung der Juden aus Wien und Niederösterreich 1670/71 wurde einzelnen jüdischen Untertanen der Aufenthalt in Wien nur auf der Grundlage persönlicher kaiserlicher Privilegierung gestattet. Im 18. Jahrhundert war die Erteilung der Privilegien oder Toleranzen, die meist nur zum zeitlich begrenzten Aufenthalt in der Stadt berechtigten, streng reglementiert. Das dafür nötige Verfahren musste von der niederösterreichischen Regierung abgewickelt werden; die letzte Entscheidung lag jedoch immer beim Hof. Jüdinnen und Juden bedienten sich allerdings vielfältiger Strategien und einfallsreicher Argumente, um im Spannungsfeld zwischen Norm, Bürokratie und kaiserlicher Entschließung ihre Anliegen vorzubringen, zu vertreten und oft auch gegen anfängliche Widerstände durchzusetzen.