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Bd. 20: Greif, Embryopathische Indikation (2001)

Embryopathische Indikation. Entwicklungsgeschichte und aktuelle Diskission

Elisabeth Greif (2001)
  
Aus dem Nachwort:
Obwohl die Fristen-Indikationen-Regelung seit ihrem Inkrafttreten 1975 nicht mehr verändert worden ist, hat die Diskussion über die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches nichts an Aktualität eingebüßt. Dies beweisen die Bestrebungen, eine Änderung der embryopathischen Indikation vorzunehmen, die einen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, wenn die Gefahr besteht, daß das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt ist. Diese Bestimmung hat in Österreich bisher nur wenig Aufmerksamkeit erfahren und wurde in der Auseinandersetzung um ihre Novellierung unzutreffenderweise als Regelung mit eindeutig nationalsozialistischem Gedankengut qualifiziert. Anhand der geschichtlichen Entwicklung der embryopathischen Indikation und ihrer Behandlung im geltenden Recht soll aus feministischer Perspektive gezeigt werden, daß sich der ideengeschichtliche Hintergrund und auch der konkrete Regelungsinhalt dieser Norm von auf den ersten Blick vielleicht ähnlich wirkenden nationalsozialistischen Bestimmungen unterscheidet.

Elisabeth Greif studiert Rechtswissenschaften an der Universität Linz. Die vorliegende Arbeit ist eine erweiterte und überarbeitete Fassung ihrer Diplomarbeit aus dem Studienzweig „Frauenrecht“.
 

111 Seiten, ISBN 3-85487-285-2