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Kollaborative webbasierte Forschungsplattformen in den historischen Wissenschaften – Neue Entwicklungen und Perspektiven

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Vorsitz: Leif Scheuermann/
Wolfgang Spickermann

15.9.2015, 13.30–16.00

SZ 3

Wolfgang Spickermann / Gabriele Haug-Moritz

Die Adaption computerbasierter Arbeitsweisen für die historisch-kritische Methode

Charlotte Schubert

Neue Verfahren des Textminings und Textanalyse

Wolfgang Göderle/Susanne Rau

Raumvisualiserungen in den Neuen Medien

Leif Scheuermann

Zusammenführung verteilter heterogener Daten

 

Digitale Werkzeuge sind heute aus den historischen Wissenschaften nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung von Recherchesystemen, sei es zur Suche von Literatur oder online verfügbaren Daten sind ebenso fester Be-standteil im historischen Arbeiten, wie einfache kartographische Visualisierung oder die Generierung von Schaubildern. Andere Werkzeuge z.B. zur Netzwerkanalyse, zum strukturierten Suchen in großen Textcorpora (Datamining) oder zum Aufbau raum-zeitlicher Informationssysteme bleiben zwar meist einer eher kleinen Gruppe an Spezialisten vorbehalten, doch haben auch diese Eingang in die Geschichtswissen gefunden. Wie groß der Kreis an Interessierten geworden ist, zeigt nicht zuletzt die im Februar 2015 an der Universität Graz abgehaltene DHD Tagung mit dem Titel „Von Daten zu Erkenntnissen“, in welcher über 400 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland die Frage des Mehrwert digitaler Anwendungen in den Geisteswissenschaften diskutiert haben. Wie jedoch Manfred Thaller in seiner die Konferenz abschließenden Keynote zu Recht betonte, liegen die Probleme bei der Nutzung Neuer Medien in den Geisteswissenschaften heute nicht mehr im Bereich der Verfügbarkeit von Daten oder einzelner Anwendungen, sondern in der sinnvol-len Nutzung und Kombination dieser, im methodischen Mehrwert wie auch in einer dem Medium angemessenen für weitere Nutzer nachvollziehbaren und weiternutzbaren Präsentation des Erkenntnisprozesses.

Um diese Probleme zukünftig bewältigen zu können, bedarf es einer digitalen virtuellen Arbeitsumgebung, in der verschiedenste Daten miteinander kombiniert und mit den unterschiedlichen Werkzeugen analysiert werden können. Hierfür sind neben einer web-basierten Oberfläche, gemeinsame Metadaten- bzw. Aus-zeichnungssprachen ebenso notwendig, wie modularisierte und in ihrer Ein-und Ausgabenschnittstellen klar dokumentierte und leicht handhabbare Werkzeuge, sei es im Bereich des Datamining oder der Visualisierung.