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Linzer Schriften zu Gender und Recht

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Inhalt:

Veranstaltungen

KONFERENZ

Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung
Erste Gemeinsame Tagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. (Deutschland), der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF und der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF.

28.-30. September 2017, Köln

application/pdfProgrammfolder (1.2 MB)
Kurzinfo  (Neues Fenster)



VERANSTALTUNG des Instituts

NO LESSONS FROM THE INTERSEXED?
Anerkennung und Schutz intergeschlechtlicher Menschen durch Recht


Mi, 28. Juni 2017, 18:00 - 22:00 Uhr
Johannes Kepler Universität Linz, Keplergebäude - Halle C

Etwa 1,7 % der Weltbevölkerung wird mit Geschlechtsmerkmalen, Chromosomen oder Hormonen geboren, die nicht mit den klassischen medizinischen Vorstellungen eines „rein weiblichen“ oder „rein männlichen“ Körpers übereinstimmen (so genannte „Intersexualität“ oder „Intergeschlechtlichkeit“). Trotzdem verlangen die meisten europäischen Rechtsordnungen auch bei diesen Personen eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung entweder als „weiblich“ oder als „männlich“. Medizinische Eingriffe zur „Herstellung“ eindeutiger Geschlechtskörper werden vielfach als (notwendige) medizinische Heilbehandlung eingestuft. Werden diese Eingriffe im frühkindlichen Alter vorgenommen, werfen sie Fragen insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit der stellvertretenden elterlichen Einwilligung und den Schutz der körperlichen Unversehrtheit auf.
Seit 2013 sieht das deutsche Personenstandsgesetz vor, dass der Geschlechtseintrag im Geburtenregister frei zu lassen ist, wenn ein Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Dass Intersexpersonen durch diese „Leerstelle“ in angemessener Weise rechtliche Anerkennung und rechtlichen Schutz erfahren, wird von Expert*innen angezweifelt. Dem österreichischen Recht ist eine derartige Regelung grundsätzlich fremd.
Anträge intergeschlechtlicher Personen auf rechtliche Anerkennung ihres Status als „zwischengeschlechtlich“ sind 2016 sowohl in Österreich wie auch in Deutschland gescheitert. Die jeweiligen Rechtsfragen werden nun in beiden Ländern vor die Höchstgerichte getragen.
Diese Entwicklungen nimmt die Veranstaltung zum Anlass, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit aktuellen (Rechts-)Fragen zu Intersexualität auseinander zu setzen.

Begrüßung und Moderation
Assoz. Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Greif (JKU Linz)

von links: Noah Rieser, Luan Pertl, Elisabeth Greif, Konstanze Plett, Marija Petričević, Friederike Maaßen

Vorträge:
Männlich, weiblich, geschlechtslos – oder doch mehr? Zum Personenstand intergeschlechtlich Geborener im deutschen Recht
Prof.in Dr.in Konstanze Plett, LLM (Universität Bremen)

Grundrechtlicher Schutz der Selbstbestimmung intergeschlechtlicher Menschen
Dr.in Marija Petričević (Plattform Intersex Österreich)

Die Meinung von Kindern mit Inter* als moralisches Gewicht – Entscheidungsfindungsprozesse in der medizinischen Behandlung von Inter*
Friederike Maaßen, MA (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Göttingen)

Im Anschluss Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und
Luan Pertl (Verein intergeschlechtlicher Menschen Österreich – VIMÖ),
Noah Rieser (#NaGeh – mein Name, mein Geschlecht, meine Hochschule)

application/pdfProgramm (414KB)



ÖGGF Jahrestagung 2016: Un/Gleichheiten revisited
4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF

UN/GLEICHHEITEN REVISITED
Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung


Do 1. – Sa 3. Dezember 2016
an der JKU Linz in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz

Die vierte Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) mit dem Titel "Un/Gleichheiten revisited: Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung" fand von Donnerstag, 1. Dezember 2016, bis Samstag, 3. Dezember 2016, an der Johannes Kepler Universität (JKU) statt. Die Tagung wurde von der ÖGGF gemeinsam mit dem Institut für Frauen- und Geschlechterforschung (IFG) und dem Institut für Legal Gender Studies der JKU Linz sowie dem Institut für Medien der Kunstuniversität Linz, welches sich gemeinsam mit maiz (Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen) für die Abendveranstaltungen verantwortlich zeigte, veranstaltet.

Bei der öffentlichen Tagung wurde die Geschlechterforschung in ihrer ganzen Breite quer durch alle Disziplinen thematisiert. Neu war, dass auch Panels aus bisher weniger repräsentierten Forschungsbereichen der Gender Studies abgehalten wurden, wie etwa zu „Gender und Ökonomie“ und „Legal Gender Studies“.

Stephanie Seguino (University of Vermont) eröffnete mit der ersten Keynote die Tagung mit der brisanten Frage: „Who bears the bad news of capitalism? Gender, Race, and Austerity“. Nikita Dhawan (Universität Innsbruck) beschloss die Tagung mit einer Überprüfung genuiner feministischer Gerechtigkeitsansprüche auf globaler Ebene in ihrem Vortrag: „Transnational Justice and Gendered Vulnerability: Feminist Politics and (Im)possible Solidarities“. Dazwischen wurden knapp 80 Vorträge in 27 Panels abgehalten.

Mit dem „Open Space“ wurde Raum für Arbeitsgruppen der ÖGGF und spontane Kollektive bereitgestellt, in denen aktuelle theoretische und wissenschaftspolitische Herausforderungen aufgegriffen und bearbeitet wurden. Als Pre-Conference Events fanden ein Workshop der AG Nachwuchs (ÖGGF) zum Thema „Demokratisch-partizipative Wissenschaft in und jenseits der Universitäten“ sowie ein Treffen der Gender-Plattform zu „Qualitätsdiskussion in der Gender-Lehre“ statt.

Gerahmt wurde die Konferenz durch das Projekt „Portraits of the Unknown“ der Künstlerin Katharina Gruzei. Sie positionierte in den Tagungsräumlichkeiten übergroße weibliche Portraits von Kosmonautinnen und Astronautinnen, die trotz ihrer zentralen Beteiligung an der Raumfahrt nur wenig Bekanntheit in der Öffentlichkeit erlangt haben. Das Projekt beschäftigte sich damit mit der Sichtbarkeit der Leistungen von Frauen in männerdominierten Berufen mit dem Ziel eine solche in einem höheren Ausmaß zu erreichen.

Insgesamt nahmen über 230 Personen u.a. aus Österreich, Deutschland und der Schweiz an der Tagung teil.

Eine Veranstaltung von ÖGGF, Institut für Legal Gender Studies (JKU), Institut für Frauen- und Geschlechterforschung (JKU)
in Kooperation mit den Abteilungen Medienkultur- und Kunsttheorien sowie Medientheorien der Kunstuniversität Linz und
maiz. Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen.



VERANSTALTUNG des Instituts

„Gleichbehandlung UNTERNEHMEN. Möglichkeiten in und für Unternehmen“

Di, 15. März 2016, 09:00 - 16:30 Uhr

Repräsentationsräume der Johannes Kepler Universität Linz, Uni-Center

In Kooperation mit der Gleichbehandlungsanwaltschaft, Regionalbüro OÖ widmen wir uns dem Thema Gleichbehandlung – Möglichkeiten in und für Unternehmen. Es geht um präventive Maßnahmen in Unternehmen zur Förderung der Gleichbehandlung und zur Vermeidung von Diskriminierung. Diversity im Spannungsfeld zwischen Fürsorgepflicht und Diskriminierung.

In welchem Rahmen können Maßnahmen für Gleichbehandlung in Unternehmen umgesetzt werden? Welchen Nutzen kann dies für Unternehmen haben? Was ist dabei zu beachten? Welche Beispiele gibt es dazu aus der Praxis? Diese und ähnliche Fragen werden aus verfassungsrechtlicher, betriebswirtschaftlicher und arbeitsrechtlicher Perspektive beleuchtet und mit einem Blick aus der Praxis abgeglichen.