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Zusatzinformationen:

Initiative Incorporating Human Rights in Business Schools

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VHB ProDok-Programm

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Sydow, J./Schüßler, E./Müller-Seitz, G. (2016): Managing Interorganizational Relations: Debates and Cases. Houndsmills: Palgrave Macmillan.

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Garment Supply Chain Governance Project

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DFG Research Unit: Organized Creativity

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DFG-Netzwerk: Field-Configuring Events

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DFG-Netzwerk: Neo-Institutionalismus

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Inhalt:

Digitale Transformation

Forschungsfeld: Digitalisierung: Crowdsourcing, Sharing Economy und Plattform-Kapitalismus

Internet-Plattformen, die Crowdsourcing bzw. Dienstleistungen der sogenannten Sharing-Economy anbieten, gewinnen rasant an Bedeutung und gelten manchen bereits als eine neue Elite der digitalen Ökonomie. Wir verstehen crowd-basierte Plattform-Organisationen als neue Organisationform, die Massen mobilisiert, um sie in betriebliche Wertschöpfungsketten zu integrieren, wobei eine breite Palette von Leistungen angeboten wird: von einfachen Routinearbeiten (z.B.: Mechanical Turk, Clickworker), über handwerklich solide Kreativarbeit (z.B.: 99designs, Upwork) bis zu hoch komplexen innovativen Lösungen (z.B.: Innocentive, Jovoto) und Dienstleistungen, die auf der kommerziellen Nutzung „privater Investitionsgüter“ beruhen (z.B.: Uber, Airbnb).

Zentrale Forschungsfragen, an denen wir arbeiten, sind:
Welche crowd-basierten Organisationsformen und Geschäftsmodelle gibt es?
Auf welchen Mechanismen und Grundprinzipien beruht die Leistungs­fähigkeit der Plattformen?
Wie funktioniert die Wertschöpfungskette die Auftraggeber, Plattform und Crowd verbindet?
Welche gesellschaftlichen Wirkungen und Nebenwirkungen gehen von Crowdsourcing- und Sharing-Economy-Plattformen aus (z.B. auf Arbeitsmärkte, Globalisierung, sich verändernde Rollen von Konsument_innen und Produzent_innen etc.)?
Welcher regulativen Maßnahmen und Vorkehrungen bedarf es, damit die crowd-basierten Plattformen breiten gesellschaftlichen Nutzen stiften?

Ansprechpartner: Prof. Robert Bauer, Thomas Gegenhuber, Prof. Elke Schüßler, Dr. Barbara Hartl
Events: SASE 2017 Mini-Conference zum Thema "Regulating Platform Capitalism: The Emerging Role of Digital Intermediaries"

Ausgewählte Veröffentlichungen:
Bauer, R. M., & Gegenhuber, T. (2015). Crowdsourcing: Global search and the twisted roles of consumers and producers. Organization, 22(5), 661-681.
Gegenhuber, T., & Dobusch, L. (2017). Making an impression through openness: how open strategy-making practices change in the evolution of new ventures. Long Range Planning, 50(3), 337-354.
Hartl, B., Hofmann, E., & Kirchler, E. (2016). Do we need rules for 'what's mine is yours'? Governance in collaborative consumption communities. Journal of Business Research, 69(8), 2756-2763



Forschungsfeld: Blockchain - Sensemaking in komplexen organisationalen Feldern

Die Blockchain - bekannt geworden durch die Bitcoin als erste Realisierung - ist aus organisationstheoretischer Sicht interessant, weil die Vielfalt an potentiellen Anwendungen ein hohes Ausmaß an Mehrdeutigkeit produziert. Diese Mehrdeutigkeit sucht nach Organisation, welche sie reduzieren kann - und zwar auf mehreren Ebenen: durch ein Kommen und Gehen von Einzelorganisationen (insbesondere Start-Ups, Venture Capital Firmen und global agierende Konzernen), durch die Emergenz eines organisationalen und institutionellen Feldes, durch eine Vielzahl technologischer Ausdifferenzierungen und Anwendungen und durch all dies repräsentierende Einzelpersonen.

Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf drei Teilbereiche (Branchen), die als prototypische Anwendungsfelder gelten: Finanz*, Energie und Musik. In der ersten Phase wird die hoch dynamische Entwicklung in diesen Feldern qualitativ und quantitativ analysiert. Als theoretischer Rahmen wird das Feld-Konzept zur Beschreibung dieser Phänomene herangezogen.

Ansprechpartner: Prof. Johannes Lehner
Weitere Informationen: Ein erster Beitrag für die Wirtschaftsöffentlichkeit in der FAZ