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Inhalt:

Studienschwerpunkt Legal Gender Studies, Antidiskriminierung und Diversity - 2. StA, NEU ab WS 2016/17

Liebe Studierende!

Der erste Studienabschnitt dient dem Erwerb von juristischem Grundwissen, im zweiten Studienabschnitt können Sie sich spezialisieren. Ich möchte Ihnen daher unseren Studienschwerpunkt vorstellen, der in seiner Konzeption in Österreich einmalig ist. Geschlechterdemokratie, Antidiskriminierung und gesellschaftliche Vielfalt sind zukunftsweisende juristische Forschungsfelder. Wir haben dazu ein praxisorientiertes, interdisziplinäres Studienprogramm entwickelt, das Ihnen sowohl national als auch international breite Berufschancen eröffnet. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie als Studierende dieses Schwerpunktes im zweiten Abschnitt begrüßen kann!

Univ.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich
Koordinatorin des Studienschwerpunktes

Ab WS 2016/17 umfasst der Schwerpunkt 21 ECTS, die sich auf zwei Semester verteilen. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel geblockt statt. Ein Einstieg ist grundsätzlich immer möglich, es wird aber empfohlen, dem hier dargestellten Aufbau zu folgen.

Die Ausrichtung des Studienschwerpunktes ist interdisziplinär und fächerübergreifend: Die Lehrveranstaltungen werden von Fachvortragenden aus den Bereichen Legal Gender Studies, Antidiskriminierungsrecht und Diversity, Familienrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht, Internationales Recht und Rechtsgeschichte gestaltet.

Der Studienschwerpunkt ist für MMJus-Studierende zur Gänze multimedial aufbereitet. Ein eigener Medienkoffer ist nicht erforderlich, die notwendige Literatur wird von den Vortragenden in den jeweiligen Lehrveranstaltungen bekannt gegeben.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, einzelne Lehrveranstaltungen des Studienschwerpunktes als freie Wahlfächer zu belegen.

 


Inhalt des Studienschwerpunktes sind Gleichheit und Gleichbehandlung als grundlegende Elemente der österreichischen Rechtsordnung, Menschenrechte und Minderheitenschutz. Recht nicht als abstrakte Größe, sondern als konkrete Lebensgestaltung fassend, wird im Studienschwerpunkt bei der Analyse von Rechtsfragen besonderer Wert auf die Einbeziehung sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse gelegt.

Ziel des Studienschwerpunktes ist es, durch fächerübergreifendes und interdisziplinäres Arbeiten, insbesondere durch die Analyse von Diskriminierungszusammenhängen und -ursachen auf die konkrete juristische Berufspraxis vorzubereiten. Das erworbene Wissen soll die AbsolventInnen für die Arbeit in der Rechtsprechung, in rechtsberatenden Berufen, Interessenvertretungen, öffentlichen Einrichtungen oder als Gleichstellungs- oder Diversity-BeauftragteR in Organisationen und Unternehmen qualifizieren.

Der Ablauf des Studienschwerpunktes ist so konzipiert, dass – aufbauend auf die allgemeine und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen zum Geschlechterverhältnis im Wintersemester – im Sommersemester eine Untersuchung der konkreten Rechtspraxis folgt. Die relevanten Lehrveranstaltungen werden daher nur einmal pro Studienjahr angeboten. Der Schwerpunkt kann somit entweder durchgehend in einem Studienjahr absolviert werden oder begleitend zu den Fachinhalten des 2. Abschnittes über mehrere Semester.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen finden Sie unter den Menüpunkten Wintersemester und Sommersemester.

 

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