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Aktuelles
Grundrechtstag 2013
Zukunft der Geschlechter
19. und 20. September 2013, Innsbruck
VeranstalterInnen:
Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter, Fachgruppe Grundrechte
Universität Innsbruck, Rechtswissenschaftliche Fakultät
Die Grundrechte sind eindeutig: Diskriminierungen wegen des Geschlechts, der genetischen Merkmale, der sexuellen Ausrichtung sind verboten. Dennoch: Die Annäherung an eine tatsächliche Gleichstellung bedeutet, ständig Barrieren zu überwinden, die nicht selten unüberwindlich scheinen. Dabei kommt dem Recht eine ambivalente Bedeutung zu: Es kann bestehende Strukturen und Machtverhältnisse verfestigen, zugleich aber in anderen Bereichen neue Wirklichkeiten schaffen und dadurch entscheidend die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse befördern. Zu denken ist etwa an die Einführung des Frauenwahlrechts 1918, Reformen im Familienrecht, Gendergleichheit im Arbeitsrecht, Entkriminalisierung und Gleichstellung von homosexuellen Personen.
Das Symposium legt einen Fokus auf aktuelle Themen aus der juristischen und justiznahen Berufspraxis. Es sollen Erfahrungen aus dem Berufsalltag in einen diskursiven gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Kontext gesetzt, weitere Entwicklungslinien vor dem Hintergrund des europäischen Rechtsrahmens aufgezeigt und mögliche Perspektiven zur Diskussion gestellt werden.
Panel: Alle können alles werden?
Berufslaufbahnen im öffentlichen und privaten Sektor: Konzepte und Realitäten von Geschlechtergerechtigkeit
19. September, Aula der Universität, 16.45 Uhr
Waltraud Berger, Senatspräsidentin des Oberlandesgerichts Wien
Monika Grosser, Gleichbehandlungsanwaltschaft, Regionalbüro für Tirol, Salzburg und Vorarlberg
Hanspeter Marmsoler, Personalchef in der Unternehmensgruppe Swarovski, Wattens
Silvia Ulrich, Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Legal Gender Studies
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Grundrechtstag 2013 Programm
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Grundrechtstag 2013 Anmeldung
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NEUERSCHEINUNGEN
LINZER SCHRIFTEN ZUR FRAUENFORSCHUNG
Elisabeth Greif (Hg.), SexWork(s), verbieten - erlauben - schützen?
Linzer Schriften zur Frauenforschung Bd. 51 (2012)
Karin Neuwirth/Elisabeth Greif (Hg.), Work in Progress -
Geschlechtssensible Themen im Rahmen von Dissertationsprojekten. Bedenken, Erwartungen und Ergebnisse
Linzer Schriften zur Frauenforschung Bd. 50 (2012)
Gisela Troppmair, Gewaltbetroffene Lebensgefährtinnen
Linzer Schriften zur Frauenforschung Bd. 49 (2012)
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im Trauner Verlag / Frauenforschung und Frauenstudien
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HINWEISE
Ein Nachschlagewerk für Frauen in Oberösterreich mit wertvollen Tipps und Informationen:
MARIE 2013
Weil die wirkliche Gleichstellung von Frauen im Alltag noch immer auf tönernen Füßen steht, ist für Frauen das Wissen um ihre Rechte und Ansprüche von großer Hilfe. Die von den SPÖ Frauen Oberösterreich heuer bereits zum sechsten Mal herausgegebene „Marie“– ein Nachschlagwerk für Frauen in Oberösterreich - bietet, alphabetisch geordnet, genau diese Information und Hilfestellung. Über rechtlich relevanten Fragen rund um das Thema Arbeit wird ebenso informiert wie zum Beispiel über Karenz, Sorgerecht, Unterhaltsansprüche oder die Wohnbeihilfe. Im zweiten Teil der Broschüre findet sich eine nach Bezirken geordnete Adresssammlung von Einrichtungen, die für Frauen interessant sein könnten.
Kostenlos erhältlich bei den SPÖ Frauen OÖ:
SPÖ Oberösterreich - Landesfrauenbüro
Landstraße 36
4020 Linz
frauen-ooe(/\t)spoe.at
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MARIE 2013
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Rechtshilfebroschüre des Autonomen Frauenzentrums in Kooperation mit dem Linzer Frauenbüro:
Eine Orientierungshilfe zu den Themen Lebensgemeinschaft, Ehe, Trennung, Scheidung und eingetragene (gleichgeschlechtliche) PartnerInnenschaft
- Überblick über die derzeit gültige Rechtslage zu den angeführten Themenbereichen
- hilfreiche Kontaktadressen
- Richtigstellung rechtlicher Fehlinformationen bzw. verbreiteter Fehlinterpretationen
- praxisbezogene Tipps
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Broschüre Online
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Eine Bestellung weiterer Exemplare ist im Linzer Frauenbüro unter folgender Email-Adresse möglich: frauenbuero(/\t)mag.linz.at
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Genderspezifische Beratungsstellen
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