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Kurzbeschreibung Forschungsprojekt

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Zur gesellschaftlichen Alltagserfahrung gehört, dass wirtschaftliche Kriterien verstärkt selbst in solchen Bereichen geltend gemacht werden, mit denen sie nicht in erster Linie verbunden werden. Das Forschungsprojekt setzt hier an. Es fragt aus betriebswirtschaftlichen, pädagogischen, soziologischen und theologischen Blickwinkeln, inwiefern und wie Arbeit in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern von einer Ausweitung ökonomischer Rationalitäten betroffen ist.

Die These ist, dass die Veränderungen in der Organisation von Arbeit mit teils widersprüchlichen leistungspolitischen Anforderungen einhergehen: So kann etwa die Gewinn- bzw. Effizienzorientierung der Marktlogik den professionellen Ansprüchen der Beschäftigten an die Qualität ihrer Arbeit entgegenstehen. Beide, Profession und Markt, können beispielsweise mit einer auf Gleichbehandlung zielenden staatlichen Logik kollidieren.

Wie die Beschäftigten die Spannungen und Widersprüche zwischen unterschiedlichen Leistungs- anforderungen in ihrem Arbeitsalltag bewältigen, welche Leistungspolitiken sie als legitim oder illegitim bewerten und auf welche Gerechtigkeitsprinzipien sie sich in ihrer Beurteilung stützen, sind die zentralen Themen des Projekts.

Die Untersuchung richtet ihr Augenmerk auf drei Felder: Schule (Doris Graß), Altenpflege (Maria Dammayr) und industrielle Kreativarbeit (Thomas Gegenhuber). Feldvergleiche sollen auf Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Brechungen in der forcierten Ökonomisierung des Sozialen hinweisen.