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CEDAW Kommentar

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Linzer Schriften zu Gender und Recht

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Inhalt:

Wintersemester 2017/18

Folgende Lehrveranstaltungen sind zu belegen:

Anmeldungen im KUSSS  (Neues Fenster)

131.093 Österreichische und europäische Frauenrechtsgeschichte (KO 3 ECTS / 2 SSt) – Neuwirth Karin
• FR, 13.10.2017, 12:45 – 18:00 Uhr, Raum: K 034D
• SA, 14.10.2017, 09:15 – 17:00 Uhr, Raum: K 034D
• FR, 20.10.2017, 12:45 – 18:00 Uhr, Raum: K 034D
• SA, 21.10.2017, 09:15 – 17:00 Uhr, Raum: K 034D
• DI, 07.11.2017, 17:15 – 19:00 Uhr, Inst. MM-Linzer-Rechtsstudien (Petrinum) – KLAUSUR

Ziel: Die Studierenden erhalten einen Überblick über historische Rechts- und Gesellschaftsstrukturen und sind in der Lage, die Benachteiligung insbesondere von Frauen durch Recht zu erkennen und zu diskutieren.

Inhalt: Ausgewählte historische frauenspezifische Rechtsinstitute, insbesondere aus dem Familienrecht. Feministische und antifeministische Strömungen (Querelle des femmes, Alte und Neue Frauenbewegung). Rechtswissenschaftliche, philosophische und kirchliche Positionen zur Idee der Gleichheit der Geschlechter. Durchsetzung politischer Rechte, insbesondere des Wahlrechts. Zugang von Frauen zu Bildung, Wissenschaft und Beruf.

Prüfungsmodus: Schriftliche Klausur.

Literatur: Floßmann, Frauenrechtsgeschichte. Ein Leitfaden für den Rechtsunterricht, 2. Auflage (2006). Historische Quellentexte werden im KUSSS zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Institut für Legal Gender Studies (Juridicum, Stiege B, 1. Stock, DW 3626, E-Mail: karin.neuwirth(/\t)jku.at)



131.087 Genderdimensionen des Rechts in Geschichte und Gegenwart (PS 1,5 ECTS / 1 SSt) – N.N.
• FR, 10.11.2017, 13:00 – 18:00 Uhr, Inst. MM-Linzer-Rechtsstudien (Petrinum)
• SA, 11.11.2017, 09:30 – 17:00 Uhr, Inst. MM-Linzer-Rechtsstudien (Petrinum)

Ziel: Die Studierenden erkennen die Bedeutung historischer Determinanten aktueller Geschlechterstereotype und Rollenzuschreibungen und die Wirkung von Rechtsnormen. Sie entwickeln einen geschärften Blick dafür, wie Geschlechterverhältnisse im Rechtsdiskurs verhandelt werden. Sie sind in der Lage, theoretische und rechtsdogmatische Reflexionen zu verknüpfen, Rechtstexte einer problembezogenen Analyse zu unterziehen und Argumentationsstrukturen zu erkennen.

Inhalt: Es wird jeweils ein Schwerpunktthema mit Bezug zu aktuellen rechtlichen Debatten (zB Migrationsrecht und Geschlecht; Fortpflanzungsfreiheit und Fortpflanzungspflicht) behandelt. Dabei werden sowohl historische Aspekte als auch aktuelle Entwicklungen in den Blick genommen und aus Perspektive der Legal Gender Studies reflektiert. Die Studierenden werden mit verschiedenen Texten (Gerichtsentscheidungen, historische Normtexte, juristische Aufsätze, theoretische Texte) vertraut gemacht und trainieren ihr Textverständnis.

Prüfungsmodus: Mündliche und schriftliche Mitarbeit während der LVA, gegebenenfalls Hausübungen.

Literatur: Literatur als Download im KUSSS.

Kontakt: Institut für Legal Gender Studies (Juridicum, Stiege B, 1. Stock, DW 3620, E-Mail: legalgenderstudies(/\t)jku.at



131.094 Geschlechterkonstruktion in Rechtstheorie und Rechtspraxis (KO 1,5 ECTS / 1 SSt) – Greif Elisabeth
• FR, 17.11.2017, 12:45 – 18:00 Uhr, Raum: K 034D
• SA, 18.11.2017, 09:15 – 17:00 Uhr, Raum: K 034D

Ziel: Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für die strukturelle Wirkungskraft der Kategorie Geschlecht/Gender im Recht. Sie sind in der Lage, den Anteil des Rechts an der Hervorbringung und Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung sowie unterschiedliche rechtliche Vorstellungen bzw Konzepte von Geschlecht zu erkennen und zu verstehen. Die Studierenden erwerben die Fertigkeit, theoretische Konzepte zu analysieren, miteinander zu vergleichen und auf praktische juristische Beispiele anzuwenden.

Inhalt: Die Lehrveranstaltung setzt sich vertieft mit zentralen Fragestellungen und Ansatzpunkten der Legal Gender Studies auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strömungen der Gendertheorie sowie eine Analyse der Konstruktion von Geschlecht in der Rechtstheorie und der Rechtsanwendung.

Prüfungsmodus: Schriftliche (Haus-)Arbeit.

Literatur: Wird in der LVA bekannt gegeben.

Kontakt: Institut für Legal Gender Studies (Juridicum, Stiege B, 1. Stock, DW 3628, E-Mail: elisabeth.greif(/\t)jku.at)



136.005 Strafrecht, Sexualität und Geschlecht (IK 1,5 ECTS / 1 SSt) – Sautner Lyane
• FR, 01.12.2017, 12:45 – 19:00 Uhr, JKU, Raum: MT 132
• FR, 15.12.2017, 12:45 – 19:00 Uhr, JKU, Raum: MT 132
• DI, 09.01.2018, 17:15 – 18:45 Uhr, Inst. MM-Linzer-Rechtsstudien (Petrinum) – KLAUSUR

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage, einschlägige Fälle zu lösen, in ihrer Genderdimension einzuordnen und kriminologische Bezüge herzustellen.

Inhalt: Vermittlung von Grundkenntnissen des Sexualstrafrechts und damit zusammenhängender (Rechts-)Gebiete; Beleuchtung der Genderdimension im Strafrecht. Es werden insbesondere diese Themen behandelt: Strafrecht als Instrument einer formellen Sozialkontrolle; kriminologische Basisdaten; Überblick über das Sexualstrafrecht und Behandlung ausgewählter Sexualdelikte; häusliche Gewalt; Stalking; Prostitution.

Prüfungsmodus: Klausur.

Literatur: Hinweise dazu über KUSSS/Moodle sowie in der ersten Lehrveranstaltungseinheit.

Kontakt: Institut für Strafrecht (Juridicum, Stiege A, 1. Stock, DW 8344, E-Mail: regina.steininger(/\t)jku.at)



131.095 Aktueller Stand der Entdiskriminierung in Judikatur und Lehre (IK 3 ECTS / 2 SSt.) – Ulrich Silvia
• FR, 19.01.2018, 12:45 – 18:00 Uhr, JKU, Raum: J 0102B
• SA, 20.01.2018, 09:15 – 17:00 Uhr, JKU, Raum: J 0102B
• FR, 26.01.2018, 12:45 – 18:00 Uhr, JKU, Raum: J 0102B
• SA, 27.01.2018, 09:15 – 17:00 Uhr, JKU, Raum: J 0102B

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage, Ungleichbehandlung von besonders diskriminierungsgefährdeten Gruppen im Lichte formaler und materieller Gleichheit unter Einbeziehung aktueller höchstgerichtlicher Rechtsprechung zu beurteilen. Sie sind befähigt, Beschwerde- bzw Rechtfertigungsvorbringen in Verfahren vor dem VfGH und EGMR zu konzipieren.

Inhalt: Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der Entdiskriminierung der Rechtsordnung durch die Rechtsprechung. Kritische Auseinandersetzung mit der Judikatur von VfGH, EGMR und EuGH zu den Gleichheitsgarantien. Vermittlung der Grundkenntnisse der gleichheitsrechtlichen Dogmatik in Bezug auf formale und materielle Gleichheit. Anwendungsorientierte Bearbeitung von Diskriminierungsfällen.

Prüfungsmodus: Diskussion und schriftliche Erarbeitung einer Aufgabenstellung.

Literatur: Literatur und relevante Judikatur wird in der LVA bekannt gegeben.

Kontakt: Institut für Legal Gender Studies (Juridicum, Stiege B, 1. Stock, DW 3620, E-Mail: legalgenderstudies(/\t)jku.at)