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Neuere Forschungen zur »KZ-Gesellschaft« am Beispiel des KZ Mauthausen

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Vorsitz: Bertrand Perz

14.9.2015, 17.00–19.30

SZ 3

Andreas Kranebitter

Von Städten, Staaten und Planeten. Die statistische Vermessung des sozialen Raumes der „Häftlingsgesellschaft“

Florian Schwanninger

Für die Ermordung bestimmt. Untersuchungen zur Zusammensetzung der aus dem Mauthausen-Gusen-Komplex in die Tötungsanstalt Hartheim deportierten Häftlingsgruppen

Christian Rabl

Gibt es eine Mauthausener SS? Kollektivbiographische Zugänge zum Kommandanturstab des KZ Mauthausen

Bertrand Perz

Die Wachmannschaften des KZ Mauthausen. Möglichkeiten und Grenzen der Erforschung eines heterogenen Täterkollektivs

 

SS-Personal und Häftlinge der Konzentrationslager wurden bislang weitgehend getrennt untersucht, wobei der Wissensstand, insbesondere über das Lagerpersonal, auch 70 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager nach wie vor unbefriedigend ist. Das Panel geht davon aus, dass die Beantwortung vieler Forschungsfragen zur Geschichte der Konzentrationslager nur möglich sein wird, wenn die bisher getrennte Untersuchung, Analyse und Darstellung der beiden meist entlang des Täter/Opfer-Begriffs unterschiedenen Personengruppen, die den sozialen Raum des Lagers definieren, eine stärkere Integration erfährt – daher der hier zugespitzt gewählte Begriff der „KZ-Gesellschaft“. Die vier Beiträge des Panels beziehen sich auf laufende Forschungsprojekte, die versuchen, vor diesem Hintergrund vorhandene Forschungsdesiderata zu verringern.