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Wolfgang Spickermann: Die Adaption computerbasierter Arbeitsweisen für die historisch-kritische Methode

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Der Beitrag behandelt auf einer theoretischen Ebene die Adaption computerbasierter Arbeitsweisen für die historisch-kritische Methode. Hier soll besonders auf die Problematik einer Vereinbarkeit von „naturwissenschaftlicher“ Empirie „geistes-wissenschaftlicher“ Hermeneutik sowie deren Auswirkungen auf den Einsatz computerbasierter Systeme in den historischen Wissenschaften eingegangen werden. Ferner gilt es die digitalen historischen Wissenschaften nicht als reine Textwissenschaften zu verstehen, sondern vielmehr als thematisch bestimmt und sich einer großen Varianz an Quellen bedienend. Räumliche Visualisierungen können hier als Bindeglied der zum Teil sehr diver-genten Quellen dienen, wobei eine Beschränkung auf die Darstellung von Verbreitungen bei weitem zu kurz greift. Vielmehr müssen Systeme entwickelt werden, die es erlauben Wege durch die Gesamtheit der bereitge-stellten Quellen zu aufbauen und so historische Argumentationen zu visualisieren.

Auf einer praktischen Ebene werden diese Überlegungen ergänzt durch einen Erfahrungsbericht von Gabriele Haug-Moritz über das FWF-DFG Kooperationsprojekt „Untertanen-suppliken am Reichshofrat in der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. (1576-1612)“, in welchem die konsequente Nutzung der Neuen Medien zu einer Erweiterung des analytischen Potentials führte.