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Inhalt:

Bd. 9: Moldaschl, Die weibliche Unterrepräsentanz in Führungspositionen. (1999)

Die weibliche Unterrepräsentanz in Führungspositionen. Das weibliche Selbstkonzept als mögliche Ursache

Karoline Moldaschl (1999)
  
Aus dem Nachwort:
Daß Frauen in Führungspositionen eine Minderheit sind, bzw sie auch oft objektiv gegebene Aufstiegsmöglichkeiten nicht wahrnehmen, kann an ihrem Selbstkonzept, das heißt am Bild, das die Frau in wichtigen Bereichen des ‘Selbst’ von sich entwickelt hat, liegen.

Bei der Beantwortung der Frage, wie die Frau zu ihrem heutigen Selbstkonzept kommt, scheint Sozialisation ein Schlüsselkonzept zu sein. Denn die Erfahrungen, die die weibliche Person im Laufe ihres Lebens macht, nehmen einen wesentlichen Einfluß auf ihr jetziges Selbstkonzept. Das Selbstkonzept einer Person wird einerseits wesentlich durch ihre Sozialisationserfahrungen determiniert, und andererseits hat es einen wesentlichen Einfluß auf ihr berufliches Verhalten bzw Karriereverhalten.

Diese Interdependenz zwischen Sozialisation, Selbstkonzept und Karriereverhalten kann als Ursache gesehen werden, warum Frauen sich aus Managementberufen bzw solchen Berufen, die in Führungspositionen münden könnten, selbst ausschließen. Der Grund dafür ist im geschlechtsspezifischen Sozialisationsprozeß, der in der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung - die Zuordnung der Frau zum innerhäuslichen Bereich und die des Mannes zum außerhäuslichen Bereich - verankert ist, zu suchen, da Frauen dadurch bestimmte auf den weiblichen Lebenszusammenhang bezogene Dispositionen erwerben, die ihr Verhalten und ihre Berufswünsche in eine ganz bestimmte typisch ‘weibliche’ Richtung lenken.
 

178 Seiten, ISBN 3 85487 006 X