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Linzer Schriften zu Gender und Recht

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Linzer Schriften zu Gender und Recht

Mit der Begründung der Schriftenreihe „Linzer Schriften zur Frauenforschung“ durch Ursula Floßmann im Jahr 1996 sollte dieser Forschungszweig über den akademischen Bereich hinaus einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Frauen- und Geschlechterforschung für einzelne Wissenschafterinnen und Wissenschafter an der Johannes Kepler Universität und den anderen Linzer Hohen Schulen bereits ein wichtiger Forschungsfokus. Was fehlte, war die öffentliche Wahrnehmung dieses inter- und transdisziplinären Forschungsfeldes, das von Studierenden in der Lehre mit Interesse angenommen wurde und zum wissenschaftlichen Arbeiten anregte. Insoweit verfolgte die Reihe von Anfang an eine dreifache Intention: Forschungsergebnisse zugänglich zu machen, das Thema Frauenforschung in seiner vollen Bandbreite zu präsentieren und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in historischen und aktuellen Geschlechterverhältnissen, das Aufzeigen der Benachteiligung bestimmter Gruppen oder Personen in persönlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen oder geografischen Zusammenhängen blieb auch in weiteren 50 Bänden das beherrschende Thema. Die Frauenrechtsgeschichte war Basis der geschlechtssensiblen, feministischen Rechtswissenschaften, die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fächern an weiterer wissenschaftlicher Tiefe gewinnen konnte. Die Reihe stand ursprünglich in der Tradition der klassischen Frauenforschung und erfuhr in der Folge eine thematische Verbreiterung durch Ansätze der Geschlechter- bzw. Genderfoschung, der Queer Theory, der Ausbildung zentraler Begriffe wie zB Antidiskriminierung, Diversität, Intersektionalität und Inklusion. Schwerpunkt des Publikationsprojekts waren dabei nicht Richtungs- und Begriffsdebatten, sondern die Anerkennung und Festigung der zu Grunde liegenden methodischen und inhaltlichen Gemeinsamkeiten, das Aufzeigen von Defiziten und die Entwicklung von konkreten Lösungsansätzen. Mit der Umbenennung der „Linzer Schriften zur Frauenforschung“ zu „Linzer Schriften zu Gender und Recht“ erfolgt eine wissenschaftliche Präzisierung und thematische Klarstellung dessen, was ohnehin bereits Programmlinie war.

Die Erweiterung der Herausgeberinnenschaft von Ursula Floßmann zu Floßmann/Ulrich/Neuwirth/Greif steht für einen Generationenwechsel und zugleich für eine weitere Stärkung des Teamgedankens, denn der bisherige Erfolg und die Fortsetzung der Reihe waren und sind nur durch die Arbeit vieler möglich.

Die Schriftenreihe wird derzeit mit finanzieller Unterstützung des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz gedruckt und erscheint im Universitätsverlag Trauner.

Alle Publikationen sind im Fachhandel erhältlich.


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